Beiträge von Mirko

    Hallo Falconian,

    leider lese ich deinen Beitrag erst jetzt. Evtl. ist meine Antwort für dich ja von Interesse. Ich habe zwei Ausbildungen: Bibliotheksassistent und Fachwirt für Medien und Informationsdienste. Ich absolviere zur Zeit die Fewrnweiterbildung Archiv an der FH Potsdam, weil ich von dem Bibliotheksbereich in den Archivbereich gewechselt habe und eine höhere Eingruppierung anstrebe. Meines Wissens gibt es kaum Stellen, die für eine/n Fachwirt*in für Medien und Informationsdienste ausgeschrieben sind. Meiner Einschätzung nach richtet sich die Eingruppierung im Archivbereich im Öffentlichen Dienst nach den Tätigkeiten. Erst ab Bachelorniveau ist eine Eingruppierung nach E9 b TVöD realistisch. Wenn es in erster Linie um das Finanzielle geht, lohnt sich der Fachwirt meines Erachtens nur bedingt.

    Hallo,
    ich mache zurzeit den Fachwirt in NRW (Schwerpunkt Archiv) und sehe die Ausbildung eher kritisch. Achtung: Die Fachwirtfortbildung ist kein Studium und es existiert keine verbindliche Eingruppierungsregelung. Eine Höhergruppierung werde ich voraussichtlich nicht bekommen. Ich würde eher zu einer Weiterbildung an der FH Potsdam raten, weil der Bachelor m. E. (noch) der bekanntere und m.E. höherweritige Abschluss ist. Es sei denn du möchtest in die freie Wirtschaft.
    Viele Grüße
    Mirko

    Hallo NewYorkSoul,
    ich finde es interessant, dass du eigenständig bewerten sollst bzw. darfst. Das dürfen bei uns nur Dipl.-Archivare und Wiss. Archivare. Anbei ein Link zu einem Workshop des LWL zur Bewertung von Schulüberlieferung.
    Vielleicht hilft er dir ja weiter.
    7_Bruns.pdf
    Auf der Seite des LWL findest du auch noch mehr Beiträge zum Thema Schulüberlieferung.
    Viele Grüße
    Mirko

    Hallo Katja,
    vielen Dank für die ausfühlichen Informationen. (Ich bin Bibliotheksassistent und habe fast 10 Jahre Berufserfahrung in einer wissenschaftlichen Spezialbibliothek. Mein Abitur habe ich mit befriedigendem Ergebnis bestanden). Ich denke darüber nach mich evtl. für das Fernstudium an der FH Hannover zu bewerben. Kannst du mir sagen, was ausschlagebend für die Zulassung ist: Der Berufsabschluß, der Schulabschluß oder beides?
    Wie mathematisch anspruchvoll sind die Module Statistik und BWL?
    Über eine kurze Antwort würde ich mich freuen.
    Viele Grüße
    Mirko

    Meiner Kenntnis nach sind bei Bachelor/Dipl.-Bibl. Stellen oft auch noch vertiefte Kenntnisse in der Sachkatalogisierung (Verschlagwortung), Rechnungswesen, Budgetverantwortung und EDV gefragt. Ich kann schlecht beurteilen, wie tiefgehend da die FaMI-Ausbildung ist. Allerdings sollte ein Fachwirt/eine Fachwirtin für Informationsdienste diese Tätigkeiten übernehmen können. Teilweise gehen die Inhalte der Fachwirtausbildung sogar noch über die des Bachelors hinaus z.B in den Gebieten BWL und Recht. Andere Fachwirte werden in der freien Wirtschaft sehr gut bezahlt, ähnlich wie Dipl.Bibl./Bachelor. Wie gut die Chancen wirklich sind kann ich noch nicht abschätzen. Bemerkenswert finde ich auch, dass die Fachwirtausbildung in NRW ein viel höheres Stundenkontingent als in Hessen hat. Bei der Fernweiterbildung in Potsdam stehen wieder andere Fächer im Lehrplan als an der FH Hannover. Ich finde es schwer einzuschätzen, welches Angebot am sinnvollsten ist.

    So wie ich das verstanden habe, ist die E 8 auch nicht im TVÖD (VKA) fixiert. Auch hier kann der Arbeitgeber übertariflich nach E 8 eingruppieren. Das ist wegen der finanziellen Ausstattung der Kommunen ziemlich unwahrscheinlich. Es ist noch keine Entgeltordnung beschlossen, was bedeutet, dass FaMIs auch sogar teils in E 3 eingruppiert werden können.
    Für den Bund gilt vermutlich ähnliches; da kenne ich mich nicht so aus.

    Meiner Ansicht nach ist hierbei zu differenzieren, ob eher im Bibliotheksbereich oder im gesamten ABD-Bereich gesucht wird. Öffentliche- und wissenschaftliche Bibliotheken, würden vermutlich eher auf der mittleren Qualifikationsebene die/den FaMI und auf der gehobenen den Bachelor(Dipl.-Bibl.) nachfragen. In der freien Wirtschaft existieren einige Unternehmen, welche u.a. OPLs unterhalten. Hier sind zunehmend betriebswirtschaftliche und rechtliche Kenntnisse gefragt. Man liest oft, dass im öffentlichen Sektor die Gelder knapp sind und Bibliotheken in ihrer Existenz bedroht sind. Ob die Stelle dann adäquat vergütet wird ist eine andere Sache. Allerdings gibt es auch einige Stellen die trotz Bachelorniveaus, nur mit E 8 vergütet werden, z.B. in kommunalen Bibliotheken.
    E 8 ist eine übertarifliche Eingruppierung für FaMIs, weil sie nicht Teil des Tarifvertrages ist; sie kann damit nicht eingeklagt werden. Voraussetzung ist, das die/der FamI zu 50% selbständige Tätigkeiten ausführt. Bei der Auslegung dieser "unbestimmten Rechtsbegriffe" besteht in der Tat ein Beurteilungsspielraum.

    "Fachwirt" ist ein anerkannter Weiterbildungsabschluss nach dem Berufsbildungsgesetz. Man hat also mehr "in der Hand" als beispielsweise bei der Fernweiterbildung, die die FH Potsdam anbietet.

    Ich denke nicht, dass man das so sagen kann. Die AbsolventInnen der berufsbegleitenden Fernweiterbildung in Potsdam haben ja die Option sich zur Bachelorprüfung (FH) anzumelden.
    Ich finde es schwierig die Zukunftsaussichten des/r FachwirtIn für Medien und Informationsdienste zu beurteilen. Wenn ich mir den Lehrplan so ansehe, ist die Ausbildung eher kaufmännisch, betriebswirtschaftlich ausgerichtet. Wahrscheinlich werden diese Kenntnisse in der freien Wirtschaft eher nachgefragt.

    Ih habe gehört, dass die berufsbegleitende Fernweiterbildung der FH Postsdam Abschluss Diplombibliothekar eingestellt wurde/nicht mehr angeboten werden soll. Das finde ich schade, da es sehr viele Interessenten gibt. Weiss jemand, ob die Qualifikation zum Fachwirt auch berufsbegleitend angeboten wird?

    Hallo,


    ich Suche Informationen (Quellen) im Internet, aus denen hervorgeht welche Arbeitspakete/Schritte innerhalb eines Digitalisierungsprojektes gebildet werden können, und wieviel die Volltextdigitalisierung eines Buches in etwa Kosten könnte. Hat jemand eine Idee, wo ich das Recherchieren könnte?

    Hallo Bella,


    besteht denn die Aussicht, dass die Stelle irgendwann eine Vollzeitstelle wird. Ich stelle mir das schwierig vor, mit der Bezahlung. Ich gehe mal davon aus, dass du an deinem Wohnort oder im Umkreis bleiben möchtest. Ich wünsche dir jedenfalls viel Glück!

    Hallo,


    ich hatte mich ja an anderer Stelle im Forum schon mal zu der Thematik geäussert. Ich denke, dass Flexibilität (ggf. auch die Bereitschaft umzuziehen) eine wichtige Vorausetzung ist, um eine Stelle zu finden. Dies ist wie gesagt in der Tat wenig familienfreundlich. Natürlich kann man auch Glück haben und etwas im näheren Umfeld finden. Dass in WBs meist befristete Stellen angeboten werden, kann ich auch bestätigen. Ich habe zum Glück eine unbefristete Stelle in einer WB gefunden. Dort arbeite ich schon seit 2003.

    Hallo Bella,


    eigentlich brauche ich ja in diesem Fall keine Fernleihe, da es sich um eine Open-Access Publikation handelt. Somit darf ich die PDF ja auch ausdrucken, und benutzen, wenn ich die Quelle zitiere. Es ging um eine HA und keinen Vortrag. Nochmals vielen Dank für Deine Hilfe!

    Hallo Bella


    Vielen Dank für die Informationen. Genau zu diesem Thema habe ich Literatur gesucht. Ich habe auch noch einen weiteren Titel in der USB Köln gefunden: "Digitalisieren - Internationale Projekte in Bibliotheken und Archiven/BibSpider. Info-Networking für Bibliotheken, Berlin 2007. Ich werde mich mal via Fernleihe um den Titel bemühen und weitere Recherchen in den Katalogen der USB durchführen. Aufgrund der Komplexität des Internets ist es teils schwierig die "passenden" Informationen zu finden. Deine Infos waren sehr hilfreich .


    Viele Grüsse


    Mirko

    Hallo,


    ich habe die Aufgabe als Hausarbeit einen fiktiven Projektantrag zu schreiben und das Projekt zu strukturieren. Projekt definieren -Projektstrukturplan erstellen, Meilensteine Festlegen, Kosten kalkulieren etc.


    Es soll sich um ein bibliothekarisch relevantes Projekt handeln.


    Die von mir gefundene Literatur bezieht sich fast ausschließlich auf die freie Wirtschaft. Kann mir jemand von Euch/Ihnen Tipps geben, wo ich Informationen zu diesem Thema finde?

    Dass sind auch nur Richtwerte. Die Eingruppierung richtet sich auch nach der Aussreibung/Stellenbeschreibung! Frag doch mal beim BIB nach, wenn du es genau wissen willst.


    Viele Grüsse Mirko

    Meines Wissens kann es passieren, das Arbeitnehmer wenn sie eine neue Stelle antreten wieder in die 1.Stufe eingruppiert werden. (Ich kann die Richtigkeit dieser Aussage nicht garantieren!) Ich denke, dass in ÖBs die Entgeldgruppe 5 und bei wiss. die Entgelgruppe 6 Standart für Famis mit abgeschlossener Berufsausbildung ist. Zusätzlich gibt es noch Tarifstufen, die sich danach richten wie lange der Mitarbeiter/die Mitarbeiterin in der Bibliothk,im Betrieb beschäftigt ist. Ich denke, dass TVÖD 8 die höhstmögliche Bezahlung für eine/n FAMI ist.