Beiträge von meyrin

    Denke die meisten wissen nicht, was die machen sollen und bevor man nix hat, ist man fami. Ich wusste bei der famiausbildung, was

    Unsre ehemalige azubine startete nach Abschluss auch ein Germanistikstudium.

    Was auch Fakt ist, viele mit Abitur stellen sich ein besseres Gehalt als E5/6 Vormund der ÖD ist wegen der Haushaltslage in den Kommunen und städten auch net mehr so attraktiv.

    Gibt aber auch fälle, wo man die Bibliothek aus familären gründen und unufriedenheit verlässt bei einer Zusage wie in meinem Fall es wäre (neben Familie reicht mir das zehnte Jahr in einer Befristung und man kann net erwarten, dass man nach 10 Jahren immer noch Teil Befristung somzufrieden ist) und andere finden keine Arbeit. Wiederum.andere haben sich den fami anderst vorgestellt.

    Wenn ich das Geld gehabt hätte, hätte ich auch studiert statt mir von Arbeitgebern anzuhören, dass man ohne Berufserfahrung uninteressant ist und arbeite für eine mit, die schon rund 10 Jahre in Rente ist und mich noch kurz vorm Ruhestand in ihren Aufgabenbereich zusätzlich eingearbeitet hat und Krieg nur das Gehalt für 1 Person und wer weiss, ob ich Vollzeit wäre, wenn die Kollegin net gekündigt hätte, deren 19,5 Stunden ich zu den befristeten 19,5 Std bekam.

    So habe ich mir das Berufsleben net vorgestellt.

    Bin von unseren Jahrgang mit einer anderen der einzige, der noch im Bibliothekswesen arbeitet

    in der berufsschule waren wir von rund 40 azubis auch nur 4 männer.

    bei der E2 stelle sagte eine fami, die die stellen bewerten sind meist E13 und in der verwaltung habe ich keine erklärung dafür.

    war mal mit einer befreundet, die erzieherin gelernt hat und gefragt hat, warum der stadt bücher wichtiger als kinder sind. ausgelernt hatte sie weniger als ich dann verdient..

    Ich habe auf meiner alten Stelle E 8 bekommen. Katalogisiererin (Form und Voll), 2 kleine Lektorate, Infodienst. Als ich weg war, bekam meine Nachfolgerin nur noch E6. Allerdings ohne Lektorate.

    Und E2??? Da werden ja sogar die Ausichtskräfte im Museum besser bezahlt! Mit E4

    das ist eine ziemliche Abstufung.. wenn man vom Fachkräftemangel spricht, sollte man auch bereit sein, die Kollegen anständig zu bezahlen.

    Auf Facebook in der famigruppe sprach man auch vom Lohndumping und arbeitslos hat das Jobcenter einen damals genötigt, sich da zu bewerben. Habe auch ins anschreiben reingeschrieben, dass ich mindestens E5 möchte und dann kam irgendwann ein Brief, dass das bewerbungsverfahren ohne einstellung abgebrochen wird

    die aus der verwaltung haben eh keine ahnung. die beziffern stellen auch als zu niedrig. bin ja in der gegend meiner partnerin und unseren kindes auf arbeitssuche und da habe ich gesehen, reine zeitschriftenstelle mit allem, bestellung, katalogisierung und lesesaalaufsicht E5.. wäre auf jeden fall ne verschlechterung, da hier in der bibliothek alle E6 sind. habe aber auch mal gesehen, in rheinladnpfalz wurde ein ausgebildeter fami gesucht mit reiner lesesaalstelle E2. da gabs auf facebook auch den aufruf, dass sich da keiner bewerben soll.

    und auch die höhergruppierung der Famis von E5 auf E6 klappte erst im zweiten anlauf. weiss noch, hatte mit E5 ein bewerbungsgespräch in meinen wohnort und als sie fragten, welche entgeltgruppe sie sind, da es ne E6 stelle ist, guckten die einen schief an und sagten, zum glück haben wir das hinter uns. habe aber auch städte gesehen, die für meine tätigkeiten mit E7 oder E8 ausgeschrieben haben

    Wat? Das ist heutzutage egal? 8|

    Nunja. Im Beruf kann es passieren, dass es trotzdem gebraucht wird. Ich bin die Vertretung fürs Finanzwesen eines ganzen Museums (so neben dem Bibliotheksjob der dann oft den Kürzeren zieht) . Und ich kann dir daher sagen: Jep! Ich bin froh, das ich Mathe kann und Rechnungswesen. ;)

    braucht man nicht für den beruf. das einzige, das hier gebraucht wird, sind von der EKZ die 5 oder 10% bibliotheksrabatte abzuziehen.

    die chefetage hat da mehr mit mathe zu tun wenns um die etatverteilung auf die einzelnen sachgruppen geht

    Ich hab gerade echt erstmal nachgeschaut, ob wir vor 40 Jahren Mathe hatten!

    Nein. Nichts. (Finde ich heute noch Schade)

    Aber Rechnugnswesen. Da das aber kein Industrie-Rechnungswesen ist (hatte ich damals in der HöHa), mach dir da keine Sorgen.

    Wichtig ist da nur: pass von Anfang an gut auf, mach dir Notizen.

    Der Trick dabei ist: bekommst du den Anfang gebacken, ist der Rest ein Kinderspiel. Wer da den Anfang nicht mitbekommt oder versteht, hat schlechte Kar ten.

    selbst wenn man es nicht versteht, hat man zwar in der klausur keine gute note, aber ist nicht nötig um die prüfung zu bestehen. gibt einige die keine einzige aufgabe richtig rechneten. in der prüfung wurde anderes gefragt und keine rechnungen, deshalb sollte man es ganz entsspannt angehen

    in der Gegend kenne ich mich null aus, aber bewarb mich mal in einer WB in Lemgo. Vielleicht wäre die Ecke noch im Rahmen für dich? War die technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe

    die einzige richtige mathematik, die man in der ausbildung hatte, war im dritten lehrjahr in einer klassenarbeit benötigte regalmeter auszurechnen, was alle falsch gerechnet hatten, aber sonst nur mal in powi gehälter ausrechnen, aber das ist winzig und nicht prüfungsrelevant.

    die einzige richtige mathematik, die man braucht, ist etatverwaltung. z.B. du hast 60000 erwerbungsetat und musst damit rechnen, wie viel medien drin sind z.B. aber richtige schulmathematik ist nicht nötig. habe selbst eine 5- im fachabiabschlusszeugnis in mathe und die ausbildung bestanden. dann schaffst du es auch

    die Bezahlung und das liebe Geld sind ja immer ein Thema. Gibt auch Bibliotheken, die aus Kostengründen mittlerweile in ehrenamtlichen Händen sind

    hatte es damals als ausbildungssuchender auch nicht anderst gemacht und mehrere eisen im feuer gehabt.

    das alter ist in der regel nicht so ausschlaggebend, in der berufsschule hatten wir mitazubis, die die 40 schon überschritten hatten und nochmal eine ausbildung machen wollten.

    als tipp, es gibt auch die möglichkeit, den abschluss nachzuholen. wenn man ohne abschluss eine gewisse beschäftigungsdauer nachweisen kann, kann man in frankfurt im verwaltungsseminar den famiabschluss nachholen. meine da wird man 6 wochen auf die prüfung vorbereitet und der abschluss gilt dann soviel wie der von der 3 jährigen ausbildung

    kommt auf die Einrichtung drauf an. In der WB, wo ich gearbeitet habe, habe ich Nachmittags in der Teilbibliothek auch Auskünfte erteilt genauso wie die Hiwis während in der ÖB, bei der ich mittlerweile arbeite zwar auch Bibliothekare an der Info sitzen, aber der Fami an der Anmeldung auch Auskünfte erteilt und mit ans Regal geht, obwohl ich auch mal erzählt bekommen habe, bei der vor-vorletzten direktorin war das partout nicht erlaubt und die seiteneinsteiger durften nicht mal einstellen. denke heute ist die strenge trennung ja eh aufgeweicht, da in der ausbildung ein lernfeld der berufsschule auch beraten und betreuen von nutzern heisst. glaub ist das fünfte oder so