Beiträge von Suvette

    […]Und wie oben schon geschrieben, treffe ich im Alltag auf Profs und wiss. Mitarbeitenden und "diese" (nicht alle) erwarten einen gewissen Standard.[…]

    In der Hinsicht bin ich voll mit dir einer Meinung. Ich treffe an vielen Tagen nur meine Arbeitskollegen, aber wenn ich einen Außentermin habe, zum Beispiel in einem anderen Amt, achte ich auch mehr darauf, was ich anziehe. Wobei ich auch generell auf der Arbeit nicht so locker rumlaufe wie in der Freizeit, aber eben schon lockerer, wenn ich nicht als "Repräsentantin" des Archivs unterwegs bin.

    Sandalen trage ich im Sommer allerdings auch zu solchen Gelegenheiten, habe dann gerne offene Schuhe an.

    Ich hatte das Gefühl, unsere Studis haben mit dem Jahreswechsel ganz plötzlich das Recherchieren verlernt. Musste viele Fernleihen absagen, die wir selbst haben und das ist mitten im Semester ungewöhnlich.

    Studierende sind ja schon ne Spezies für sich :D Aber gut, unsere Nutzer haben auch so ihre Eigenheiten.

    Ich sehe von mir die unzählige Student*innen, die schon schier dabei verzweifeln, wenn ein Buch ausgeliehen sind und sie ggfs mal ein paar Tage warten müssen :kopfklatsch: Ich glaube für uns ist das ganz normal, für etliche Studierende nicht. Ich studiere ja selbst und was ich da schon Unorganisation bei anderen Studierende mitgekriegt habe, passt auf keine Kuhhaut. Vielleicht liegts am Studiengang, aber manchmal war dass das Gebaren von kleinen Kinder

    Echt schwer vorstellbar :D Aber ja, kann sein, dass es an unserem Background liegt. Unser Prof meinte bei der Einführung in wissenschaftliches Arbeiten, Literaturrecherche und so auch, dass wir Famis da eigentlich nie so die Probleme mit hätten, im Gegensatz zu dem, was sie bei anderen Studierenden erleben.

    Cool, bist du wohl auch ein Potterhead?

    Ich kam auch schon im Ravenclawpullover. Einige Leser sprechen einen manchmal auch darauf an und zeigen dann ihr Gryffindor Mäppchen :D

    Ein absoluter Potterhead ja! Deine Nutzer sind ja cool :D Unsere Nutzer sind oft mehr im Rentenalter, ich bin gar nicht so sicher, ob die mit HP was anfangen können - angesprochen hat mich da noch niemand :D

    Bei uns gibt es keine Bekleidungsvorschriften, ich komme auch zur Arbeit wie ich möchte - das kann auch mal ein Hufflepuff-Shirt oder sowas sein, da wird dann vielleicht geschmunzelt, aber das macht ja nichts. Und wenn mein Kollege im Sommer mit kurzer Hose kommt, habe ich auch schon mal ein paar Kommentare gehört, ist ihm aber auch egal, und verbieten tut es keiner.


    Wenn wir Veranstaltungen haben (Ausstellungseröffnungen oder so), komme ich etwas schicker und nicht ganz so locker. Ist in meinen Augen aber auch etwas anderes dann, und das mache ich auch von mir aus, gesagt hat da noch keiner was.

    Das Stadtarchiv, in dem ich arbeite, hatte zwischen den Tagen auch geschlossen. Bei uns ist das immer von der Stadtverwaltung abhängig, d.h. unser Oberbürgermeister entscheidet, ob die Verwaltung schließt oder geöffnet bleibt. Wir sind natürlich nicht direkt mit einer UB vergleichbar.


    Dort habe ich es aber dieses Jahr auch aus Nutzersicht erlebt, da ich meine derzeit BA-Arbeit schreibe. Die UB war auch zwischen den Tagen geschlossen, die Institutsbibliothek ebenso, sogar noch etwas früher. Für mich war das praktisch, denn so konnte ich mir Bücher aus dem Präsenzbestand mit nach Hause nehmen und hatte sie über Weihnachten da. Ich denke, das ist eine Frage der Organisation, das können Studierende auch gerne lernen - die Schließung kommt ja nun nicht überraschend, dann muss man sich eben die Bücher schon vorher ausleihen. Was soll das für eine total wichtige Publikation sein, von der man vorher noch nie gehört hat, die man jetzt aber unbedingt und so dringend braucht, dass man ansonsten die Prüfung nicht bestehen/die Hausarbeit nicht abgeben kann? Spricht in meinen Augen nur für schlechtes Zeitmanagement, daher finde ich es schon okay, wenn auch eine UB schließt. Ist ja die Frage, wie viele Studierende sie überhaupt zwischen den Tagen nutzen würden...wenn man lieber in der Bibliothek arbeitet als zu Hause ist es vielleicht etwas blöd, aber naja - da muss man dann durch. Wenn man es richtig plant, muss jedenfalls keineswegs "Stillstand" herrschen, bloß weil die Bibliothek geschlossen ist.

    Hallo, ich weiß eigentlich nicht mehr, als in der Ausschreibung steht, ich habe die Stellenausschreibung nur entdeckt, weil das quasi bei mir in der Nähe ist, und hab gedacht ich stelle es mal hier ein. Unbefristet Vollzeit ist ja generell toll, und vielleicht ist es eine Option für den einen oder anderen.


    Allerdings steht ja explizit im Text, die Stellen seien auch für Berufsanfänger geeignet, daher gehe ich davon aus, dass Erfahrung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit keine Voraussetzung ist.

    Das ist echt richtig cool, wenn einem da vom Ausbildungsbetrieb so viele Möglichkeiten geboten werden!

    Wie lange waren die Praktika dann immer?

    Ja, das fand ich auch super! Die Dauer war zwischen 2 und 4 Wochen, bin mir nicht mehr bei allen hundertprozentig sicher... 4 Wochen war ich im Bundesarchiv, 3 Wochen in der WB und ich glaube auch in der ÖB und IuD, 2 Wochen dann MedDok.

    Ich hatte das Glück und durfte ganz viele Praktika machen: ÖB, WB, Abteilung Militärarchiv des Bundesarchivs (habe die Ausbildung selbst in einem mittleren Kommunalarchiv gemacht), IuD und Krebsregister für den MedDok-Bereich. Fand ich sehr abwechslungsreich und auch hilfreich für die Ausbildung, weil die anderen Fachrichtungen dadurch nicht mehr nur Theorie waren.