Berufsbegleitende Fernweiterbildung Potsdam - neuer Kurs Bibliotheksmanagement im Herbst 2013

  • Hallo Johannes,


    sorry, falls es falsch rüberkam.
    Ich meinte, dass nur im Englisch-Modul Englisch gesprochen wird. In den anderen Modulen wird Deutsch gesprochen. :-)


    Viele Grüße,
    eolienne

  • Achso? Das wusste ich ja gar nicht! Dann werde ich mich da auch mal umsehen :-) Danke!


    Ja, du könntest z.B. auch an der FH Hannover studieren. Die bieten eine Art Teilzeitbachelor für 3,5 Jahre an. Da gibt es m.E. auch Creditpoints und diese ganze Bologna-Kiste (bin etwas geteilter Meinung dazu). Ich hatte mir das mal angeschaut, bevor ich mich für die FH-Potsdam entschieden habe. Die haben in Hannover mehr Präsenzen (alle 3 Wochen oder so von Do-Sa). Eigentlich klingt das gut, aber für mich wäre das nicht praktikabel gewesen, so oft dort anzureisen, zumal ich in einer kleinen Bibliothek arbeite und nicht so oft entbehrlich bin. Wenn ich mir dann noch anschaue, wie das mit der DB im Winter funktioniert....Deshalb gab es bei mir ein klares Nein für Hannover. Allerdings hätte ich mich womöglich anders entschieden, wenn ich in Niedersachsen arbeiten würde. Mehr weiß ich auch nicht.

    "The doors of wisdom are never shut."

    “Let your bookcases and your shelves be your gardens and your pleasure-grounds. Pluck the fruit that grows therein, gather the roses, the spices, and the myrrh.” - Judah Ibn Tibbon

  • Meine Gedanken zum Thema "häufige Präsenzzeiten": Für Hannover spricht, dass es Semesterferien gibt. In Potsdam (und ich spreche aus Erfahrung) habe und hatte ich nie das Gefühl mich guten Gewissens mal für zwei Wochen in den Urlaub verabschieden zu können.


    Der "Preis" für die Freizeit sind zwar während des laufenden Semester häufig Präsenzen in Hannover, aber zur Motivation ist es gar nicht so schlecht, wenn man weiß, in drei Wochen muss die To-Do-Liste abgearbeitet sein.
    Außerdem sieht man die anderen TeilnehmerInnen in Potsdam nur alle drei Monate, wenn die nicht gerade in der Nähe wohnen. Das gibt zwar immer viel Auftrieb, aber drei Monate hält das nie an.
    Wenn es das damals schon gegeben hätte, hätte ich mich aus jetziger Sicht lieber für Hannover entschieden. Auch wenn ich mich selbst ziemlich gut motivieren kann. Kaum jemand schafft das vier Jahre sich ständig selbst zu motivieren und fröhlich am Ball zu bleiben. ;-)

  • Naja, dass Gefühl, dass man irgendwas verpasst, wenn man mal etwas länger in den Urlaub gehen möchte, kann ich bestätigen. Ich habe von 2 Leuten aus Kursen vor mir auch gehört, dass sie nicht länger als 8 Tage weg waren. Ich denke, es ist auch alles eine Frage, wie man sich organisiert, aber man hat natürlich trotzdem wenig Einfluss wie die Dozenten ein Modul aufbauen. Es soll ja auch solche geben, die den ganzen Stoff einmal freischalten, sodass man sich die Zeit frei einteilen kann.


    Schreibt man denn in Hannover auch Prüfungen und muss dann während des Semesters zusätzlich anwesend sein? Ich kann mir das immer noch nicht vorstellen, wie das praktisch umgesetzt wird. Ich denke beide Angebote haben ihre Vor- und Nachteile und jeder muss für sich das passende finden.


    @ eloienne: In welchem Kurs bist du denn? Ich bin im 7er, also Neuling.

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  • Hallo,


    wie sich die Modulnoten in Hannover ergeben, dazu kann ich leider nichts sagen. Ich habe mich nur mit einigen TeilnehmerInnen über die Zeiteinteilung unterhalten und fand die sehr viel angenehmer.
    Vielleicht liest jemand aus dem Pilotprojekt mit und könnte dazu etwas sagen?


    Ich bin in dem Kurs G5, der voraussichtlich dieses Jahr endet. Ich habe im Mai die letzte Präsenz, gehe aber davon aus, dass anschließend noch die eine oder andere Hausarbeit einzureichen ist, sodass ich die Module wohl erst im Juni oder Juli für mich abschließen kann. Mal sehen, wann die Bewertungen dann da sind... Bis September aber auf jeden Fall, sodass ich mich dann zum Wintersemester einschreiben und die [lexicon]BA[/lexicon]-Arbeit schreiben kann.
    Ein Jahr bin ich also noch dabei, bevor ich mein Zeugnis in Händen halten kann. Freue mich aber riesig darüber, dass es jetzt nur noch ein paar Monate sind und die Arbeitsbelastung sehr bald sehr stark sinkt. :-)

  • Ja, du könntest z.B. auch an der FH Hannover studieren. Die bieten eine Art Teilzeitbachelor für 3,5 Jahre an. Da gibt es m.E. auch Creditpoints und diese ganze Bologna-Kiste (bin etwas geteilter Meinung dazu). Ich hatte mir das mal angeschaut, bevor ich mich für die FH-Potsdam entschieden habe. Die haben in Hannover mehr Präsenzen (alle 3 Wochen oder so von Do-Sa). Eigentlich klingt das gut, aber für mich wäre das nicht praktikabel gewesen, so oft dort anzureisen, zumal ich in einer kleinen Bibliothek arbeite und nicht so oft entbehrlich bin. Wenn ich mir dann noch anschaue, wie das mit der DB im Winter funktioniert....Deshalb gab es bei mir ein klares Nein für Hannover. Allerdings hätte ich mich womöglich anders entschieden, wenn ich in Niedersachsen arbeiten würde. Mehr weiß ich auch nicht.


    Leider ist Hannover bei mir auch schwierig, da ich in Bayern arbeite und wohne und wenn man dann alle 3 Wochen (z.B.) anwesend sein muss, wird das schwierig.


    eolienne :
    ich möchte mich für den Kurs in Potsdam bewerben, der dieses Jahr im Herbst startet... so wie du sagst, ist die Arbeitsbelastung sehr hoch. Kannst du da vielleicht mehr erzählen?


    Danke und viele Grüße

  • Hallo Holly,


    ich bin mir gar nicht sicher, ob es dieses Jahr schon wieder einen Kurs geben wird. Gelegentlich wird ein Jahr ausgetzt. Der letzte Kurs begann gerade erst.
    Du kannst dazu aber Frau Wolf, die Koordinatorin, befragen. Sie kann dir bestimmt Auskunft darüber geben.


    Wenn du die Möglichkeit hast Stunden zu reduzieren, würde ich das für die vier Jahre empfehlen.
    Ich habe zwei Jahre voll gearbeitet und seit letztem Jahr auf 35 Stunden reduziert. Weniger ist bei mir finanziell nicht drin, denn verschulden wollte ich mich nicht.
    Pro Woche wende ich im Durchschnitt etwas mehr als 10 Stunden für die FWB auf. Das ist aber wirklich das Minimun für mich. Weniger geht gar nicht. Mehr wäre manchmal sinnvoll, aber schaffe ich zeitlich einfach nicht.
    Das sind mal 2 Stunden pro Woche, wenn ich ein paar Tage Auszeit brauche oder es in der Arbeit stressig ist, aber auch mal 20 oder noch mehr, wenn eine Hausarbeit bald fällig wird. Es hängt auch immer davon ab, wieviele Module gerade laufen. Am Anfang war es noch easy, aber spätestens ab der zweiten Präsenz stieg die Belastung an. Da braucht es schon ein gutes Zeitmanagement.


    Wenn hier in dem Beitrag noch etwas weiter liest, findest du eine Übersicht von Heike Stadler, die Durchschnittszeiten von 5-20 Stunden pro Woche angibt. Das ist also immer individuell und auch davon abhängig, was man sonst noch so auf dem Zettel hat. Manche Themen fliegen einem so zu, weil man vielleicht beruflich damit zu tun hat, andere sind Neuland, da muss man sich erstmal reinlesen. Es kommt auch drauf an, wo und wann man die Ausbildung gemacht hat.


    Man muss sich aber klar machen, dass das Leben nicht einfach so weiterläuft, es sei denn, man hat die Möglichkeit von voll auf halbtags zu wechseln, um das zeitlich auszugleichen.


    Viel Glück!

  • Hallo Eloienne: Ich wünsche dir viel Erfolg und Ausdauer für die Endphase.
    Nur mal kurz noch zu Hannover. Ich war mit Leuten aus meinem Kurs Abends essen. Wir haben auch darüber geredet und 1 Teilnehmerin kennt jemanden, der das in Hannover macht. Das soll zeitlich noch anspruchsvoller sein (ca. 20h). Letzendlich müssen die doch dieselben Creditpoints wie im Direktstudium sammeln, oder?
    Das stelle ich mir schwerer vor. By the way, ich habe erst angefangen, gehe aber bald auf 32h und 4 Tage-Woche herunter, um einen freien Lerntag zu haben. Das liegt aber nicht nur an der Weiterbildung, sondern überwiegend auch daran, dass es auf Arbeit z.Z. oft stressig ist und ich nach der Arbeit weniger leistungsfähig bin, als früher.

    "The doors of wisdom are never shut."

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