Artikel aus der Kategorie „Beruf“ 14

  • Herzlichen Wllkommen hier auf meinem Blog, oder so ähnlich.
    Ich bin Lena und werde euch hier aus nächster Nähe die Ereignisse aus meinem Ausbildungsbetrieb, eine wissenschaftliche Bibliothek, berichten! (Manche Sachen können & werden überspitzt dagestellt)

    Nun zu mir: Ich bin 18, habe im September '18 (also vor zwei Wochen) mit meiner Ausbildung zur Fami Fachrichtung Bibliothek angefangen. Ich komme aus dem Großraum Stuttgart und habe mich für den Beruf entschieden, weil ich eine leidenschaftliche Leserin bin. Ich bin seit dem 10. Lebensjahr eine Stammbesucherin in Bibliotheken.

    Das wars eigentlich auch schon zu meiner Person, und vielleicht folgt bald der erste interessante und unterhaltsame Blogeintrag?

    Eure Lena [Weiterlesen]
  • Es ist ja schon ein Weilchen her, dass ich die letzte Gebührendiskussion hatte....
    Die letzte hatte meine Kollegin vor ein paar Wochen - aber da verstand die Nutzerin nicht, dass sie 8€ gelöhnt und einen Bescheid von 11€ kurz danach bekam. DAS kann man ja noch verstehen.
    Aber diese Schleimer, wie ich einen letztens wieder an der Theke hatte, kotzen mich so dermaßen an... (Meistens sind das solche, die nur in teuren Markenklamotten umherlaufen und die Haare so sehr zurückgegelt habe, dass sie aussehen, als seien sie gelackt...)

    Nutzer: *stapelt Bücher auf die Theke* "Die sind zu spät."
    Bella: *Bücher zurückbuch* "Tatsache. Sie müssen zahlen."
    Nutzer: *abenteuerliche Geschichte erzähl, warum er nicht in Hamburg war und dass er ja nicht da war, die Bücher abzugeben blablabla*
    Bella: "Es tut mir Leid, Sie sind trotzdem immer verpflichtet sich darum zu kümmern, die Bücher pünktlich abzugeben oder zu verlängern."
    Nutzer: "Ja, aber ich war doch nicht in Hamburg."
    Bella: "Trotzdem."

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  • Wie die meisten hier wissen, arbeite ich in einer nicht allzu großen Spezialbibliothek. Diese hat unter anderem ben Sammelschwerpunk "Deutschsprachige Presse aus dem Ausland". Wegen der Ferienzeit ist unsere Bibliothek seit Weihnachten, bis zum 9.1., geschlossen. Das Auskunftstelefon ist trotzdem besetzt, so viel Personal ist noch da (und so viele Anrufe kommen auch nicht). Während der Mittagspause der Kollegin habe ich das Telefon übernommen, und natürlich kommt promt ein schwieriger Anruf von unserer Rezeptionistin (vom gesamten Institut). Bei ihr sind ein Herr und eine Dame, die sind extra nach Stuttgart angereist und sind nur noch heute hier, sie haben erst jetzt gesehen, dass die Bib. geschlossen ist. Sie wollen sich die Ausgaben einer bestimmten Zeitung aus der Zeit des 2. WK ansehen und evtl. kopieren (und Lebensgeschichte, und Lebensgeschichte des Vaters, und Lebensgeschichte des Schwiegervaters, kennt man ja). Ich denke mir, ich kann die beiden ja nicht einfach wieder… [Weiterlesen]
  • Benutzer: „Ich möchte gerne die 44. Sinfonie von Mozart.“
    Ich: *such* *such* *nicht find* Sind Sie sicher, dass es die 44. Sinfonie ist?“
    Benutzer: „Ja,ja!“
    Ich: *in Datenbanken such* *nix find*
    10 Minuten später…

    Benutzer: „Vielleicht guck ich doch nochmal selbst nach….“
    Ich: „Okay.“ *geht zur Chefin und mal zu fragen* „Wissen Sie was von 44. Sinfonie von Mozart?“
    Sie: *total irritiert* „Der hat doch nur 42 geschrieben!“

    Benutzer: „Guten Tag, ich möchte gerne die Chornoten ausleihen, die wir im Chor singen!“
    Ich: „ Was den für welche?“
    Benutzer: „ Ööööhm…was singen wir den im Chor…?“
    *KopfaufTresenschlag*
    Oder ne andere, ähnliche Situation:

    Benutzerin: *holt Noten ab* *liest* *guckt verwirrt*
    Ich: …?
    Benutzerin: *zeigt mir die Noten* Können Sie mir sagen ob das Klaviernoten sind…?“
    Ich: …

    Benutzer kommt rein.
    Er: „Ich möchte gerne ein Kanon.“
    Ich: *tippbereit* „Was für ein Kanon, Titel?“
    Er: „Keine Ahnung.“
    Ich: „Hmm….Komponist?“
    Er: *Schulterzucken*
    Ich: *leicht … [Weiterlesen]
  • Ein sehr heikles Thema...
    Und bei uns eigentlich Alltag.
    Heute wäre ich fast explodiert.

    Steht ein Student vor der Theke und will ein Buch verlängern und Gebühren bezahlen.
    Sein Handy klingelt. Er geht ran und fängt vor meiner Nase an zu telefonieren - damit ist er ja leider kein Einzelfall. Alles schon erlebt.
    Ich weise ihn daraufhin, dass er bitte zum Telefonieren rausgehen soll.
    Er: "Wieso? Da hinten ist Ruhezone. Hier nicht."
    Ich: "Das Telefonieren ist in der ganzen Bibliothek untersagt."
    Er: "Wieso? Hier ist doch keiner, den ich stören könnte..." *auf den leeren Eingangsbereich + Theke deut*
    Ich: "ICH fühle mich gestört."
    Er: "Wieso fühlen Sie sich gestört, wenn ich hier telefoniere?"
    Ich: "Weil ich es als störend empfinde!"
    Er: *zu seinem Freund am Telefon* "Hast du das gehört? Sie empfindet es als störend, wenn ich mit dir telefoniere." *sein verlängertes Buch + Bon entgegennehm + die Bibliothek verlass*

    ARRRGH! :whis: :mauer: :motz: :droh:
    In welcher Welt leben wir hier eigentlich?!
    Die
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  • Klare Antwort: Nur, wenn sie Lust haben.
    Ich musste heute kurz vor Feierabend noch kurz vom 4. Stock ins 2. Untergeschoss. Dafü wollte ich den Aufzug nehmen, den ich immer nehme. Ich sehe auch, wie er zu mir hochfährt, doch dann, ca. einen Meter bevor er auf meinem Stockwerk angekommen wäre, bleibt er stecken. Ich sage den Kollegen in der Zeitschriftenstelle Bescheid, und wir versuchen zu dritt, ihn irgendwie dazu zu bringen, sich zu bewegen, keine Chance (zum Glück war niemand drin). Gut, ich gehe durch die ZSS-Stelle zum Benutzeraufzug und fahre mit dem nach unten. Als ich dort fertig war, will ich mit dem gleichen Aufzug wieder nach oben fahren und treffe dort einen unserer Haustechniker. Er meint, er muss jetzt alle Stockwerke abfahren, weil der Aufzug spinnt und vorhin stecken geblieben ist. Daraufhin meinte ich: "das war der andere Aufzug, das war nämlich bei mir" Da war er total verwundert und meint, der funktioniert aber einwandfrei, aber er schaut nochmal danach, und… [Weiterlesen]
  • Hallo zusammen!
    Hier ist der 2. Teil meiner Serie "Was man auf der Arbeit alles erlebt" oder auch "Die Deckenlampe qualmt und knirscht".

    Ich saß mal wieder im Büro. Hatte heute Morgen alle beiden Leuchten angemacht, weil bei uns in der Stadt Regenwolken am Himmel waren und es sehr dunkel war. Gegen 12 Uhr knirscht die Lampe bei der Tür. Ich natürlich sofort zum Lichtschalter und das Licht ausgemacht und mein Fenster aufgemacht. Mein erster Gedanke nur: "Nicht schon wieder!" Anschließend Qualm und Gestank. Ich also ins Sekretariat.
    Ich: "Meine Lampe qualmt schon wieder!"
    Kollegin: "Was machen Sie nur mit Ihren Lampen?"
    Ich: "Gar nichts."
    Kollegin: "Füllen Sie mal selbst das Meldeformular aus mit dem, was Sie da immer erleben. Und zwar hier bei Beleuchtung. Ich werde es dann rüber faxen"
    Ich fülle also das Meldeformular für unsere Elektroniker aus. Gebe es wieder im Sektretariat ab. Kollegin faxt es rüber. Ich bin also erstmal um 12:30 Uhr in die Pause. Während ich meinen… [Weiterlesen]
  • Hallo zusammen!
    Ich saß wie immer im Büro und habe eine Aussonderungsliste für unsere Dissertationen geschrieben. Habe, weil es etwas finster im Büro war, eine Deckenleuchte angebracht. Nach einer gewissen Zeit hat diese Lampe komische Geräusche gemacht und gequalmt. Natürlich habe ich das Licht sofort wieder ausgemacht. Kurze Zeit später hat es angefangen zu riechen. Also kurzerhand Fenster und Bürotür aufgemacht. Kollegen wundern sich, warum es auf dem Gang riecht. Nach einer Erklärung meinerseits hat man mir gesagt, ich solle mal kurz aus dem Büro rausgehen, weil das vermutlich nicht gesund ist. Als ich dann in die Vertretung gegangen bin, hat der Kollege gemeint, ich soll unsere Elektriker informieren, damit die Leuchte ausgetauscht wird. Bei unserem Sekretariat angerufen und es wird weitergeleitet.
    lg Eve
    P.S.: Mal schauen, was als nächstes kommt :) [Weiterlesen]
  • (Roh, schnell, unausgegoren – und absolut ehrlich)
    1. Stapel an Bestellung landet auf dem Tisch. Stressige Woche voller Dienste, DVDs und CDs wollen umgearbeitet werden. Bestellschluss ist am Ende dieser Woche. Leichte Bedenken bezüglich der Bewältigung entwickeln sich, aber noch ist Zeit, alles noch kein Problem.
    2. Montag ist vorbei. Keine Bestellungen erledigt. Macht nichts, Dienstag ist auch noch ein Tag.
    3. Dienstag ist vorüber. Dienst gehabt und CDs umgearbeitet. Da die Schicht so ungünstig in der Tagesmitte lag, keine Zeit für Bestellungen gehabt. Dann eben Mittwoch.
    4. Morgens eingestellt, dann weiter CDs umgearbeitet, da ganzer Haufen auf dem Tisch. Muss erledigt werden, bevor der Berg ihn zu verschlucken droht.
    CDs schließlich umgearbeitet und Tisch leer. Zwischenzeitlich immer wieder an Theke gewesen. Schon kurz vor 16 Uhr. Keine Zeit mehr für Bestellungen. Donnerstag! Unbedingt Donnerstag!
    5. Donnerstagmorgen. Gehetzt da außerplanmäßig Dienst gehabt und… [Weiterlesen]