Beiträge von Bandicoot

    Den Fall hatte ich weder in wissenschaftlichen Bibliotheken noch im Bistunsarchiv noch nie, denn bevor Wissenschaftler unsere Quellen zu Gesicht bekommen, kriegen fie einen Wisch wo sie untetschreiben, dass wir ein Belegexemplar bekommen und das ist dann auch unsere Rechtsgrundlage gewesen.

    Ha, "das Amt".

    Bei denen war ich im August auch mal und wurde direkt mit der Floskel begrüßt, dass einem mein Beruf ja noch nie untergekommen wäre. Abgesehen davon ist der Marlt natürlich auch recht limitiert...


    Was die E3, aber auch die E5 betrifft: Als ich zugunsten der Heimatverbundenheit meiner Frau von Berlin (E8, Bund) nach Bayern (E6, Land) gegangen bin, war der Nettounterschied so groß auch nicht (mehr). Letztlich war's weniger als die Ministerialzulage, die ich beim bayerischen Brötchengeber nicht mehr bekam.

    Trotzdem bleibt's halt lachhaft bis frustrierend, was man als so called Fachangestellter angeboten bekommt - besonders auch, wenn man realisiert, wie viel Wagenzünglein Studierten in dem Business wiegt.

    weiss auch noch, wo ich mich 3 monate vor ausbildungsende beim amt meldete, "ihren beruf gibts ja gar nicht."

    dann später "Achso, sie meinen den Assistent an Bibliotheken."


    wo in bayern hast du denn gearbeitet? habe ich auch mal 13 monate bei meiner ersten stelle sachgrundlos. Leider kam dann eine Langzeitkranke zurück, deren Arbeitsplatz schon vor Ewigkeiten abgebaut wurde und die bekam dann meinen als einzigen, befristeten nicht-Beamten.. und die andere Hälfte bekam dann eine studentische Hilfskraft.

    Bin froh, dass ich relativ zügig wechseln konnte. Das beste war ja, bevor ich arbeiten durfte, musste ich auf die bayrische Verfassung schwören :'D

    Versteht sich von selbst.

    Und auch etwas eher als die Schwarze Bundesnull.

    ;-)

    das arbeitsamt hat mir damals einen brief zugeschickt, wo die tätigkeit an der ausleihe nach E3 bewertet ist, aber eine abgeschlossene Famiausbildung verlangt wurde. wo ich meinte, das ist unterbezahlung, war nur die antwort vom amt
    "sie können froh sein, wenn sie für so einen lohn arbeiten dürfen."

    Ist mir auch klar und bewusst. Ist womöglich auch kein Weltuntergang.

    Ich störe mich einfach allzu gerne daran, wie sehr der Beruf als Expertendisziplin (selbst)dargestellt wird, wenn die Bezahlung doch stets am unteren Rand mD rangiert.


    Und den vorliegenden Ausschreibungsfall finde ich lapidar missverständlich.

    soviel ich weiss, sind die städte und kommunen zum Sparen angehalten.

    Eine Fünfer-Entgeltgruppe?

    Für 'nen Magazinverwalter ein bisschen mau, sofern es nicht "nur" ein Magazin(mitarbeit)er sein soll und also das Großsuffix "Verwalter" etwas dick aufgetragen wirkt, weil man so ewas anderen Ortes gerne auch Magazinmeister nennt, der wenigstens 'ne Sechs bei der Entgeltgruppe verdient hätte.


    Anyway: Viel Erfolg.

    viele Stellen, die ich gesehen habe, sind mit E5 bewertet. ich bin auch nur E5 und werde auch nicht höhergestuft

    Liebe Mitfamis,

    in einem Verteiler habe ich eine interessante Frage gelesen und wollte das auch mal zum diskutieren hier in den Raum stellen:


    Liebe Kolleginnen und Kollegen,



    seitens der Kommission für Ausbildung und Berufsbilder werden wir immer wieder nach Seiteneinsteigemöglichkeiten in den Bibliotheksbereich gefragt. Nun sind uns zwar die Möglichkeiten des TvÖD hierzu bekannt, es mangelt aber an Erhebungen, für welche Aufgabengebiete Personen ohne bibliotheksaffine Ausbildung oder ein entsprechendes Studium eingesetzt werden, an Zahlenwerten hierzu - kurzum eigentlich liegen nur vereinzelte Informationsstückchen vor.



    Als ein erster Aufschlag wären wir daher daran interessiert,

    a) zu wissen, für welche Tätigkeiten Sie Personen mit anderer Vorbildung/Ausbildung einsetzen würden bzw. einsetzen;

    b) ob Sie der Meinung sind, dass für einzelne Tätigkeitsfelder in Bibliotheken ohnehin Personen mit anderer Vorbildung/Ausbildung geeigneter wäre als FaMIs oder Bachelorabsolventen aus Bibliotheksstudiengängen und

    c) ob Sie in dem Einsatz dieser Seiteneinsteiger eine Abwertung oder Gefährdung bibliotheksbezogener Studiengänge und der FaMI-Ausbildung sehen?



    Es wäre sehr hilfreich, wenn Sie sich die Zeit zum Antworten nehmen würden.

    Ich bedanke mich schon einmal herzlich im Voraus und selbständlich würden alle Antworten bei einer eventuellen Zusammenfassung nur anonymisiert bearbeitet.

    dann sagen die Personalämter halt einfach, muss auch so gehen.

    Wir bräuchten aber die Menge.

    was bringt es, soviel auszubilden wenn man die nicht beschäftigen kann und ohne berufserfahrung auf den arbeitsmarkt loslässt?

    Guck dir nur mal an, wie viele sich auf eine unbefristete Stelle bewerben.. das sich auf eine Schwangerschaftsvertretung nicht gerade viele bewerben ist klar. Hab ich auch nur wegen Berufserfahrung.

    Sollen erstmal die arbeitslosen Famis und Assistenten unterbringen und wenn dann noch offen ist, überbedarflich ausbilden. Habe aber auch schon mitgekriegt, dass kein Azubi genommen wurde, wenn sich keiner geeignet hat.


    Wir waren 8 Lehrlinge und von den 8 sind nur noch 3 Fami.

    eine unbefristet in einer ÖB, der andere befristet in einer ÖB, die dritte unbefristet in einer WB, 3 studieren, einer schmiss kurz vor der Nachprüfung hin und nummer 8 macht eine neue Ausbildung.

    ich betreue ja die mangaabteilung im KJ-Bereich.

    und wir haben erwachsene und kindermangas getrennt stehen. da die immer so durcheinander sind, tue ich die morgens immer sortieren, so dass die Reihen beieinander stehen und auch ein bisschen thematisch ordnen. z.B. die Zelda und Pokemonmangas habe ich immer zusammen stehen, da die beiden von Nintendogames sind während ich immer One Piece und Naruto zusammen in einem Ständer stehen habe, da ja beides Shonen sind und so sortiere ich die morgens immer.

    Manchmal wenn ich Kapazität habe auch Nachmittags.