das nochmalige anmelden war kein spaß, sondern ein notfall. ich hatte mein passwort vergessen und die passwortänderung und -aktivierung funktionierte nicht. es wurde automatisch eine ID und ein code per email weitergeleitet, der überhaupt nicht funktionierte. die forensoftware scheint wohl einen fehler zu beinhalten oder ist mit meiner browserversion nicht kompatibel.
dass der FAMI-beruf eine andere ausrichtung hat, ist mir auch klar. allerdings ist das noch mal ein diskussionswürdiges thema für sich: welchen sinn soll das machen, wenn in der realität wohl kaum ein bewerber, der eine randnische wie wie med. dok. wählt, eine reelle chance hat in der überlaufenen FR BIB eine stelle zu bekommen. umgekehrt ist ein bewerber mit der FR BIB absolut chancenlos in einen spezialbereich wie die med. dok reinzukommen? ehrlich gesagt glaube ich sogar, dass es die FR med. dok. so irgendwann in der FAMI-ausbildung gar nicht mehr geben wird, da gerade in diesem bereich die spezialkenntnisse immer weiter zunehmen und der gesundheitssektor aus politischen gründen immer potentiell großen umwälzungen unterliegt.
die meisten umschüler in der FR med. dok. kommen übrigens aus pflegeberufen (aktuell 90% in bad pyrmont). von daher haben die meisten auch ein interesse auf ihren bisherigen beruflichen kenntnissen aufzubauen. die konzentration auf eine FR finde ich daher sinnvoll. außerdem ist die arbeitsmarktlage in dem bereich momentan wirklich ganz gut (besonders kodierfachkräfte werden gesucht).
interessant ist die sache höchstens für umschüler für mich, die branchenfremd einsteigen. ich hab ein fertiges uni-studium und drei jahre in einer uni-bib gearbeitet. hab ich hinterher den FAMI-abschluss, ungeachtet der tatsache, dass ich die anderen FR gar nicht kennengelernt habe, könnten potentielle arbeitgeber wie bibliotheken, archive ja dennoch von meiner "breitbandigkeit" ausgehen. mit meiner joberfahrung im bibliotheksbereich hätte ich dann ja sogar noch ein richtiges ass im ärmel. -müsste jedenfalls so sein, wenn ich danach gehe, was man mir an der TU und HU in berlin im bewerbungsgespräch mitgegeben hat, das formal wirklich super lief, eben zu super.. bis ich dann neugierigerweise fragte, wie es denn mit meinem alter aussähe und weil ich schon ein studium hätte..."sie haben drei jahre in einer BIB gearbeitet, ein wiss. studium absolviert -sie könnten sich als bibliothekarin weiterausbilden lassen, aber was wollen sie hier unter 16-jährigen?"
...aber irgendwie hatten sie natürlich auch recht. ich hab in meinem job damals auch FAMI-azubis angeleitet. aber ich bild mir auch nichts ein darauf und könnte mir genauso gut vorstellen, selbst wieder unten anzufangen .