Susi87s Blog 2

  • ... der Student, den meine Kollegin fragte, was er möchte.
    Er schaute sie verständnislos an.
    Sie fragte:"Möchten Sie einen Schlüssel?" (Für einen Garderobenschrank)
    Er: "Ja klar, welche anderen Dinge könnte man hier sonst noch haben?"
    Sie: "Na zum Beispiel Bücher, Sie sind hier in einer Bibliothek."
    Er: "Ach so ..." (erstaunter Blick). [Weiterlesen]
  • Jeder, der einige Zeit in einer Bibliothek gearbeitet hat, kennt die Sprüche, Vorurteile oder Regeln, die von Bibliothekarsgeneration zu Generation weitergegeben werden. Einige sind seit grauer Vorzeit unverändert, andere habe eine Anpassung an moderne Kommunikationsmethoden erfahren…

    1.
    Der Bibliothekar muß den Benutzer als dumm betrachten, informationsinkompetent, RSS-unwissend, ein Nichtstuer (andernfalls säße er an der Arbeit) und YouTube-Süchtiger.

    2.
    Es muß sehr viel Sorgfalt darauf verwandt werden, den Online-Katalog der Bücher möglichst schwer benutzbar zu machen, und ihn von Nutzer-Annotationen freizuhalten. Nach Möglichkeit sollte die Oberfläche immer genau dann eine totale Revision erfahren, wenn man sich gerade an die kryptische Bedienung gewöhnt hat. Der Katalog sollte das genaue Gegenteil von Amazon sein und einen Ausdruck oder Download so gut wie unmöglich machen.

    3.
    Die Schlagworte müssen vom Bibliothekar in einer aufwendigen Gremienarbeit bestimmt werden, die alle… [Weiterlesen]