Beiträge von OrangutanFami

    Danke schon mal für die vielen Antworten.
    Es scheint ja doch einigen zumindest ähnlich zu gehen, auch wenn die anderen Fachrichtungen nicht gleich ganz unter den Tisch fallen.


    @ Bella und Susannchen : Dazu kann ich einfach nur "ja" sagen^^


    Eine Sache bzw. meine Meinung zu den Anmerkungen, dass es ok ist, die anderen FR nicht ganz so genau zu behandeln wie die eigene: Ich konnte aus den Posts jetzt nicht sehen wie stark die Leute der jeweiligen FR bei euch getrennt werden, aber bei uns findet bis auf vier Stunden die Woche alles zusammen statt und davon ist eben fast alles nur für die BIB Leute interessant und wird für die anderen auch nicht wirklich verständlich unterrichtet.
    Das bedeutet, dass ich als jemand aus einer BIB eigentlich noch "Glück" habe, Sorgen machen mir aber vor allem die IuD und Archiv Leute. Denn wenn diese mal den Arbeitsplatz wechseln müssen, dann fehlt ihnen für eine Bibliothek jede Praxiserfahrung und für den eigenen Fachbereich jedes Grundlagenwissen.


    Wenn die Schüler der verschiedenen FR bei euch nun stärker getrennt werden weil eine gleichmäßige Verteilung nicht möglich ist, dann ist das sicher erstmal besser, weil die Leute nicht unter den Tisch zu fallen drohen. Allerdings, und das geht dann eher an eine höhere Stufe als die einzelne Schule, muss man sich fragen ob das Zusammenschließen der FRs bei dieser Umsetzung in der Praxis überhaupt Sinn macht.

    Es geht wieder um die Stauffenbergschule ( siehe hier ), aber das hier ist eine eher generelle Frage und ich hoffe auf Antworten von verschiedenen Schulen, in dem anderen Thread würde das wohl eher untergehen.


    Zu Beginn der Ausbildung dachte ich eigentlich, dass ich am Ende zumindest Grundkenntnisse in den fünf Fachrichtungen des Fami haben sollte. Nun lief es bei uns aber nur danach ab, von wo Schüler da waren. Sprich: WB und ÖB wurde ausführlich behandelt, MedDok gar nicht, Bildagentur gar nicht, IuD ein wenig, aber getrennt von den anderen, so dass die Bibliotheksleute auch zu diesem Bereich keinen Kontakt hatten, und Archiv als einziges neben Bibliothek für alle, aber von einer fachfremden Lehrkraft. Nächstes Jahr sollen auch Leute aus dem Bereich MedDok und Bildagentur da sein und von fachfremden Leuten unterrichtet werden. Im Falle der Bildagentur war der entsprechende Lehrer überzeugt, es gäbe in Frankfurt am Main nur eine einzige, kleine Bildagentur und er räumte auch schon ein, dass die Leute von dort wohl "zur Ergänzung" außerhalb der Schule lernen werden müssen.
    Sprich: Das ganze ist eigentlich die Ausbildung für Bibliotheksassistenten mit ein paar Tropfen Halbwissen nebenher, mit denen man sich eigentlich nirgendwo bewerben kann, was besonders für die Schüler mies ist, die eben nicht aus einer Bibliothek kommen.


    Nun wüsste ich gerne, ob das generell an den Berufsschulen bzw. sogar die Regel ist, oder ob man woanders wirklich von einer mehrgliedrigen Ausbildung sprechen kann.

    Hi


    kann mich meinem Vorredner nur anschließen, allerdings muss ich ergänzen dass die Aussage zu Englisch wohl auch auf die meisten anderen Fächer dort zutrifft. In einem Praktikum hatte ich von anderen Azubis auch gehört, dass sie an eine weiter weg liegende Schule geschickt wurden, weil der Ruf wohl doch recht universell bekannt ist. Zu den weiteren Kritikpunkten kann man sich mal den Thread hier anschauen:
    Probleme mit der Schule