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Chrissie

Schüler

  • »Chrissie« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 24

Fachrichtung: Information und Dokumentation

Schule: Joseph-DuMont-Berufskolleg (Köln)

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20

1

Donnerstag, 21. Juni 2007, 15:37

Zeitungsartikel [Bericht über den FaMI]

Neulich stand etwas in der Berliner MoPo - meine Ausbilderin hat es mir geschickt und ich find es auch garnicht mal so uninteressant zu sehen, was so über den Beruf berichtet/geschrieben wird.
Vielleicht interessiert sich ja noch der ein oder andere dafür ;) :P

Zitat

Lotsen durch den Info-Dschungel
Fachangestellte für Mediendienste sind ausgewiesene Datenbankexperten
Von Birgitta von Gyldenfeldt

"Was willst du werden?" Das ist wohl mit die häufigste Frage, die angehende Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste, kurz FaMi, von Freunden und Verwandten zu hören bekommen. Der FaMi ist seit 1998 anerkannter staatlicher Ausbildungsberuf und bei vielen noch unbekannt. "Ich bin eher durch Zufall auf den Beruf gekommen", sagt Jasan Baschir Vaziry aus Köln. Der Endzwanziger hatte bei einem Rundfunksender im Printarchiv gejobbt und ist dort mit den FaMis in Kontakt gekommen. Der Beruf gefiel ihm so gut, dass er sich einen Ausbildungsplatz in diesem Bereich gesucht hat.


Suchen, finden, aufbereiten, archivieren, dokumentieren und zugänglich machen von Informationen - so könnte man die Hauptaufgaben eines FaMis beschreiben. Oder wie die Azubis in der Bibliothek der Humboldt-Universität in Berlin sagen: "Wir FaMIs lotsen die Nutzer durch den Informationsdschungel". Den FaMi gibt es in den fünf verschiedenen Fachrichtungen Archiv, Bibliothek, Bildagentur, Information und Dokumentation sowie Medizinische Dokumentation. Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. In den ersten beiden Jahren lernen alle Azubis, wie Daten beschafft, erschlossen und bereitgestellt werden. Darüber hinaus werden sie mit den verschiedenen Informations- und Kommunikationssystemen vertraut gemacht und lernen Grundlagen der Öffentlichkeitsarbeit und Werbung. Im dritten Jahr werden dann die Besonderheiten in den einzelnen Fachgebieten gelehrt. "In einer Stadtbücherei brauchen Bewerber vielleicht keine Fremdsprache", sagt Karin Freyer, FaMi-Ausbilderin an der Bibliothek der Humboldt-Universität. In einer Unibibliothek, wo es viele englische Titel gibt und viele ausländische Studenten auf Englisch Auskünfte suchen, seien Fremdsprachen dagegen wichtig.

"Man sollte sich auf jeden Fall vorher überlegen, in welcher Fachrichtung man später arbeiten möchte", sagt Hans-Joachim Mesters vom Berufsinformationszentrum (BIZ) in Ulm.

So lernen diejenigen, die sich für die Medizinische Dokumentation entschieden haben, etwa wie sensible Patientendaten verschlüsselt werden. In den Bibliotheken müssen sich die Azubis eher um die Bestandspflege und Verschlagwortung der einzelnen Bücher kümmern.

Die Chancen, später einen Job zu finden, stehen nicht schlecht. Freyer sieht gute Chancen für ihre fünf Azubis - auch wenn die Übernahmechancen im öffentlichen Dienst nicht gerade rosig aussehen. In der Privatwirtschaft lässt sich ihrer Ansicht nach allerdings schon etwas finden. So hätten etwa große Rechtsanwaltskanzleien bei ihr nachgefragt, ob einer ihrer FaMis bei der Kanzlei anfangen wolle. Und auch Jörg Meyer von ComIn, einer Tochtergesellschaft des Berufsförderungszentrums Essen, sieht nach einigen schwächeren Jahren zumindest für den Bereich der Medizinischen Dokumentation wieder ganz gute Perspektiven: "Die Gesundheitswirtschaft braucht solche Arbeitsplätze."

Hans-Joachim Mesters vom BIZ in Ulm ist da schon etwas skeptischer. Im privaten Bereich, etwa bei großen Rundfunkanstalten oder Bildagenturen oder auch in Krankenhäusern und großen Gemeinschaftspraxen, bestehe zwar durchaus Bedarf nach den Recherche- und Datenbankexperten. "Man muss aber schon regional flexibel sein." Und so arbeiten nicht alle FaMis später auch in ihrem gelernten Beruf. Dafür werden sie gerne auch anderweitig eingesetzt. dpa

Aus der Berliner Morgenpost vom 10. Juni 2007

2

Donnerstag, 21. Juni 2007, 15:44

Wow, interessant. Torsten wird da sicherlich auch was dazu zusagen haben ;-)

Ich glaube der beruf des FaMIs könnte etwas PR gebrauchen...
"Ich bin nicht weise, dafür bin ich zu intelligent. Ich weiß zu viel um irgendetwas anderes zu empfinden als blankes, panisches Entsetzen."

fami05

Schüler

Beiträge: 24

Fachrichtung: Archivwesen

Schule: Karl-Schiller-Berufskolleg (Dortmund)

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90

3

Donnerstag, 21. Juni 2007, 16:27

Der Artikel ist gut,

war aber nicht nur in Berlin drin, sondern auch in der Neuen Westfälsichen am vergangenen Wochenende!
Ist ja gut, aber einer hilft nicht, da müsste mehr kommen, damit die Wirtschaft merkt, dass wir mehr können ;)

4

Donnerstag, 21. Juni 2007, 16:30

RE: Zeitungsartikel [Bericht über den FaMI]

Zitat

Original von Chrissie
(...)

Hans-Joachim Mesters vom BIZ in Ulm ist da schon etwas skeptischer. Im privaten Bereich, etwa bei großen Rundfunkanstalten oder Bildagenturen oder auch in Krankenhäusern und großen Gemeinschaftspraxen, bestehe zwar durchaus Bedarf nach den Recherche- und Datenbankexperten. "Man muss aber schon regional flexibel sein." Und so arbeiten nicht alle FaMis später auch in ihrem gelernten Beruf. Dafür werden sie gerne auch anderweitig eingesetzt. dpa

Aus der Berliner Morgenpost vom 10. Juni 2007


am dpa-Kürzel kann man erkennen, dass es sich dabei um eine Presse-Mitteilung handelt. Deshalb kein Wunder , dass das neben MoPo auch in Westfalen erschien.
"Ich bin nicht weise, dafür bin ich zu intelligent. Ich weiß zu viel um irgendetwas anderes zu empfinden als blankes, panisches Entsetzen."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »FaMI4u« (21. Juni 2007, 16:46)


Theo Retisch

Kopfschusstheoretiker

Beiträge: 3 471

Fachrichtung: Medizinische Dokumentation

Schule: ComIn Genius (Essen)

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5

Donnerstag, 21. Juni 2007, 16:39

interessanter artikel, ich muss mal schauen wann ich dazu komme unseren für die IWP in angriff zu nehmen. wird vermutlich wochenende ... :grosseaugen: ;)
Statistik: Die einzige Wissenschaft, bei der verschiedene Experten aus denselben Zahlen unterschiedliche Schlüsse ziehen können. – Evan Esar (1899-1995), amerikanischer Humorist

... dass diese Furcht zu irren schon der Irrtum selbst ist. - G. W. F. Hegel (Inschrift an der Fassade des Stuttgarter Hauptbahnhofs)

Der schlimmste Fehler, den man im Leben machen kann, ist ständig zu befürchten, dass man einen macht. – Elbert Hubbard (1856-1915), The Note Book

»Wir, die guten Willens sind, geführt von Ahnungslosen, versuchen für die Undankbaren das Unmögliche zu vollbringen. Wir haben schon soviel mit sowenig solange versucht, dass wir jetzt qualifiziert sind, fast alles mit nichts zu bewältigen.« (Internetfund)

6

Freitag, 22. Juni 2007, 07:45

ja, ist wirklich interessant,... hätte ich damals so einen artikel gelesen, hätte ich es ganz bestimmt versucht mich dort zu bewerben. es macht einen ja schon neugierig was genau dahinter steckt.
Wer schreibt, der bleibt.
(Spruch einer Freundin von mir, die sich leider nicht mehr meldet... )

ま ま
あなたが恋しいです

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