Beiträge von Dollface

    Kann ich nur so unterschreiben. Das Argument, auf diese Weise nicht mehr "herumziehen" zu müssen, ist bei diesem Beruf nur bedingt sinnvoll. Aus meiner eigenen Erfahrung ist das quasi unmöglich, selbst wenn man einigermaßen in der Nähe bleibt bzw. im Bundesland.

    Wenn man Pech hat, darf man auch schon während der Ausbildung ziemlich pendeln, denn so viele Berufsschulen, die FaMIs ausbilden, gibt es gar nicht in Deutschland. Hatte z.B. Klassenkameraden, die aus dem benachbarten Bundesland in die Berufsschule kommen mussten.

    die hatte ich auch. lehrlinge aus trier und mainz mussten von rheinland-pfalz ins benachbarte hessen. hab bei einem bewerbungsgespräch auch von einer, die nach mir reinging, erfahren, sie wurde in magdeburg ausgebildet und musste nach thüringen zur berufsschule..

    als ich ne stadttour ins benachbarte aschaffenburg machte, erzählte mir die auszubildende an der theke, sie würde lieber nach frankfurt zur berufsschule, da wär sie in einer dreiviertelstunde da, aber nein, sie muss bis nach münchen.

    Dir muss aber klar sein, dass es FaMI-Stellen nicht wie Sand am Meer gibt und je nachdem, ob du vom Ausbildungsbetrieb übernommen wirst oder nicht, kann es schon sein, dass du weiterziehen musst. Ich bin beispielsweise nach Ausbildungsende fast 400 km nach Osten gezogen und nach zwei Jahren wieder 100 km nach Südwesten.

    das gehört zum beruf dazu, es sei denn man ist bereit zu pendeln

    Hallo Leute!


    Die Corona-Krise hat ja so gut wie alle Branchen hart getroffen. Bei uns in der Nachbarschaft wird seit circa sechs Monaten ein neues Mehrfamilienwohnhaus gebaut. Hat es den Wohnungsbau gar nicht so hart getroffen, wie ich dachte? Keine Kurzarbeit, ...? Das Haus ist fast fertig und täglich rennen da sehr viele Bauarbeiter rum. Hat es eure Branche ebenfalls unberührt gelassen oder wie steht es um euch?

    Corona hat unsere Bibliothek krass verändert. Erst war die Bücherei 8-10 wochen geschlossen, dann konnten wir sie öffnen. alle tische und stühle weg und einbahnstraßensystem..

    derzeit ist die bibliothek nicht das, was ich mir unter bibliotheken vorstelle

    zu alt ist man nie. Wir hatten in der Berufsschule sogar 2 Umschüler, die die 40 bereits überschritten hatten.

    leider zu der Zeit wo ich arbeiten muss :(

    Daa kenn ich auch mit Heftchen...

    Oh und besonders schön neben der Bild als Pflichtexemplar war die Zeitschrift der NPD!

    Znd viele andere nette Sachen unter anderem Scientology und der Wachturm dir dann aber als Scan nur in den Lesesaalen zu lesen waren mit Sondererlaubnis.

    das ist noch gar nichts.

    in der vorigen bibliothek, wo ich gearbeitet habe, und ausgerechnet in der zweigstelle wo ich nachmittags war, hatten die mehrere kamasutraausgaben, sogar eine in original hindi im regal der indologie stehen, wo ich mir dachte, welcher professor oder wissenschaftler beschäftigt sich mit sowas

    In keiner meiner drei Einrichtungen, in denen ich bisher tätig war bzw. noch tätig bin, wird eine Cloud verwendet. Wir haben Server, auf denen wir Dateien ablegen und austauschen können. USB-Sticks sind auch dabei. Privat nutze ich keine Cloud. Nur mein Vater nutzt dies, um zum Beispiel Rezepte abzulegen.

    kenn das auch nur so mit den Servern.

    Gibt immer ein Laufwerk für alle und ein privates Laufwerk

    Das ist gut!

    Bei Spezialbibliotheken kommt es wohl darauf an, welchen Stellenwert, die Bibliothek im Gesamtkomplex hat. Hier gab es vor 5 Jahren einen Wechsel in der Leitung und diese ist nun hart am schuften, um das ganze Museum aus dem Dornröschenschlaf und der Stagnation zu holen und ins 21. Jahrhundert zu führen.

    finde ich auch. manche zeitungen wurden sogar gleich zum verfilmen gegeben.. z.B. fiel die bild in unser pflichtexemplarrecht und die gab man gleich zum verfilmen, da man sowas nicht im lesesaal liegen haben wollte

    ich hab in 4 einrichtungen gearbeitet und keine nutzte ne cloud.


    der einzige, der damit arbeitete, war der dozent einer arbeitslosenmaßnahme sowie sony nutzt die auch auf der playstation zur speicherung der speicherstände

    Spezielle Umschulungen werden glaube ich selten angeboten, da würde ich mich vllt auch eher auf die normalen Ausbildungsstellen gehen und dann vllt verkürzen.


    Ansonsten... keine Ahnung wie und unter welchen Voraussetzungen es möglich ist, käme vllt eine Externenprüfung in Frage? Das macht bei uns in Hessen jetzt eine unserer Mitarbeiterinnen, die aber auch schon länger in einer unserer Zweigstellen arbeitet

    ich würde auch empfehlen eher auf die normalen Ausbildungsstellen zu bewerben oder eben die Externenprüfung, von der meine Klassenlehrerin so schwärmte.


    Umschulung ist immer schwierig. Hatten eine in meinen Jahrgang, die vom Amt umgeschult wurde und im 2. lehrjahr hatte sie bei RAK das Handtuch geschmissen, weil ihr der Praxisbezug fehlte. Daher empfehle ich normale Ausbildungsstellen oder eben Externenprüfung.

    Wir starten erst "irgendwann demnächst" ;) mit der Digitalisierung. Sollten nach Fecht- und Musterbüchern noch Zeit sein, würde ich gerne "Die Klinge" digitalisieren (Fachzeitschrift aus dem frühen 20. Jh.). Auf der Prioritätenliste laufen die Jahrbände allerdings unter Fernerliefen...

    Meine Ausbildungsbibliothek hat schon zu Ausbildungszeiten die Zeitungen verfilmt und digitalisiert, die in unser Pflichtexemplarrecht fielen.