Blog-Artikel 47

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  • Müsste nicht schon Wochenende sein? Na, jedenfalls nicht für mich... Mit dem Tagesplan bin ich durch.
    Leider auch weit und breit keine Benutzer zu sehen.
    Wer will auch bei dem Wetter in einem schlechtbeheizten Raum seine Zeit verbringen?!
    Wenigstens sind die Telefone still und ich kann mich mal fünf Minuten am Stück vom Stuhl erheben.
    Nun. Widme ich mich eben dem Ausmisten des Schreibtisches und der Internetrecherche...Hoffe, der Bus kommt diesen Freitag mal pünktlich. Unter Zeitdruck am Bahnhof zu stehen,
    gehört nicht gerade zu meinem liebsten Zeitvertreib!

    Ich korrigiere: Druckfrisch: Schriftliche Anfrage. Yai. Wieder ein konstruktiver Zeitverbrauch :daumen:

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  • Ein Telefon, das nicht still steht und riesige Statistiken, die erledigt werden wollen.
    Hach, es ist mir doch immer wieder eine Freude (...) Soviel zum heutigen Tage :S
    ... Kann diese Woche nicht jetzt schon zu Ende sein ?!

    Aber dafür haben beim Buchhändler meines Vertrauens ein paar Bücher auf mich gewartet.
    Schön, wenn man nach jahrelangem Fachbuch- wälzen langsam wieder zu den Romanen wechseln kann... und das nach über vier Jahren.

    Na dann- auf in einen erholsamen Leseabend!

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  • Es ist ja schon ein Weilchen her, dass ich die letzte Gebührendiskussion hatte....
    Die letzte hatte meine Kollegin vor ein paar Wochen - aber da verstand die Nutzerin nicht, dass sie 8€ gelöhnt und einen Bescheid von 11€ kurz danach bekam. DAS kann man ja noch verstehen.
    Aber diese Schleimer, wie ich einen letztens wieder an der Theke hatte, kotzen mich so dermaßen an... (Meistens sind das solche, die nur in teuren Markenklamotten umherlaufen und die Haare so sehr zurückgegelt habe, dass sie aussehen, als seien sie gelackt...)

    Nutzer: *stapelt Bücher auf die Theke* "Die sind zu spät."
    Bella: *Bücher zurückbuch* "Tatsache. Sie müssen zahlen."
    Nutzer: *abenteuerliche Geschichte erzähl, warum er nicht in Hamburg war und dass er ja nicht da war, die Bücher abzugeben blablabla*
    Bella: "Es tut mir Leid, Sie sind trotzdem immer verpflichtet sich darum zu kümmern, die Bücher pünktlich abzugeben oder zu verlängern."
    Nutzer: "Ja, aber ich war doch nicht in Hamburg."
    Bella: "Trotzdem."

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  • Als ich heute Morgen auf die Arbeit kam... da saß hier Theo auf dem Fußboden.
    Theo ist eine, nicht gerade kleine, Spinne. Ich habe wirklich kein Problem mit Spinnen bis zu einer gewissen Größe, doch Theo hat diese definitiv überschritten.
    Meine Abneigung ihm gegenüber kommt auch nicht davon das er schwarz ist, niemand kann was für seine Hautfarbe... Haarfarbe... was haben Spinnen überhaupt?
    Egal! Da schließe ich also die Tür auf, denke an nichts Böses... Theo! Theo brauchte genau eine Sekunde um zu erkennen dass er nicht mehr alleine im Büro war und lief eiligst auf mich zu. Wahrscheinlich wollte er mir nur sagen: Wird auch Zeit! Ständig bin ich hier alleine am arbeiten!
    Meine Reaktion darauf?
    Ein Schritt zurück und Tür wieder geschlossen.
    Draußen ist es eh viel schöner, angenehme kühle Luft, ein Lüftchen das die Haare zerzaust und aussehen lässt als wäre es so gewollt gewesen... warum sollte ich es also eilig haben so schnell auf die Arbeit zu kommen? Bin ja kein Workaholic,… [Weiterlesen]
  • Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich wurde an Sie verwiesen wegen der Beschaffung eines Kirchenbuches zur Sterberegistatur. Bitte teilen Sie mir mit, ob Sie mir das genannte Buch beschaffen können.

    Vielen Dank, mit freundlichen Grüßen XXX


    Nö, können wir nicht ...

    Verehrte Herrschaften!

    Hiermit möchte ich Ihnen die Mitteilung machen, daß es nunmehr einen deutschen Verlag gibt, der einen der wenigen amerikanischen Lyriker von Weltruf, Stephen Crane (geb. 1871 in Newark, NJ, gest. 1900 in Badenweiler im Schwarzwald), in einer vollständigen Ausgabe seiner lyrischen Texte publizierte. Nähere Angaben über XXX
    Ich möchte Ihnen dieses Buch aufs wärmste empfehlen. Die Arbeit daran war mir ein Herzensbedürfnis.
    Sollten Sie einmal eine Lesung der lyrischen Werke Cranes organisieren oder vermitteln wollen, setzen Sie mich bitte in Kenntnis.

    Freundliche Grüße aus Ostfalen.

    Hochachtungsvoll, XXX


    Nie von gehört ...

    Sehr geehrter
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  • Wie die meisten hier wissen, arbeite ich in einer nicht allzu großen Spezialbibliothek. Diese hat unter anderem ben Sammelschwerpunk "Deutschsprachige Presse aus dem Ausland". Wegen der Ferienzeit ist unsere Bibliothek seit Weihnachten, bis zum 9.1., geschlossen. Das Auskunftstelefon ist trotzdem besetzt, so viel Personal ist noch da (und so viele Anrufe kommen auch nicht). Während der Mittagspause der Kollegin habe ich das Telefon übernommen, und natürlich kommt promt ein schwieriger Anruf von unserer Rezeptionistin (vom gesamten Institut). Bei ihr sind ein Herr und eine Dame, die sind extra nach Stuttgart angereist und sind nur noch heute hier, sie haben erst jetzt gesehen, dass die Bib. geschlossen ist. Sie wollen sich die Ausgaben einer bestimmten Zeitung aus der Zeit des 2. WK ansehen und evtl. kopieren (und Lebensgeschichte, und Lebensgeschichte des Vaters, und Lebensgeschichte des Schwiegervaters, kennt man ja). Ich denke mir, ich kann die beiden ja nicht einfach wieder… [Weiterlesen]
  • Benutzer: „Ich möchte gerne die 44. Sinfonie von Mozart.“
    Ich: *such* *such* *nicht find* Sind Sie sicher, dass es die 44. Sinfonie ist?“
    Benutzer: „Ja,ja!“
    Ich: *in Datenbanken such* *nix find*
    10 Minuten später…

    Benutzer: „Vielleicht guck ich doch nochmal selbst nach….“
    Ich: „Okay.“ *geht zur Chefin und mal zu fragen* „Wissen Sie was von 44. Sinfonie von Mozart?“
    Sie: *total irritiert* „Der hat doch nur 42 geschrieben!“

    Benutzer: „Guten Tag, ich möchte gerne die Chornoten ausleihen, die wir im Chor singen!“
    Ich: „ Was den für welche?“
    Benutzer: „ Ööööhm…was singen wir den im Chor…?“
    *KopfaufTresenschlag*
    Oder ne andere, ähnliche Situation:

    Benutzerin: *holt Noten ab* *liest* *guckt verwirrt*
    Ich: …?
    Benutzerin: *zeigt mir die Noten* Können Sie mir sagen ob das Klaviernoten sind…?“
    Ich: …

    Benutzer kommt rein.
    Er: „Ich möchte gerne ein Kanon.“
    Ich: *tippbereit* „Was für ein Kanon, Titel?“
    Er: „Keine Ahnung.“
    Ich: „Hmm….Komponist?“
    Er: *Schulterzucken*
    Ich: *leicht … [Weiterlesen]
  • Ein sehr heikles Thema...
    Und bei uns eigentlich Alltag.
    Heute wäre ich fast explodiert.

    Steht ein Student vor der Theke und will ein Buch verlängern und Gebühren bezahlen.
    Sein Handy klingelt. Er geht ran und fängt vor meiner Nase an zu telefonieren - damit ist er ja leider kein Einzelfall. Alles schon erlebt.
    Ich weise ihn daraufhin, dass er bitte zum Telefonieren rausgehen soll.
    Er: "Wieso? Da hinten ist Ruhezone. Hier nicht."
    Ich: "Das Telefonieren ist in der ganzen Bibliothek untersagt."
    Er: "Wieso? Hier ist doch keiner, den ich stören könnte..." *auf den leeren Eingangsbereich + Theke deut*
    Ich: "ICH fühle mich gestört."
    Er: "Wieso fühlen Sie sich gestört, wenn ich hier telefoniere?"
    Ich: "Weil ich es als störend empfinde!"
    Er: *zu seinem Freund am Telefon* "Hast du das gehört? Sie empfindet es als störend, wenn ich mit dir telefoniere." *sein verlängertes Buch + Bon entgegennehm + die Bibliothek verlass*

    ARRRGH! :whis: :mauer: :motz: :droh:
    In welcher Welt leben wir hier eigentlich?!
    Die
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  • ... der Student, den meine Kollegin fragte, was er möchte.
    Er schaute sie verständnislos an.
    Sie fragte:"Möchten Sie einen Schlüssel?" (Für einen Garderobenschrank)
    Er: "Ja klar, welche anderen Dinge könnte man hier sonst noch haben?"
    Sie: "Na zum Beispiel Bücher, Sie sind hier in einer Bibliothek."
    Er: "Ach so ..." (erstaunter Blick). [Weiterlesen]
  • Klare Antwort: Nur, wenn sie Lust haben.
    Ich musste heute kurz vor Feierabend noch kurz vom 4. Stock ins 2. Untergeschoss. Dafü wollte ich den Aufzug nehmen, den ich immer nehme. Ich sehe auch, wie er zu mir hochfährt, doch dann, ca. einen Meter bevor er auf meinem Stockwerk angekommen wäre, bleibt er stecken. Ich sage den Kollegen in der Zeitschriftenstelle Bescheid, und wir versuchen zu dritt, ihn irgendwie dazu zu bringen, sich zu bewegen, keine Chance (zum Glück war niemand drin). Gut, ich gehe durch die ZSS-Stelle zum Benutzeraufzug und fahre mit dem nach unten. Als ich dort fertig war, will ich mit dem gleichen Aufzug wieder nach oben fahren und treffe dort einen unserer Haustechniker. Er meint, er muss jetzt alle Stockwerke abfahren, weil der Aufzug spinnt und vorhin stecken geblieben ist. Daraufhin meinte ich: "das war der andere Aufzug, das war nämlich bei mir" Da war er total verwundert und meint, der funktioniert aber einwandfrei, aber er schaut nochmal danach, und… [Weiterlesen]