Beiträge von CathrinKl.

    Ich denke, du solltest auf jeden Fall über das Archiv und seinen Träger Bescheid wissen. Ergo: wer sind die wichtigsten Personen (Chef, etc.)?, wie ist der Betrieb aufgebaut und und und.
    Falls du schon in die Richtung des Archivwesens schnuppern möchtest, empfehle ich dir "Stumpf, Marcus. Praktische Archivkunde: Ein Leitfaden für Fachangestellte für Medie- und Informationsdiesnte - Fachrichtung Archiv", vielleicht kann man das auch in einer Bibliothek in deiner Nähe ausleihen? Das Buch ist nämlich das Grundwerk für eine FaMI Ausbildung in der Fachrichtung Archiv und es ist auch sehr gut zu verstehen!

    Meine Behinderung ist mit Schwerbehinderten gleichgestellt und ich habe dies bereits bei meiner Bewerbung angegeben. Für mein Arbeitgeber war dies offensichtlich kein Problem und ich bin zur Zeit im 2. Ausbildungsjahr bei ihnen. Dann saß lediglich beim Bewerbungsgespräch jemand zuständiges mit dabei, falls Fragen offen sind. Dadurch, dass ich meine Behinderung direkt offen angesprochen habe, konnte mein Arbeitgeber sich direkt darauf einstellen und mich in schwierigeren Zeiten unterstütznen. Ich empfehle dir also deine Behinderung bekannt zugeben.

    Tatsächlich war zu dem Zeitpunkt mein Betrieb der Einzige in der Nähe ( besser gesagt in ganz Schleswig-Holstein ), welcher einen Ausbildungsplatz (Fachrichtung Archiv) angeboten hat,. Das ich durch meine Aufwachsen sowieso eine gewisse Verbindung zu der Kirche habe, hat dann zufällig gut gepasst. Also habe ich auf gut Glück meine Bewerbung abgeschickt und wurde auch ausgewählt. Jetzt bin ich im 2. Ausbildungsjahr und bereue meine Entscheidgung, sowohl was den Beruf, als auch was den Betrieb angeht, keine Sekunde ! :thumbup::)