Beiträge von BibMaus

    b.erry:

    Das sollte aber trotzdem niemanden davon abhalten sich auf Stellen zu bewerben, die nicht 100%tig auf einen zugeschnitten sind ... Die gibt es eh in sehr wenigen Fällen, wie ich feststellen musste. Man sollte halt nur keine Scheu haben sich Neuem zu öffnen und es eher als Herausforderung sehen. Zumal es dich ja auch für spätere Stellen dann weiter qualifiziert bzw. flexibler macht.


    Das ist die richtige Einstellung!!! Ich habe auch in der letzten Firma in Bereichen gearbeitet wovon ich nie etwas gehört habe (Technische Dokumentation...). Ich denke troztdem, wenn dich Arbeitgeber zu einem Gespräch einladen, ist es wichtig deine Motivation, Lernbereitschaft gegenüber fremden Aufgabenfeldern zu zeigen!


    befami: Das du Angst hast kann ich verstehen, aber mehr als probieren geht einfach nicht!


    Viele Grüße Bücherwurm74

    befami:


    Auch wenn meine Bewerbungen bisher fehlgeschlagen sind, vllt. ein Tipp: "Gerne bin ich bereit mich in die weiteren geforderten Aufgabenbereich einzuarbeiten." Somit gibst du zwar zu, dass du bestimmte Dinge nicht kannst (nicht jeder kann alles! ;) ), zeigst somit aber deine Motivation und Lernbereitschaft! (Ab und an hatte ich mit diesem Satz auch schon Gespräche)


    Viel Glück beim Bewerben!!!

    Bücherwurm: Also wenn die Suche hier nichts ausspuckt kannst Du Dir sicher sein, daß Du alles richtig gemacht hast! Man sollte sich nur nicht NUR auf die Taggingliste verlassen, weil da nur die am häufigsten benutzen Tags auftauchen...musste ich auch erst realisieren


    Britta877: was ist "Taggingliste"? Meinst du "Mailingliste"? Dachte wäre fit... Sehe nicht nur auf Mailinglisten, suche auch in den Zeitungen, anderen Internetportalen nach Stellen (nicht zwangsläufig Bibl / obwohl wäre schon schön...). Das alle sich auf die entsprechenden freien Stellen bewerben ist mir schon klar, jeder muss sehen wie er / sie an Infos kommt...


    Traurig ist es aber schon, das Lübeck einen Artikel braucht um auf sich aufmerksam zu machen. Ich denke einfach, es muss sich im Bereich der Ortspolitik einiges, grundlegendes verändern.... :(


    Schönes Wochenende, werde dann ab morgen mal feiern gehen :daumen2: :bier:

    Kann ich auch gar nicht so recht glauben, das die keine Bibl´s oder Assis. finden!!! Glaube auch eher wie Britta877 das die Stellen gar nicht neu besetzt worden sind. Wie war das noch gleich mit der "Wiederbesetztungssperre"? Habe die Stadt Lübeck in der letzten Zeit gar nicht gesehen!!!


    Britta877 also wenn du auch nichts gefunden hast, bin ich wahrscheinlich gar nicht so blöd... ;)

    Laineth

    Ich denke eben, wenn die Zeit haben, uns zu kontrollieren, dann können sie uns auch mal helfen, wenn wirklich viel zum einstellen ist....

    Das ist die Grundeinstellung :daumen2:


    Demnächst hab ich Mitarbeitergespräch, da werd ich das nochmal ansprechen.


    Würde mich mal interessieren, wie das Gespräch gelaufen ist! Gib dann einfach mal Rückmeldung im Forum (drück dir schon mal die Daumen das das Gespräch positiv verläuft) :blume:

    buchlaus


    Kurze Anmerkung: Ende Oktober lezten Jahres gab es in Köln eine Weiterbildungsmesse (Veranstalter war die IHK-Köln) in den Gewerblichen und Kaufmännischen Bereichen. Ich selber bin gelernte Assistentin an Bibliotheken (mit Berufserfahrung) und habe mich für die Berufe bzw. Weiterbildungs- / Umschulungsmöglichkeiten im Bereich der Medizinischen Dokumentationsassistentin / Fami Medizinische Dokumentation / Kodierfachkräfte interessiert. Dort gab es einen Stand der Universitätsklinik Köln (leider nur mit 1 Person besetzt), dort habe ich dann mal nachgefragt. Die Antwort: "Wir nehmen nur Leute aus dem Bereich mit Medizinischer Grundausbildung". Womit gemeint ist: Krankenschwerstern, Altenpfleger, Arzthelfer, ... Somit ist also klar, warum 90% der Umschüler / Weiterbildungsleute aus dem Medizinischen Bereich kommen!!!


    Schöne Grüße Bücherwurm74

    Ohne Auto - schlimm?


    Gerne hätte ich wieder ein Auto, aber: mein Freund (wir leben zuasmmen) bekommt seine Fahrkarte komplett vom Arbeitgeber bezahlt (der Glückliche!) und ich bin auf Jobsuche... (da ist das Geld ja auch nicht so locker).


    Würde es gerne so haben wie b.erry: Ein Haushalt:ein Auto + eine Monatskarte (denke so ist wahrscheinlich). So könnte man sich besser absprechen, wer mit was fährt.


    befami: ...(nur dass ich den Job kriege...) Du kriegst den Job!


    Wünsche Euch ein schönes Wochenende aus der (Gotts sei dank) nicht mehr verschneiten Großstadt :daumen:

    befami

    Zitat

    Ohne Auto - schlimm?


    Also, ich selber habe momentan kein Auto (FS vorhanden!), aber ich wohne jetzt in einer Großstadt wo der ÖPNV sehr gut ausgebaut ist. Fahrschein vorlegen? Tja, es kommt wohl denke ich auch darauf an, wo die Firma ihren Sitz hat. Liegt diese in einem Industriegebiet oder ist die Firma etwas abgelegen und man soll bis zBsp. bis 20 Uhr arbeiten, dann ist es sehr sinnvoll, wenn du ein Auto vorweisen kannst (das verlangen die Arbeitgeber dann aber auch!). Legt die Firma alllerdings wert auf Umweltfreundlichkeit, kommst du gut an, wenn du sagst: "Wir haben kein Auto und die Firma ist mit dem ÖPNV zu erreichen."


    Zum Streik: Jeder muß sehen wie er zur Arbeit kommt! In der Ausbildung habe ich in der einen Stadt gelebt und in der anderen Stadt gearbeitet. Da hat der ÖPNV gestreikt, und die Ausbildungsleitung sagte dann: "Kann ihre Mutter Sie nicht fahren?" Konnte Sie nicht, da Sie selbst vollzeit berufstätig ist. Bin dann aus Kulanz in eine Zwgst. gesetzt worden, die Kollegin mit Auto hat ca. 2 km weit von mir entfernt gewohnt. Ich denke, bei der Suche nach einem Ausbildungs- / Arbeitsplatz sollte die Erreichbarkeit eine sehr große Rolle spielen!!!

    Zitat

    Du kannst ja einen Antrag stellen, mehr als ablehnen kann es das Amt ja nicht.


    Anträge immer stellen!!! :lechz:


    Kann zwar sehr nervend sein, aber 90€ haben oder nicht?!?


    Ablehnungen müssen begründet sein, daher weißt du dann auch, warum weshalb du etwas bekommst oder nicht...

    Laineth


    Zitat

    Bis jetzt lief das aber meist so, daß diejenige ans Regal zitiert und dort mehr oder weniger zusammengestaucht wurde. Und das natürlich während den Öffnungszeiten vor den Lesern! Zur Zeit ists echt nicht mehr schön hier....


    Sorry, aber wenn Ihr morgens eingestellt habt, und während der Öffnungszeit werden von den Bibl. die Regale kontrolliert: Die Leser sind da, und machen nunmal unordnung, das zeigt doch nur: Eure Bibl. läuft! Wenn schon am Regal kontrollieren, dann doch bitte vor der Öffnungszeit und den Anschiss nicht vor den Lesern geben!!! Was gibt das den für ein Bild gegenüber den Lesern?


    In meiner alten ÖB waren wir in Teams (vergleichbar mit der Einteilung für Sachgruppen) eingeteilt. Das hat funktioniert, den einem mußte man mehr helfen als den anderen (Romane und Kinder/Jugend laufen nunmal sehr gut!) weniger.


    Ich kann eigentlich nur hoffen, das Ihr die Diskussion nicht abbrecht, und wenn es bedeutet auf Konfrontation zu gehen... Im ersten Schritt würde ich mal zur Direx gehen und versuchen mit denen zu reden (nicht gleich alles blockieren, hört sich ja schon so an, als wenn die Linien bei Euch festgefahren sind):


    Wenn schon kontrollieren, dann vor den Öffnungszeiten, und keinen Anschiß vor den Lesern!!!

    @ Laineth


    Zitat

    Bei uns hat sich das mittlerweile so hochgeschaukelt, daß wir (O-Ton) "wie die Klofrauen" in einer Tabelle mit Datum und Kürzel abzeichnen sollen, welche Sachgruppen wer und wann eingestellt hat. Also von Vertrauen keine Spur. :(


    Liste führen, was soll das denn? Kontrolliern, wer was richtig oder falsch eingestellt hat? :daumenrunter: In der ÖB wo ich war (war übrigens eine Großstadtbibl.), wurde morgens eingestellt, nachmittags "ausgeworfen" und 1x in der Woche "fein" eingestellt. In meiner Anfangszeit wurde nachmittags noch richtig eingstellt, aber: es haben sich etliche Leser bei der Direx sich beschwerd, das da immer irgendweilche Leute rumlaufen und an den Regalen sind (naja arbeiten) und Sie (angeblich) nicht an die Bücher kamen. Darauf hin wurde das Einstellen nachmittags von der Direxebene untersagt!!!


    Vllt. ein Tip zur Diskussion: Wenn Bibl. mit helfen einstellen, lernen die Ihre Gruppen (Sachgebiete) besser kennen, wissen was da ist, was "läuft", sehen mit der Zeit was "toter" Bestand ist, sehen wie die Medien aussehen (Abgänge oder doch neu kaufen?). Im Katalog sieht es ja immer sehr gut aus, aber wenn ich was in der Hand habe, dann denke ich manchmal: "Igit, kann das nicht mal neu gekauft werden!?" Natürlich gibt es immer wieder Bibl. (ob jung oder alt ist egal) die meckern, aber wenn man dann denen was in die Hand gibt (seit zBp. 5 Jahren nicht mehr entliehen und noch die Ausg. von 1975), sehen die vieles ein... (habe es selber teilw. bis auf die Spitze getrieben)


    Ich hoffe, du kannst was damit anfangen... :blume:


    Favole:


    Assis. und Famis sind übrigens das gleiche. Wir haben (ich bin Bibl. Ass.) 2 Jahre gelernt und die Famis lernen 3 Jahre, die Arbeit ist die gleiche (ich mache keine Unterschiede zwischen beiden Berufsbezeichnungen). ;)

    Hallo Wiesel und alle anderen,


    über- unterfordert? Ich denke, es kommt darauf an, wie eine Bibl. aufgebaut ist. Große oder kleine Hirachie? Ich habe etliche Jahre (wobei ich momentan auf Jobsuche bin, wie einige von Euch wissen) in einer großen ÖB gearbeitet. Wobei: in den Zweigstellen und in der Zentrale. Obwohl dies der gleiche Arbeitgeber ist, ist das "arbeiten" in den Zweigst. und in der Zentrale doch grundverschieden!!!


    In den Zwgst. stehst du an vorderster Front, und must sowohl aufräumen wie auch die komplette Beratung machen (war manchmal nicht ganz einfach). Also: Ausleihe / Mahnungen / Beratung / Aufräumen / Kassenwesen (alles was anfällt)


    In der Zentrale war ich in einem Team (Abteilung): Medienbearbeitung / Ausleihe / Ersterfassung (Endkontrolle). Da hatte ich noch das Glück, die Gesellschaftsspiele zu bearbeiten, sonst wärs zu langweilig geworden! Beratung haben da nur die Bibl´s. gemacht, Ausleih- und Infotheke waren dort getrennt.


    Mein Fazit: mir hat die Arbeit in den Zweigst. letztlich besser gefallen (war mehr "leben" in der Bude, vom schreienden Kleinkind bis zum Rentner)!


    Es kommt halt letztlich darauf an, wo und welcher Bibl. man einen Job bekommt. Ich denke auch noch, das Verhältnis zwischen den Kollegen zäht auch noch einiges (eine ganze Menge :P ), denn wenn du mit denen nicht klar kommst, hilft dir die Tätigkeit auch nicht weiter!!!

    Hallo zusammen

    Zitat

    Haben Sie Zeit und Lust,Ihre Erfahrung und Ihr ehrenamtliches Engagement
    einzubringen, in kollegialem Kreis mit Gleichgesinnten umzugehen und
    vielleicht auch unsere sonstigen Aktivitäten kennen zu lernen?


    Wenn dieses Angebot Sie interessiert, senden Sie uns bitte per Post oder
    Mail eine kleine Vorstellung zu. Wir freuen uns auf Sie!


    Frage mich wirklich, wer sich darauf "bewerben" wird. Wer von uns hat den "umsonst" den Beruf erlernt bzw. ist noch am lernen, um dann als "Ehrhrenamliche(r)" zu enden? Wer kann sich sowas schon leisten? Wohl nur Leute mit zu viel Zeit und Geld. Sorry, ist meine Meinung!


    Ich kann kleine Kirchengemeindebibl. verstehen, die mit 1-2 Hauptamtlichen und mehreren Ehrenamtlichen arbeiten (die Sonntags und vll. noch Dienstagsnachmittags geöffnet haben).


    Aber, wollen wir uns mal nicht zu sehr ärgern .... :nichtzufassen:

    Basiswissen Bibliothek
    Kann ich nur absolut empfehlen! Auch wenn meine Ausbildung schon einige Jahre zurück liegt, ist es immer noch absolut Aktuell und nützlich!!! Herrn Böttger hatte ich als Fachkundelehrer, und er gibt sein Wissen uneingeschränkt weiter.
    Zum Buch vom "Hacker" : kann nur sagen, haben vielleicht 2drittel mit diesem Buch gearbeitet, weil allein schon die Fremdwörter auf "deutsch" zu erklären, ist schon sehr mühselig!!!



    Zitat

    Habt ihr für die Ausbildung nicht eigene Exemplare in der Bibliothek die ihr benutzen könnt und somit nicht auf das Exemplar angewiesen seid was sonst noch in der Bibl. herum schwirrt?
    Unsere Ausbilderin hatte damals immer Exemplare in ihrem Handapparat, die wir uns dann ausleihen konnten bzw. nutzen konnten.


    Wir haben damals alle Bücher, die wir für die Schule brauchten, aus dem Handappart von unserer Ausbildungsleitung ausgeliehen bekommen, es brauchte keiner irgendetwas kaufen oder auch nur vormerken. Und ich denke, wenn eine Bibliothek ausbildet, ist es nur legitim, die Lehrmaterialien auf Kosten der Biblithek zu bestellen (zum Thema: Bibliotheksrabbat)


    Würde also mal bei Eurer Ausbildungsleitung nachfragen!!!






    Spickzettel schreiben! (Die man dann aber natürlich nicht benutzt)
    Beim Versuch ein ganzes Thema so zu komprimieren, dass es auf einen ganz, ganz kleinen Zettel passt, setzt man sich so intensiv mit dem Stoff auseinander, dass man den fertigen Spicker dann gar nicht mehr braucht. :daumen2:


    Ist eine sehr gute Lernmethode!!!


    Habe alle (!) Spikzettel die ich bisher geschrieben habe nie gebraucht!!! :blume: