von der damaligen Direktorin war es ein Kampf, die Famis von E5 auf E6 hochzustufen
An meiner alten Arbeitstelle sind durch die frühere Leitung fast alle herunter gestuft worden. Sogar die Bibliother/innen. Gruselig.
von der damaligen Direktorin war es ein Kampf, die Famis von E5 auf E6 hochzustufen
An meiner alten Arbeitstelle sind durch die frühere Leitung fast alle herunter gestuft worden. Sogar die Bibliother/innen. Gruselig.
Sie haben jetzt aus meiner Stelle in der Museumsbibliothek eine richtige Stelle im Stellenplan gemacht. Hat nur 8 jahre gedauert.
Das heißt auch, dass sie neu besetzt wird, wenn ich in 7 Jahre in Rente gehe und ich habe nicht für die Katz gearbeitet. Das macht mich sehr zufrieden.
Und : mein Chef hat die Stellenbeschreibung fertig und hat denen schon verklickert, dass sie mich anständig bezahlen sollen
- im Stellenplan steht jetzt tatsächlich Bibliothekarin,, obwohl ich nur ne FaMI bin, aber ich habe halt vergleichbare Fähigkeiten. Drückt mir bitte die Daumen das es wenigstens 9a wird!
braucht man nicht für den beruf. das einzige, das hier gebraucht wird, sind von der EKZ die 5 oder 10% bibliotheksrabatte abzuziehen.
Kippt ohnmächtig nach hinten! ![]()
selbst wenn man es nicht versteht, hat man zwar in der klausur keine gute note, aber ist nicht nötig um die prüfung zu bestehen. gibt einige die keine einzige aufgabe richtig rechneten. in der prüfung wurde anderes gefragt und keine rechnungen, deshalb sollte man es ganz entsspannt angehen
Wat? Das ist heutzutage egal? ![]()
Nunja. Im Beruf kann es passieren, dass es trotzdem gebraucht wird. Ich bin die Vertretung fürs Finanzwesen eines ganzen Museums (so neben dem Bibliotheksjob der dann oft den Kürzeren zieht) . Und ich kann dir daher sagen: Jep! Ich bin froh, das ich Mathe kann und Rechnungswesen. ![]()
Ich hab gerade echt erstmal nachgeschaut, ob wir vor 40 Jahren Mathe hatten!
Nein. Nichts. (Finde ich heute noch Schade)
Aber Rechnugnswesen. Da das aber kein Industrie-Rechnungswesen ist (hatte ich damals in der HöHa), mach dir da keine Sorgen.
Wichtig ist da nur: pass von Anfang an gut auf, mach dir Notizen.
Der Trick dabei ist: bekommst du den Anfang gebacken, ist der Rest ein Kinderspiel. Wer da den Anfang nicht mitbekommt oder versteht, hat schlechte Kar ten.
die Bezahlung und das liebe Geld sind ja immer ein Thema. Gibt auch Bibliotheken, die aus Kostengründen mittlerweile in ehrenamtlichen Händen sind
Ja. Genauso sah es hier ja auch aus bevor ich da anfing.
Ich mache den Ehrenamtlichen keinen Vorwurf - sie sind imens wichtig, aaaaber: Ein historischer Altbestand ab dem 15. Jahrhundert gehört nunmal in Hände von Leuten, die wissen was sie tun und die sollten bezahlt werden, sonst läuft das nicht:
Sammeln, Bewahren, ERHALTEN! Zur Verfügung stellen.
Und am Erhalten hat es hier echt gehapert. Ich habe zwar gelernt Bücher zu Binden und gröbere Reparaturen durchzuführen, allerdings fehlt für so Manches hier der Raum und das Material. Wie z.B. Schimmel
Woher sollte die Dame wissen, das Schimmel in Büchern auch rosa oder grün sein kann?
Meine 100 Schlimmsten warten inzwischen auf das bewilligen der Fördermittel.
Was soll ich sagen?
Ich bin eine FaMI und leite eine Wiss.Spezialbibliothek mit allem Schnickischnacki.
Ihr kennt ja alle das Hintergrundbildchen hinter eurem Avatar. Das ist "meine"! So sah sie aus, als ich da ankam. Inzwischen ist es eine voll durchgestylte Bibliothek die auch hohen Ansprüchen genügt.
Allerdings bin ich jetzt auch schon 43 Jahre im Beruf. (Am Anfang war ich ja noch eine Bibliotheksassistentin ÖB). Die Bibliothekarinnen in meiner alten Bib. waren in den 90ern schon der Meinung, dass FaMIs irgendwann bibliothekarische Arbeit machen müssen, wenn immer mehr Personal gestrichen wird. Also suchte sich die damalige stellvertretende Leiterin in Absprache die aus, denen sie das zutrauten auch Lektoratsarbeiten oder Info zu machen. Und bei uns katalogisierten die FaMIs sowieso immer schon. Ich hab damals mit PI angefangen, dann Voll-RAK, dann RAK-ÖB, dann RAK-WB und nun RDI, inklusive RDI für historische Bestände und historisches Kartenmaterial - hab also alles durch ![]()
Eine gut ausgebildete FaMI ist durchaus in der Lage Vollkatalogisate zu machen, Info zu geben oder (wie in meinem Fall), einen Bestand aufzubauen, zu systemathisieren und wissenschaftliche Beratung zu geben.
Nur in die Verschlagwortung muss man sich echt einarbeiten. Das ist nicht immer ganz einfach, vor allem wenn es die Fachbegriffe als Schlagwort nicht mehr gibt oder nur noch in vereinfachter Form. Echt blöd bei Spezialbibliotheken. (Ich sag nur bei Blankwaffenbüchern gibts nur noch Schwert oder Säbel in der Normdatei, aber ein verflixtes Rapier ist ein Rapier und kein Säbel und auch kein Schwert!)
Das einzige Manko: Durch das fehlende Studium, werden wir nicht danach bezahlt. Während in der Verwaltung ein/e Fachangestellte/r mit 3 -jähriger Ausbildung durchaus auch auch mehr als E9a bekommen kann, hört es bei uns da auf. Verstehen muss ich das nicht.
Die letzten 2 Tage tagte der "Arbeitskreis für historische Bestände NRW und Rheinland-Pfalz.
Unter anderem kam in einem Tagungspunkt der Wunsch zum Systemwechsel nach Koha auf.
Allerdings gab es bei der Handhabung der Software wohl zu Problemen und nun kam der Wunsch nach einer Fortbildung zu Koha.
Allerdings ist der betroffenen Bibliothek niemand bekannt, der diese Fortbildung leiten könnte.
Wer kann helfen? Wer kennt jemanden?
Ich würde dann den Kontakt vermitteln.
Vielen Dank ![]()
In den 80ern gabs das nicht. Ich glaube, denen hat es gereicht, das man den 8-stündigen Test durchhielt und danach noch mal einen 4-Stündigen + Gespräch zur Teamfähigkeit, ohne vorher das Handtuch zu werfen ![]()
Allerdings müssen wir alle 2 Jahre zum Amtsarzt zur Augenuntersuchung... seit den 90ern?
Und: die Stadt, mein Arbeitgeber, hat eine Fürsorgepflicht. Auch bei ERkrankungen, die man sich im Dienst zuzog.
Die haben mir nach einem Zusammenbruch 1 Jahrlang die Therapie bezahlt und ich konnte wortwörtlich schon nach 3 Tagen zum ersten Termin.
Ich weiß allerdings nicht, ob das jede Stadt so macht.
Schutzkonzept?
Gegen Diebstahl oder gegen Randalierer?
Halte ich für etwas schwierig, da auch diese Programme mit RDA-Katalogsätzen gefüttert werden - und dafür brauchst du dann doch die Ausbildung. Die Famis lernen das Regelwerk in der Schule und ist keine Vorrausetzzung für Quereinsteiger.
Und glaub mir: ich habe bei der Übernahme "meiner" Bibliothek einen Zettelkasten vorgefunden, der 40 Jahre von Ehrenamtlichen geführt worden war. Von 4500 Karten konnte ich 1/3 noch nicht einmal Ansatzweise ermitteln, worum es da überhaupt geht - ich stand da wie ein Fachidiot vor, bei einem weiteren Drittel hatte ich wenigstens einen Verfasser und einen Titel mit dem ich den Rest ermitteln konnte. das letzte Drittel war nach Preussischen Instruktionen aus den 1970ern, die damals von der letzten fest angestellten Bibliothekarin geschrieben worden waren - das konnte ich. Mit PI habe ich auch mal angefangen
Ich habe alle Karten ins neueste System umgeschrieben. nach RDA.
Daher glaube ich: Das Programm erlernen nützt nix. Sorry.
Was du machen kannst: Bewerbe dich um ein Praktikum und lerne den allgemeinen Betrieb kennen. Dort können sie dir auch erklären, was du für Chancen hast. (Und danach kennen sie dich - so für eine Ausbildungsplatzbewerbung)
Am Schluss wurde ich aber genommen, ich glaube es lag hauptsächlich daran, das ich im vorraus dort ein Praktikum gemacht habe, somit konnten sie ein Bild von mir bekommen.
Ich drücke allen die Daumen die sich noch bewerben 😊
Herzlichen Glückwunsch ![]()
Du kannst auch mal in Solingen anfragen (30km nördlich von Köln). Entweder bei der Sadtbiliothek, Stadtarchiv oder im Deutschen Klingenmuseum.
Im Klingenmuseum/Bibliothek haben wir öfter mal Praktikant*innen und 1x jährlich die Azubis aus der Stadtbibliothek, über und auf die ich mich immer sehr freue.
Kommt darauf an, ob du dich da in einer ÖB oder in einer wissenschaftlichen Bib. bewirbst. Dassind zwei unterschiedliche Paar Schuhe.
Ich prüfe in einer WB nach den Kriterien: taugt es was zu unserem Thema im Museum? Taugt es dazu, die Forschung weiter zu tragen? Gibt es bessere Titel? Ist es wirklich ein Buch oder vielleicht nicht doch ein Kalender? (Ja, war dabei!), was haben wir selbst schon zu dem Thema, haben wir das Buch schon? (Kuratoren prüfen da nicht nach, habe ich fest gestellt) Und natürlich, da viele Bücher aus dem Ausland sind: wo bekommen wir es her und wo ist es am günstigsten
(Ich wurde schon empört vom Finanz--Servicedienst der Stadt gefragt, wieso ich ein Buch in Kanada bestellte)
Wir hatten nur Rehnungswesen für den Einzelhandel.
Kleiner Tipp: Dabei von Anfang an aufpassen, da Buchführung sich aufbaut wie ein Baum. Gundlagen als Stamm und dann die Verästelungen. Kennst du die Anfänge nicht, haste bei dem Rest keine Chance. Aber es ist eigentlich einfach.
Und ich bin gerade froh, das die bei uns nicht auf die Idee gekommen sind, Platzbedarf für Bücher auszurechnen
- obwohl: wenn man muss, macht mans irgendwie. (Wieviel Regale für 12000 Bücher unterschiedlicher dicke und Größe... Hat geklappt. Muhahahaha)
Wie lange musstest Du die Hypodesensibilisierung denn machen?
Das war in den 80ern! Da dauerte das damals 3 Jahre
Heute geht das, glaube ich, schneller.
Frag einfach mal bei deinem Hausarzt/Hausärztin nach.
Ich habe eine Hypodesensibilisierung geacht. Das hat geholfen.
krass, das hätte ich mich nicht getraut. habe von manchen kolleginnen gehört, dass es auch schon stalking von lesern gab.
soweit kam es bei mir zum glück bislang nicht. hattet ihr mal so stalking-fälle eigentlich gehabt?
Ja. Der Knabe der von mir den Sandkasten-Spruch bekam. Der rannte auch hinter einer Kollegin her und lauerte ihr regelrecht auf. Zu mir kam er ja erst, als sie sich dann immer von ihrem Mann abholen ließ.
Das Beste: Der war so richtig der Typus "unangenehmer Kunde" ständig Mahnungen, ständig Stress machen deswegen...
Ich vermute ja, das er nur Anbandeln wollte, weil er dachte, er bezahlt dann keine Mahnungen mehr.
Es war schon stressig für mich, ständig erst einmal die Lage zu sondieren, ob er schon draussen irgendwo steht.
Man könnte sagen ich bin ein kaltschnäuziges Aas - und 40 Jahre Zeit da mit einigem aufwarten zu können.
![]()
Genauso passiert:
Kunde: (flötet mich an)"Ich habe gerade meine Bankauszüge ausgedruckt, ich steh seeehr gut da!"*plinker-plinker*
Ich werfe ihm einen scheelen Blick zu und sage trocken: "Ich habe Katzen."
(letztes Jahr traf ich ihn wieder. Er holte mich mitsamt 2 meiner Katzen in seinem Taxi vom Tierarzt ab. Ich glaube, er wäre am liebsten weitergefahren!
)
Kunde kommt an und säuselt: "Und wie geht es DIR heute?"
Ich: "SIE dürfen mich gerne Frau S.... nennen."
Ein paar Wochen später fing er mich dann an der Bushalte stelle ab und duzte mich wieder ungefragt.
Da war ich dann agressiver (Ich hatte Feierabend!!!) und schnauzte "Haben wir zusammen im Sandkasten gespielt oder was!"
Am netteten war noch der Mann der seufzte: "Sie haben so eine schöne Stimme, wollen Sie nicht meine Telefonistin werden?!"
Das hatte wenigstens noch Fantasie
Also bekam er ein freundlichen Lacher und den Bescheid, dass ich leider, leider, sehr glücklich in meinem Beruf wäre (da habe ich die Katzen dann aus dem Spiel gelassen)
Kann man so machen, ich weiß, muss man aber nicht.
Wichtig ist: höflich (aber bestimmt) bleiben innerhalb der Bibliothek. Keine Schimpfwörter benutzen.
Um den heißen Brei herum reden bringt aber auch nichts. Ein klares ""Nein" darf durchaus angebracht sein.
oder, wenn die Verblendeten sehr anhänglich werden: "Dabei kann ich ihnen leider nicht helfen. Einen Moment, ich hole eben meinen Kollegen (Kollegin)" und die dann stehen lassen und die Kolegin oder Kollegen holen. Habe ich auch schon gemacht.
Jetzt in der Museums-Bib ist es natürlich viel ruhiger und man sieht mir schon an, dass ich über 50 bin. Es ist ruhiger um die Liebesschwüre geworden ![]()