Beiträge von kaasfan

    Es gib soviel Interessantes auf dem Bibliothekartag.
    Ich würde Euch empfehlen, Euch die Stände des ausbildenden Einrichtungen und/oder Hochschulen anzuschauen. Der ein oder andere FaMI möchte vielleicht nach der Ausbildung studieren.


    Ich gehe auf jeden Fall am Mittwoch ab 16 Uhr hierhin:



    "Neue Wege in der Aus- und Fortbildung


    Moderation:
    I. Munique (Bamberg, D)


    Fortbildung für FAMIs: Studieren an der Fachhochschule Hannover


    FaMI in der Krise - Ausbildungsreform überfällig

    Vielleicht sollten wir erstmal klären, um welche Fernweiterbildung es konkret gehen soll. Was ich berichtet hatte, bezog sich auf die Erfahrung einer Kollegin, die die 4-jährige Bibliotheksfernweiterbildung in Potsdam (BIB-KAuB: FaMI-Weiterbildung ) macht und dann ihre Bachelorarbeit schreibt.
    Ich habe heute auch grad gehört, dass man davon nur wenige Präsenzphasen verpassen darf.


    Vielleicht ist es bei anderen Fernweiterbildungen, wie die Ausbildereignungsprüfung nicht ganz so schwierig.

    Ich kenne eine Kollegin, die seit fast 3 Jahren die Fernweiterbildung macht und eine Arbeitswoche von 38,5 Stunden hat. Ich muss dazu sagen, dass sie schon während der Ausbildungszeit eine Einser-Kandidatin war, der alles leicht viel. Ich hatte sie auch mal zu dem Thema Fernweiterbildung befragt. Sie meinte, wenn sie nicht die Zahlung und somit auch die Erwartung durch den Arbeitgeber hätte, hätte sie evtl. schon aufgehört. Es ist eben doch, spätestens in der Mitte der Weiterbildung eine ziemliche Belastung, weil viele Themen gleichzeitig behandelt werden und dann entsprechend dazu etwas vorbereitet (Hausarbeiten o.ä.) werden muss. Die 10 Stunden pro Woche durchschnittlich (davon hörte ich auch auf dem letzten Bibliothekartag von einer Referentin), kommen schon hin für diesen Aufwand, denke ich.

    Ich kann da kisamoe nur zustimmen. Die Ausbildung in einer großen Bibliothek zu machen, ist je nach Ausbildungsplan sehr abwechslungsreich. In kleineren Bibliotheken gibt es bestimmte Abteilungen, wie schon erwähnt (z.B. Fernleihe) nicht. Man bekommt einen guten Überblick über alle Bereiche einer Bibliothek.


    Nach der Ausbildung ist es oft so, dass Mitarbeiter an großen Bibliotheken nur in einer oder höchstens 2 Abteilungen bleiben, es sei denn es gibt so ein Rotationsprinzip (habe ich auch schon gehört, dass in anderen Bibliotheken alle mal in die Benutzungsabteilung geschickt werden, jedoch selbst nicht erlebt).


    Ich habe selbst in einer großen UB gelernt, und empfand das als eine Bereicherung. Jetzt bin ich einer kleinen Bibliothek und genieße die Abwechslung der Stelle, während andere ehemalige Azubis in einer großen Bibliothek oft nur in 1-2 Bereichen eingesetzt werden.


    PS.: Wie bekomme ich den twitter-Vogel an eine andere Stelle? Ich konnte ihn nicht mit der Maus bewegen, und er hatte sich beim Schreiben mitten auf meinem Text breit gemacht. :daumenrunter:

    Ich habe letztens in einem Stellenangebot etwas vom Begriff "Parlamentsdokumentation" gelesen. In dem Zusammenhang ging es um "Dateneingabe der Nachweise aller parlamentarischen Vorgänge" und die Erschließung von Parlamentsmaterialien.


    Gibt es jemand aus der Fachrichtung IuD der das genauer erläutern kann? Wie kann man sich die Dateneingabe vorstellen (gibt man nur Metadaten ein z.B. zu einem bestimmten Protokoll, oder schreibt man ganze Protokolle o.ä. ab?)

    @ Bella und befami: Vielen Dank für Eure Rückmeldung. Da habt ihr sicher Recht, dass die praktische Anwendung dann trotzdem nicht vorhanden ist....Wenn Stellen ausgeschrieben sind, wo man ganz speziell ein Modul kennen soll, kann man evtl. auch davon ausgehen, dass es bereits interne Kandidaten gibt

    Gibt es jemand unter Euch, der zuvor ein anderes Bibliothekssystem in der Ausbildung erlernt hat und jetzt in seiner Arbeitsstelle PICA benutzt?


    Hintergrund: der dbv-Thüringen bietet eine 5-tägige PICA-Fortbildung an. Ich überlege, ob diese Fortbildung für mich sinnvoll ist, um bessere Chancen bei Bewerbungen in Bibliotheken zu haben, die PICA verwenden. Da die Unterbringung+Schulung einiges kostet, überlege ich mir das lieber dreimal. Ich kenne auch jemand, der sich auch in PICA erst einarbeiten musste und der Arbeitgeber fand das okay.

    Das klingt jetzt komisch, aber seit ich im Beruf bin, komme ich kaum noch zum Lesen...meistens lese ich im Urlaub.
    Ich hab noch ein Buch von Jan Weiler offen, was ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe.


    Regelmäßig lese ich nur das BuB-Heft in der U-Bahn (meine Strecke auf Arbeit ist so kurz, dass ich höchtens 1-2 Artikel lesen kann).

    Was denkt Ihr, wie schnell man sich in das Erwerbungsmodul von PICA einarbeiten kann, wenn man sonst ein anderes Bibliothekssystem (z.B. Aleph) kennt? Ich hatte bisher nur kurz in einem Praktikum die Katalogisierung und die Suche nach Titelaufnahmen anhand von Suchanfragen kennengelernt.

    @ Bella: Eine Mitgliedschaft im Berufsverband ist wirklich eine gute Sache. Man kann da neben den vergünstigten Fortbildungen auch gute Kontakte knüpfen, sich Auslandspraktika vermitteln lassen u.v.m.. Erkundige dich doch mal, was z.B. die BIB Landesgruppe deines Bundeslandes so veranstaltet. Hier in Berlin haben wir natürlich den Vorteil, dass wir nicht weit fahren müssen, um uns z.B. für eine Bibliotheksbesichtigung o.ä. zu treffen.

    Gibt ja auch noch andere Praktikumsmöglichkeiten, z.B. Leonardo da Vinci Programm. Da hatte meine Berufsschule mitgemacht. Es gibt auch die Möglichkeit, dass man das Stipendium durch seinen Ausbilder beantragen lässt. Meines Erachtens musste man da nicht volljährig sein. Könnte da aber nochmal bei jemanden nachfragen.