Beiträge von Morli

    jap. waren 2 städte. haben uns ja im ersten block berufsschule unterhalten über die ausbildungsplatzsuche.

    ich habe den eindruck gehabt, die haben jeden eingeladen, denn bei den einstellungstests zur ausbildung waren immer locker zwischen 30 und 80 bewerber da, wovon meist die 5-10 besten zum gespräch eingeladen wurden.

    Städtische Bibliotheken sind ja nicht immer ÖD, da gibt es ja mittlerweile auch einige die "privatisiert" sind. In der nächstgrößeren Stadt hier gehört die Stadtbibliothek beispielsweise zu einer GmbH. Da muss man sich dann auch nicht mehr an die Vorgaben halten bei Einstellungen.

    Ja bei denen bei denen es einen Test gab waren viel mehr eingeladen. Meine Ausbildungsstelle hat aber keinen Test geschrieben, warscheinlich wurde da deswegen ausschließlich auf die Abschlussnoten geschaut.

    2 Mitazubis bekamen auf diese Weise ihre Ausbildungsplätze. Waren nicht geplant und nach der Initiativbewerbung bekamen die einen nicht vorgesehenen Ausbildungsplatz. Lohnt sich also doch.


    damals auf ausbildungssuche war ich in einer BVB-Maßnahme mit Pflichtpraktika und eines davon fand in der Stadtbücherei des Wohnortes statt und kaum legte ich das Praktikumszeugnis einer Bewerbung bei, hatte ich die Zusage für eine Ausbildung an einer WB bekommen.

    Vielleicht wäre erstmal ein Praktikum eine Option, da das ja deine Chancen steigert, wenn du ein praktikumszeugnis beilegst.

    Oha, hab ich bei uns noch nie gehört. Das war auch im ÖD? Ich kenne es so, dass die da eher unflexibel sind was das an geht. X/
    Bei uns musste sich da auch strikt an das Prozedere gehalten werden mit öffentlicher Ausschreibung und dann wurde nach Schulnoten eingeladen und nicht etwa danach wer die beste Bewerbung hatte.


    Praktikum ist kurzfristig eine noch bessere Idee. :thumbup:

    Initiativbewerbungen im Öffentlichen Dienst machen wenig Sinn. Entweder die Stelle ist im Plan, dann muss sie ausgeschrieben werden, oder sie ist es nicht.


    Bei vielen Absagen (wenn diese bevor man überhaupt beim Test oder zum Gespräch war) würde ich mal die Bewerbung und den Lebenslauf von jemandem mit Ahnung anschauen lassen. Ich habe, als wir bei meiner ersten Stelle einen Azubi gesucht haben, einige Bewerbungen gesehen und vieles war nicht so toll. Ich glaube in der Schule wird einem da oft nur unzureichend beigebracht, wie das geht.


    Ansonsten würde ich mich erstmal nach einem FSJ/FÖJ umschauen, manche Bibliotheken bieten das an. Oder wenn nicht in einer Bibliothek dann in einem ähnlichen Bereich. Man hat dann bei der nächsten Bewerbung gleich eine bessere Position, wenn man bereits etwas Erfahrungen gesammelt hat. :)

    Joah das ist aber sicher keine allgemeine Sache und kommt immer auf den Einzelfall an.
    Ich hab 2013/14 als Fami ne E8 bekommen, die gabs damals eigentlich garnicht für den Beruf.
    Klar wollen die Personaler einen klein halten, umso wichtiger ist es gute Argumente in die Hand zu nehmen. ;)

    Zweitrangig. Die Abschlusszeugnisse der Schulen sind zwar interessant für die, die eingeladen werden, aber sobald es um den Eignungstest geht, ist er entscheidend. Gibt genug mit schlechteren Abschlüssen, die den Ausbildungsplatz bekamen, weil die im Eignungstest besser abschnitten..Obwohl in den Tests wenig fachliches vorkam. Intelligenztests wie führe Zahlenreihen fort, Diktat, Matheaufgaben, ein Bild suchen dass nicht in die Reihe passt.. Allgemeinwissen usw. was man nicht wirklich braucht.
    An meiner Ausbildungsbib wollten die da wissen, welchen Preis Tokio Hotel zuletzt gewann oder wie der Starchoreograph bei Popstars heißt. Wusste beides nicht.

    Ich hatte bei einer Stelle laut deren Aussage das beste Ergebnis beim Eignungstest seit die den machen.
    Ich habe keinen der 4 Ausbildungsplätze bekommen.
    Von den 4 genommenen haben nur 2 die Ausbildung mehr schlecht als recht beendet. :saint:


    Das kommt am Ende denke ich oft auf soviele Parameter an, dass man das nicht pauschalisieren kann.


    Bei meiner alten Arbeit gab es keinen Test. Da wurde nach Schulnoten eingeladen und dann nach den Vorstellungsgesprächen entschieden.


    Bei den Stellen auf die ich mich nach meiner Elternzeit als fertiger Fami beworben habe weiß ich nicht nach was entschieden wurde einzuladen. Meine Abschlussnotte ist befriedigend, mein Berufsschulzeugnis sehr gut, meine Arbeitszeugnisse sind auch sehr gut bis gut. 2 von 3 der Stellen hätte ich bekommen.

    Interessant. Manche mit schlechteren Abschlussnoten bekamen sofort eine Stelle.
    Bestes Beispiel die eine, die mit 4 bestand und in Powi ne 5 hat und im fachlichen Teil ne 4 ist mittlerweile unbefristet und andere mit einer besseren Prüfung als sie mussten 1,5 Jahre der ersten Stelle nachrennen

    Abschlussnote des Schulabschlusses. Es geht hier ja um eine Ausbildungsstelle. Sorry das war missverständlich.


    Bei Bewerbungen auf "richtige" Stellen wird dann schon mehr Wert auf die tatsächlichen Fähigkeiten im Beruf gelegt bzw auf Arbeitszeignisse etc. - und so sollte es auch sein.
    (Wobei 4er und 5er schon hart sind...)

    Hmm also bei meiner alten Stelle haben wir uns die Bewerbungen definitiv länger als eine Minute angeschaut. Selbst bei Bewerbern weit über 30 war die Abschlussnote ausschlaggebend für die Einladung zum Gespräch. Gerade im ÖD wird da durchaus glaub ich schon etwas mehr abgewägt.

    Ich verwalte den Medienbestand einer Firma mit Niederlassungen in ganz Deutschland. Zeitschriften, Bücher, Datenbanken, Loseblattsammlungen. Fachrecherchen. Viel Papierkram.
    Ist jetzt nicht so der Traumjob für den Rest meines Lebens mich muss ich gestehen, aber immerhin hab ich Arbeit. Und um Erfahrungen zu sammeln auf jeden Fall gut.
    Ich mochte den Benutzerkontakt in meiner vorherigen Stelle mehr, hier sitze ich eben viel alleine im Büro.


    Als Fami musst du halt immer Glück haben, wo du landest. Ich hätte auch in einer ÖB anfangen können. Da wäre ich im reinen Benutzungsdienst gewesen.


    Zum Arbeitszeugnis: auch diese versteckten formulierungen dürfen nicht zu negativ formuliert sein. Da gibt es ja richtige "Vorgaben". Schlechter als befriedigend dürfen die dir eigentlich nicht formulieren, und selbst da könnte man streiten. "War stets bemüht" bedeutet zB mehr auch nicht, aber da müssen die schon belegen, dass du nichts hinbekommen hast um damit durchzukommen.

    Ich habs klassisch gehalten, weil ich immer an meine Personaltante in der Ausbildung denken musste. Die hat nie gelächelt. Ich dachte mir dann im ÖD wird das warscheinlich mehrheitlich so sein. Ich tendiere also eher zu klassisch.


    Ich war in meiner Arbeitslosigkeit auch bei so einem Coaching. Die wollte immer, dass ich alles bunt und so mache. Fand ich persönlich gruselig.

    Ja aber man muss auch nicht alles schwarz malen. Ich weiß nicht aus welchen Gründen es bei einigen ewig nicht geklappt hat, aber das muss noch lange nicht allen so gehen.


    Fami ist ein toller Job, und ich würde ihn nicht tauschen wollen. Ich arbeite jetzt in einer Firmenbibliothek als Bibliothekarin - mit der kompletten Verantwortung was das angeht.
    Was dein Ausbildungszeugnis angeht mach dir keine Sorgen, Arbeitsrechtlich dürfen die garnicht so schlechte Sachen reinschreiben, dagegen könntest du dich wehren!
    Wenn dir die IT mehr zusagt wäre vielleicht das (Fern)studium in Hannover was für dich, das ist mehr IT Lastig, wie der Name Informationsmanagement schon suggeriert.

    Meine Lehrerin in der Ausbildung hat immer nur geschmunzelt und gemeint warts doch erstmal ab. Ich hatte das riesige Glück nach der Ausbildung noch eine Elternzeitvertretung bei meinem Ausbildungsbetrieb zu bekommen. Danach war ich dann erstmal selber in Elternzeit. Hier in Sachsen ist die Stellenlage echt mau, und mit Familie bin ich einfach nicht flexibel, selbst wenn ich es wöllte.


    Ich rate dir die einschlägigen Stellenportale (vorallem OpenBiblioJobs) zu beobachten.


    Und klar will man dein Zeugnis sehen, viel anderes hast du dann ja noch nicht vorzuweisen. Aber solange du da keine 4 hast würde ich mich nicht fertig machen.


    Ich habe nach der EZ übrigens 6 Monate gebraucht und hatte dann gleich 2 Stellenangebote. Eine davon in einer ÖB, obwohl ich da null Erfahrungen hatte da ich in einer WB gelernt habe. Da kann man also nicht sagen die Ausbildung bringt einem nix man muss Berufserfahrungen haben.

    Es gibt sehr wohl Förderungsmöglichkeiten. Hier in Sachsen zB über die SAB. Ich würde mich mal an das Zuständige Arbeitsamt wenden, da gibt es sicher jemanden, der sich um Qualifizierungen/Weiterbildungen etc kümmert und dir aufzeigt welche Möglichkeiten es gibt.

    Letztendlich ist das aber auch Abhängig davon an wen man gerät. Ich hatte nach Ablehnung der Weiterbildung eine tolle Bearbeiterin, die mir Zeit gegeben hat mich zu bewerben. 4 Monate vor Ende des Alg1 hätten wir dann "schwerere Geschütze" aufgefahren und ich hätte mich auch auf Fachfremdes beworben bzw. mich weiter Qualifiziert.


    Ich bin kein Fan von Pauschalisierung in Berufszweigen - egal in welchem. ;)