Vostellungsgespräch

  • Die Frage geht ehr an alle Famis aus dem Bereich der Bildagentur.

    Am Freitag habe ich ein Vorstellungsgespräch in einer.
    Nun bin ich am Überlegen, wie man am besten auftritt.
    Als ich mich damals im Bib-bereich beworben habe, hatte ich ehr dunkle Farben zum Vorstellungsgespräch getragen. (Schwarzer Rock mit weißem T-shirt)

    Welche Strategie könnt ihr für die Bildagentur empfehlen?

    Viele Grüße

  • Bin zwar aus einer BIB, mische mich aber trotzdem mal ein:

    Kann man da eine Strategie entwickeln?
    Du weißt doch nicht, wie die da so drauf sind und wenn das ne voll locker Kombo ist, kommt vllt ein Hosenanzug etwas komisch. Sind die extrem seriös, kommt vllt etwas Lockeres nicht so toll an.

    Sollte man nicht etwas anziehen anziehen, in dem man sich wohl fühlt (muss ja nicht die älteste und verwaschenste Klamotte sein)? Ich meine, wer sich wohl fühlt, kommt gleich viel besser rüber.

    Machs einfach nicht zu bunt, nicht zu lässig und alles ist in Ordnung, oder?

    (aber ordentliche Schuhe, da hat mein Bruder mal ein wegen auf dem Kopf bekommen. Wurde aber trotzdem eingestellt)

  • Danke für die Antworten.

    Ich habe mit beiden Firmen, wo ich mich vorstellen möchte, schon telefoniert.
    Die einen haben mir gleich das Du angeboten. Haben sich auch relativ locker am Telefon angehört.

    Bei der anderen Firma war man ehr beim Sie. Aber es waren trotzdem alle recht freundlich und schienen noch relativ jung zu sein.

    Ich denke, dass ich bei meinen normalen Sachen bleibe, aber ansatt eines T-shirts vielleicht lieber ein Bluse trage.

    Viele Grüße

  • Das ist die richtige Strategie.
    Generell gilt für Kleidung bei Vorstellungsgesprächen folgendes:
    - nicht zu locker und leger (also keine Alltagsklamotten)
    - saubere Schuhe, darauf achten die meisten Personaler beim Vorstellungsgespräch
    - Kleidung, in der man sich wohlfühlt! Es fällt sofort jedem auf, wenn man sich in der Kleidung die man trägt nicht wohlfühlt. Dadurch wird man auch abgelenkt und kann sich nicht wirklich auf das Vorstellungsgespräch konzentrieren.

    Ansonsten gilt es, gut vorbereitet zu sein auf die möglichen Fragen, die kommen können.

    PS: Ich mach grad ein zweiwöchiges Seminar zum Thema Bewerbungen :D

    Viel Glück

    Und auf das ganze Schlamassel gehört ein Grabstein mit der Aufschrift "Menschheit, du hattest von Anfang an nicht das Zeug dazu!" - Charles Bukowski

    Das Leben ist Scheiße. Da muß man sich was suchen, daß Spaß macht. - Dr. House

    Die "dumme Frage" ist gewöhnlich das erste Zeichen einer völlig neuen Entwicklung. - aus den unendlichen Weiten der allwissenden Müllhalde

  • Mein Prof. hat damals auf die Frage, wie wir denn zur Magisterprüfung erscheinen sollen, folgendes geantwortet: "Ärmlich, aber sauber."

    Ersteres ist heute wohl eher mit "bescheiden" bzw. "nicht aufgedonnert" zu übersetzen, letzteres immer noch Pflicht. Auch was die Schuhe angeht, kann ich voll und ganz bestätigen (auch aus meiner eigenen Tätigkeit in Sachen Personalauswahl). Ansonsten hast Du ja schon ein paar gute Hinweise bekommen.

    Mich selbst wundert immer, wenn ich jemanden am ersten Tag nicht gleich erkenne, weil er/sie so ganz anders aussieht: Vorstellungsgespräch im hellrosa Kleid mit Puffärmeln, der erste Tag dann in einer, mit Verlaub, "Schnellfi***rhose" (von oben nach unten oder unten nach oben aufknöpfbare Pseudotrainingshose, vorzugsweise aus Ballonseide...) - immer wieder ein hoher Unterhaltungswert.

    Und für die Raucher: 250 km im eigenen Auto zum Vorstellungsgespräch, nervös, aufgekratzt und das alles mit anderthalb Schachteln versucht in den Griff zu bekommen... muss nicht funktionieren: man riecht wie der Marlboro-Mann. Mich hat das 1999 Gottseidank vor einer Anstellung in einer Bildagentur bewahrt ;)

    Viel Erfolg!

    Pleasure today. Power tomorrow.

  • Das mit dem am ersten Tag erkennen ist wirklich was ulkiges (aber Schnellf***erhose zur Arbeit ... wer kann denn nur so blöd sein?)
    Ich war wenigstens so human, schon zum Vorstellungsgespräch in schwarz und mit schwarzen Fingernägeln aufzutauchen. Hat ja trotzdem funktioniert. Und die roten Haare kamen dann ein paar Wochen später, da wars auch egal ....
    Zu den sauberen Schuhen: Nur sauber reicht glaube ich nicht nur. Ich weiß ja nicht, wie gut schluffige Turnschuhe/Sneaker ankommen, es sollten schon eher feinere sein. Allerdings hätte ich persönlich ja auch ein Problem mit Lackschühchen und goldigen Sandaletten ...
    Also, wie die Klamotten, schlicht, zum Wohlfühlen, sauber und etwas feiner und netter :) Dazu ein liebes Lächeln und gut vorbereitet sein (also nicht von Fragen wie "Was sind denn ihre Stärken und Schwächen?" völlig durcheinanderbringen lassen und nicht zu extrem in eine Richtung antworten ...)

  • Ich finde auch, es sollte zwar ordentlich sein, aber trotzdem gemütlich.
    Die merken im Gespräch, ob man sich wohlfühlt!
    Aufdonnern muss wirklich nicht sein, aber lieber overdressd, underdressed ist doch peinlich.
    Aber Bildagentur ist lockerer als Verwaltung!

    Viel Glück