Beiträge von Klaus Trophobie

    13.02.2006 / LOKALAUSGABE / ESSEN


    Ärzte sehen bei dieser Karte rot


    GESUNDHEIT / Mediziner lehnen die elektronische Gesundheitskarte vorerst ab.



    Eigentlich könnte die Essener Wirtschaftsförderung in diesen Tagen eine gute Nachricht verkünden: Essen und Bochum haben einen weiteren Schritt in die Zukunft der Medizin getan. Waren die Nachbarstädte vor wenigen Wochen als eine von acht Testregionen für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte ausgeguckt worden, so steht heute fest: Essen/Bochum ist eine von drei Regionen, die auch die zweite Stufe der elektronischen Patientenkarte testen werden.


    Doch ausgerechnet jetzt proben die Ärzte in Essen den Aufstand gegen diese Zukunftshoffnung. Die Essener Wirtschaftsförderung nimmt das Problem so ernst, dass sie heute das Gespräch sucht mit Dr. Hans Uwe Feldmann, dem Chef der Essener Ärztekammer. Bereits am Montag debattierte die Projektgesellschaft mit Vertretern der Ärztekammer Nordrhein und der Kassenärztlichen Vereinigung die neue Situation.


    "Wir lehnen die Einführung der Elektronischen Gesundheitskarte ab", heißt es im Punkt 9 der am vergangenen Mittwoch von mehreren hundert Ärzten einstimmig verabschiedeten Protestresolution (die NRZ berichtete). Garantien zum Datenschutz und eine klare Kosten-Nutzen-Analyse fehlen den Medizinern für die Karte. Diese soll helfen, den Papierkrieg zwischen Haus- und Fachärzten, Kliniken und Apotheken zu vereinfachen.


    Kein Wunder, dass Essen als "Gesundheitsstadt" bei diesem Projekt gern vorneweg marschieren würde. "Ich erhoffe mir davon langfristig qualitative Vorteile für die Versorgung der Bevölkerung und daraus folgend ökonomische Wettbewerbsvorteile für die Einrichtungen des Gesundheitswesens", so Leif Grundmann, bei der EWG für den Bereich Medizin zuständig.


    Doch die Ärzte fürchten das exakte Gegenteil: Rund 5000 Euro müsse jede Praxis in neue Computertechnik investieren und vermutlich Jahr für Jahr 1000 Euro zurücklegen, um technisch auf dem neuesten Stand zu bleiben, fürchtet Ludger Wollring, stellvertretender Vorsitzender der Ärztekammer Essen. Das System sei kompliziert und unausgereift. Er fühle sich an die Geburt des LKW-Mautsystems "Toll -Collect" erinnert.

    Elektronische Gesundheitskarte wird in acht Bundesländern erprobt


    Erstellt am: 03.01.2006


    Mit einhelliger Zustimmung der Länder hat das Bundesministerium für Gesundheit festgelegt, in welchen Ländern Feldtests mit der elektronischen Gesundheitskarte starten sollen.


    Es sind: Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Schleswig-Holstein. Die Einbeziehung aller acht Bundesländer, die bereits mit Vorbereitungen für die Testphase begonnen haben, ist eine wertvolle Grundlage für die Vorbereitung der flächendeckenden Einführung der elektronischen Gesundheitskarte.


    Dazu erklärt Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: "Die elektronische Gesundheitskarte wird die Qualität, die Sicherheit und die Transparenz der medizinischen Versorgung verbessern. Künftig wird ein Apotheker bzw. eine Apothekerin erkennen können, wenn sich Arzneimittel nicht miteinander vertragen. Das ist ein entscheidender Fortschritt für Patientinnen und Patienten. Denn jährlich sterben mehr Menschen an Arzneimittelunverträglichkeiten als im Straßenverkehr. Auf der Karte können auf freiwilliger Basis Notfalldaten wie die Blutgruppe, eventuelle Allergien vermerkt werden. Im Notfall kann der behandelnde Arzt bzw. die Ärztin hierauf zurückgreifen – zum Vorteil des Versicherten. Die elektronische Gesundheitskarte wird außerdem mit einem Foto versehen sein und dadurch den Missbrauch verhindern.


    Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte für 80 Millionen Versicherte ist eine der größten Herausforderungen für alle Beteiligten. Die bisherigen Maßnahmen werden in großem gesamtgesellschaftlichen Konsens und auch jenseits aller politischen Auseinandersetzung auf Bundes- und Landesebene breit unterstützt. Mir ist sehr daran gelegen, dass dieser Konsens weiterhin als positives Signal wirken kann, insbesondere dann, wenn erstmals in den Regionen vor Ort Patientinnen und Patienten erste Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte nutzen. Dies setzt voraus, dass möglichst viele Beteiligte frühzeitig in die Testmaßnahmen eingebunden werden.


    Deshalb begrüße ich es, dass es den Ländern innerhalb von zwei Wochen gelungen ist, sich auf einen Vorschlag für eine zeitliche Staffelung der Tests und für eine Aufgabenteilung zu einigen. Damit ist der Weg frei, dass die gematik unter Berücksichtigung der Verständigungen der Länder nunmehr die Einzelheiten der Testdurchführung mit den Verantwortlichen in den Regionen vertraglich regeln und somit Planungssicherheit für alle Beteiligten schaffen kann."


    Die beteiligten Länder und ihre Regionen sind:


    * Bochum-Essen (Nordrhein-Westfalen)
    * Bremen (Bremen)
    * Flensburg (Schleswig-Holstein)
    * Heilbronn (Baden-Württemberg)
    * Ingolstadt (Bayern)
    * Löbau-Zittau (Sachsen)
    * Trier (Rheinland-Pfalz)
    * Wolfsburg (Niedersachsen)



    Ergänzende Informationen auf unserer Website


    * Pressemitteilung des BMG Nr. 002 vom 03. Januar 2006 (PDF, 114 kB) siehe Dateianhang


    Weitere Informationen im Web


    * Informationsportal des BMG zur elektronischen Gesundheitskarte
    http://www.die-gesundheitskarte.de/
    * Website der gematik
    http://www.gematik.de/

    Dateien

    • pm_2006_002.pdf

      (115,84 kB, 1 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    DIMDI Aktuell vom 1.12.2005
    -----------------------------------------------------------


    DIMDI - Aktuell Health Technology Assessment (HTA)


    Neuer HTA-Bericht: Methoden zur vergleichenden Bewertung pharmazeutischer Produkte
    Neue Medikamente sind in Deutschland seit 2004 laut Gesetz im Vergleich zu bereits vorhandenen Alternativen zu bewerten. Verfahren und Methoden hierzu müssen aber noch etabliert werden. Der vorliegende HTA-Bericht untersucht, wie andere Länder dabei vorgehen.


    http://www.dimdi.de/dynamic/de/hta/aktuelles/news_0053.html



    Neues eJournal zu HTA
    HTA-Berichte der Deutschen Agentur für HTA des DIMDI (DAHTA) finden Sie ab sofort online im neuen elektronischen HTA-Journal bei German Medical Science (gms). Über das Internet sind Abstracts und Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch zugänglich. Auch Volltexte der HTA-Berichte laden Sie hier kostenfrei herunter.


    http://www.dimdi.de/dynamic/de/hta/aktuelles/news_0056.html

    DIMDI Aktuell Klassifikationen (ICD, OPS u.a.)


    ICD-10-GM 2006: Aktualisierte Dateien (Update) beim DIMDI verfügbar
    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und ihr Netzwerk von Kooperationszentren für das System der Internationalen Klassifikationen haben auf ihrem Jahrestreffen Ende Oktober 2005 beschlossen, eine neue ICD-Schlüsselnummer einzuführen, die die Kodierung der Vogelgrippe beim Menschen ermöglicht und sofort in den Mitgliedstaaten benutzt werden kann. Deshalb stellt das DIMDI aktualisierte Dateien der ICD-10-GM Version 2006 ab sofort auf seinen Internetseiten zur Verfügung.


    http://www.dimdi.de/dynamic/de…/aktuelles/news_0063.html

    DIMDI Aktuell vom 11.10.2005
    -----------------------------------------------------------


    DIMDI Aktuell Klassifikationen (ICD, OPS u.a.)


    ICD-10-GM 2006: Endgültige Fassungen beim DIMDI veröffentlicht
    Das DIMDI hat die endgültige Fassung der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (deutsche Modifikation: ICD-10-GM) Version 2006 auf seinen Internetseiten veröffentlicht. Wichtige Erkrankungen werden in der neuen ICD-Version differenzierter als bisher verschlüsselt.


    http://www.dimdi.de/dynamic/de…/aktuelles/news_0060.html

    20.09.2005 - Deutsche Kodierrichtlinien Version 2006

    Die Selbstverwaltungspartner (Deutsche Krankenhausgesellschaft, Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen und der Verband der privaten Krankenversicherung) und das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK gGmbH) haben die Deutschen Kodierrichtlinien (DKR) für das Jahr 2006 unter Beteiligung von Bundesärztekammer und Deutschem Pflegerat erneut angepasst. Diese wurden in ihrer überarbeiteten Version am 08.09.2005 verabschiedet.

    DIMDI Aktuell vom 23.8.2005
    -----------------------------------------------------------


    DIMDI Aktuell Klassifikationen (ICD, OPS u.a.)


    ICD-10-GM 2006: Vorläufige Fassung ab sofort im Internet verfügbar
    Eine vorläufige Fassung der ICD-10-GM 2006 steht als "Vorabversion" ab sofort auf den Internetseiten des DIMDI zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass gegenüber der endgültigen Fassung noch Änderungen möglich sind.


    http://www.dimdi.de/dynamic/de…/aktuelles/news_0058.html

    Sehr geehrte Damen und Herren,


    anbei eine Einladung zu einem Intensivkurs "ICD-10" in Australien. Sicher eine hochwertige und wertvolle Veranstaltung.
    Wenn jemand Interesse hat, kann er sich direkt mit dem entsprechenden Formular bis spätestens 17.06.2005 anmelden.


    Mit freundlichen Grüßen


    Angelika Mulder-Rathgeber
    GMDS Sektion Medizinische Dokumentation


    ++++++++++++++++++++++++++++++++Mail-Beginn+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
    Dear colleagues
    From 4-15 July 2005 , the Australian National Centre for Classification in Health will be presenting an introductory short course on the use of the International Classification of Diseases, Tenth Revision (ICD-10). The course will be held at the Queensland University of Technology in Brisbane, Australia. The objectives of the ten day program are to enable participants to
    1. understand and use basic ICD-10 coding conventions;
    2. interpret and utilise WHO rules for morbidity and mortality coding;
    3. accurately assign codes to reflect main (principal) diagnosis and underlying cause of death;
    4. appreciate the concept of multiple coding for morbidity and mortality collections;
    5. utilise strategies for improving coded data.
    The cost of tuition for this course is AUD$2600. Attached are a course information brochure, registration form and accommodation information relating to this course. Proficiency in spoken English is a pre requisite for participation in the course.


    For further information, please contact
    Mrs Sue Walker
    Associate Director
    National Centre for Classification in Health
    School of Public Health
    Queensland University of Technology
    Victoria Park Road
    Kelvin Grove Queensland 4059
    Australia



    Tel: + 61 7 3864 5873
    Fax: + 61 7 3864 5515
    E-mail: ncch.brisbane@qut.edu.au
    Please feel free to share this email with other interested colleagues. Notification of intention to attend is required by 17 June, however payment will be accepted up to the date of course commencement.



    --------------------------------------------------------------------------------


    __________________________________________
    Sue Walker BAppSc(MRA), GradDip(Public Health), MHlthSc
    Associate Director
    National Centre for Classification in Health (Brisbane)
    School of Public Health
    Queensland University of Technology
    Victoria Park Road
    Kelvin Grove Q 4059 Australia


    Telephone: 61 7 3864 5873
    Fax: 61 7 3864 5515
    Email: s.walker@qut.edu.au
    Web address: http://www.fhs.usyd.edu.au/ncch/


    Cricos code: 00213J
    ++++++++++++++++++++++++++++++++ Mail-Ende +++++++++++++++++++++++++++++++++++


    --
    ____________________________________________
    Angelika Mulder-Rathgeber
    Klinikum Offenbach
    Medizincontrolling -Informationsmanagement-
    Starkenburgring 66, 63069 Offenbach am Main
    Tel ++49 - (0)69 - 8405-3206
    Fax ++49 - (0)69 - 8405-3138
    E-Mail: a.rathgeber@klinikum-offenbach.de
    a.rathgeber@em.uni-frankfurt.de
    ____________________________________________

    Mit 75 Jahren
    Harald Juhnke ist tot



    Trauer um einen großen Schauspieler

    | 01.04.05 |
    Der Schauspieler und Publikumsliebling soll friedlich eingeschlafen sein.
    Juhnke, der seit vielen Jahren alkoholkrank war, starb am Freitagmorgen im Alter von 75 Jahren, wie sein langjähriger Manager Peter Wolf der dpa mitteilte. Er lebte zuletzt in einem Pflegeheim für geistig verwirrte Menschen in der Nähe von Berlin, in das ihn seine Ehefrau Susanne Juhnke auf Anraten der Ärzte im Dezember 2001 bringen ließ. Sein Gesundheitszustand war seither unterschiedlich, zuletzt nahmen seine körperlichen Kräfte deutlich ab.


    Na dann ein letztes Prost :anstoss:


    Nach Angaben seiner Frau erlag er nun den Folgen seiner chronischen Erkrankung. „Mein Mann ist eingeschlafen", sagte sie. Juhnke galt als einer größten deutschen Fernsehstars und hatte auch durch zahlreiche Alkoholeskapaden Schlagzeilen gemacht.

    Liebe Listenteilnehmer,


    die ABBOTT GmbH in Wiesbaden bietet ein Praktikum für


    Medizinische Dokumentationsassistenten/ Medizinische Dokumentare




    in der Abteilung Medizin im Rahmen der Betreuung von Anwendungsbeobachtungen an.




    Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt auf zu:




    Ansprechpartner:
    Elisabeth Glaser-Caldow
    Tel.: 06122-581235
    Fax: 06122-582866
    e-mail: elisabeth.glaser@abbott.com


    Abbott GmbH & Co. KG
    Max-Planck-Ring 2
    65205 Wiesbaden


    Gesucht wird:


    Praktikant/in zur Unterstützung in der Abteilung Medizin.


    Aufgabengebiet:


    Eingabe, Verlaufskontrolle, Honorierung von Anwendungsbeobachtungen, einschl. telefonischer Kontakte zu Ärzten und Aussendienstmitarbeitern.


    Anforderungen:


    Sehr gute PC-Kenntnisse (Word, Excel)


    Verantwortungsbewusstsein


    Teamfähigkeit



    Mit freundlichem Gruß
    Andrea Dohse-Großer



    --


    _________________________________________________________________
    Andrea Dohse-Großer
    Zentrum für Experimentelle Medizin
    Institut für Medizinische Biometrie und Epidemiologie
    Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
    Martinistr. 52, 20246 Hamburg
    Tel: 040-42803-3109 Fax: -4882
    Email:grosser@uke.uni-hamburg.de
    http://www.uke.uni-hamburg.de/…n/biometrie/index.de.html
    _________________________________________________________________

    Liebe Listenteilnehmer,


    gerne gebe ich hiermit die Einladung zur Jahrestagung der Gesellschaft für
    Qualitätsmanagement in der Gesundheitsvorsorge e.V. weiter.


    Titel der Tagung: Qualität in der Gesundheitsversorgung - Die Europäische
    Perspektive.
    21. und 22. April in Hannover


    Interessierte bitte den Frühbuchertarif bis 15.23.2005 beachten!





    Herzliche Grüße




    Deutscher Verband Medizinischer Dokumentare eV


    Sabine Kapsammer
    Geschäftsführerin
    Postfach 10 01 29
    68001 Mannheim
    Tel/Fax: 06205 / 10 26 04

    Liebe Listenteilnehmer,


    für unsere Abteilung Regulatory Affairs, Standort Marburg, ist ab sofort
    eine Position für einen Regulatory Affairs Spezialist zu besetzen.
    Weitere Details entnehmen Sie bitte der beigefügten Stellenanzeige.

    Ihre ausführlichen Bewerbungsunterlagen schicken Sie bitte unter Bezug auf
    die Stellenausschreibung Nr. 039_2005 an:


    Chiron Behring GmbH & Co KG
    Personalabteilung
    Postfach 16 30
    35006 Marburg


    Mit freundlichen Grüßen,


    Susanne Pittl
    Clinical Research Associate


    Chiron Vaccines
    Clinical Research & Medical Affairs
    Emil-von-Behring-Straße 76
    35041 Marburg
    Germany
    Phone: ++49-64 21-39 67 28
    Mobile: ++49-151-151 496 75
    Fax: ++49-64 21-39 46 67
    E-mail: susanne_pittl@chiron.com

    Hallo liebe Dokus und wer sich sonst noch so alles angesprochen fühlt,

    Fasching ist vorbei und schon steht ein neues Vergnügen vor der Tür ;-)


    Es gibt für die Region Mittlerer Neckar einen Doku-Stammtisch, und zwar am
    3. März 2005, 18.30 Uhr in der Pizzeria Da Giovanni, Gartenstr. 80
    (Tennisclub) in Tübingen.


    Alle Interessenten aus Tübingen, Reutlingen, dem Umland, ... Stuttgart (wem
    der Weg nicht zu weit ist) sind herzlich eingeladen.


    Bitte meldet Euch bis zum Vortag (Mittwoch) per Email oder telefonisch
    (07071-29-85903) bei uns an, damit wir einen ausreichend großen Tisch
    reservieren können.


    Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen!


    Es grüßen Euch


    Harald Hänsch
    Martina Viessmann


    Universitätsklinikum Tübingen
    Institut für Medizinische Informationsverarbeitung (IMI)