Beiträge von Piper

    Egal wie mans macht, es ist verkehrt.

    Mir sagte eine Kollegin vor ... 30 ;) Jahren:

    ich wäre ja jetzt über 18 und solle mich dann mal endlich normal kleiden.

    Also... irgendwas Modernes a la Ende 1980er und keine 50th-Klamotten mehr.

    Der Chefin wars egal, die mochte nur keine Tattoos.

    Ich arbeite in einem Museum und das hat geöffnet.

    Nur: Ich habe jetzt (fast) 2 Wochen Urlaub.

    Das heißt: habe ich Urlaub, ist die Bibliothek für Publikum nicht zugänglich, außer jemand vom Aufsichtspersonal hat Zeit aufzupassen. Aber Beratung läuft dann leider nicht.

    Bei uns sieht es jetzt wohl so aus, dass wir uns zusammen mit der Stadtbibliothek den Koha Info-Service im Januar angucken und anhören dürfen und uns dann im gegebenen Fall dann anschließen.

    Das hätte natürlich den Vorteil, das unser neu entstehender Online-Katalog dann direkt auch über den Stadtbib.-Opac einsehbar ist und die KundInnen der Stadtbib. auch darauf Zugriff haben.

    Selbst wenn Koha vielleicht nicht in allem die Erlösung ist, was Katalogisierung angeht, aber eine Koopaeration mit der Stadtbib. wäre auch unbezahlbare Werbung! ;)


    Von der AG historische Bestände bekam ich dann auch noch den Hinweis nach unserer Herbstsitzung, dass bei der UB Mainz ein Kollege (Name habe ich im Museum) eine Abhandlung über Koha schrieb. Mit dem Herrn möchte ich aber erst im neuen Jahr Kontakt aufnehmen.


    (Und weils so schön ist: Die neue Museumsbib. wird wohl auch neue Regale bekommen :D :D :D :D :D Die Alten sind einfach gruselig!)


    In dem Sinne euch allen erst einmal schöne Weihnachten!

    Naja.

    Einen Datenimport ins neue System wird es bei uns für die Bibliothek ja in dem Sinne nicht geben.

    Es muß wirklich im Computer alles komplett neu aufgebaut werden. Wie erwähnt: Wir haben einen Zettelkatalog.

    Du mußt dir das so vorstellen, das da 50 Jahre lang "Tür auf - Buch rein - Ehrenamtliche (nicht vom Fach) schrieb eine Katalogkarte und numeriert das Buch durch - Tür zu" praktiziert wurde.

    Und diese Katalogkarten sind für mich als Katalogisiererin extremst gruselig. Ich stand am Anfang vor dem Ding wie ein Fachidiot.

    Voraussetzung für die Landesmittel sind nun auch leider eine ordentliche Bibliothekssoftware und RDA-Katalogisierung.

    Die Software für Bibliotheken die in den normalen Museums-Softwares enthalten sind, taugen leider auch nichts. Die meisten Museen mit denen ich sprach, bevorzugten also Bibliotheca, PICA, Aleph was auch immer!

    Die Archiv-Software, die unser Stadtarchiv benutzt ist so gut, das der Leiter des Archives gerne in eine Bibliothekssoftware wechseln möchte - äh... ja.

    ;)

    Deswegen frage ich ja. Das Koha & Co. in der Regel für ÖBs sind, ist klar. Nur wie ist es also, wenn man im Grunde nicht viel aus anderen Datenbanken übernehmen kann, wenn ich wirklich das meiste selber machen muß? Der komplette Aufbau also? Eine Buchbeschreibug kann ich im Endeffekt auch in einem Feld für die Inhaltsange anschließen. Da bin ich schmerzfrei.

    Hi.

    Ich möchte mich hier gerne mal einklincken :)


    Vorgestern bekam ich die Anfrage von meinem Kurator, ob ich in unserer Spezialbibliothek auch mit Koha arbeiten würde.

    Der Hintergrund ist, das unsere Stadtbib von Libero zu Koha wechseln will und die Dezernatsleitung fragte, ob wir das dann auch wollen.

    Im Moment habe ich ... einen Zettelkatalog. ;) und die Vorbereitungen zu einer Software für die Bibliothek laufen, da wir damit online gehen möchten, um den Buchbestand für die Öffentlichkeit zugänglich machen wollen. Inklusive Digitalisierung der wichtigsten Bücher. Nur wenn Libero wirklich in 3 Jahren den Support einstellt, hat das wenig Sinn, das wir weiter darauf spinsen.

    Was ist also mit Koha?

    Ich weiß nicht, ob ich viele unserer Medien wirklich von der DNB übernehmen kann, da wir viele wirklich antiquarische Schätzchen da stehen haben (Zeitrahmen 1534-1930 zu Fechtkunst, Handwerk, Handel ). Und: Wir sind eine Präsenzbibliothek, also Ausleihen nur im Ausnahmefall.

    Sicher ist, das wir nach RDA katalogisieren werden und auch alle weiteren Möglichkeiten dabei ausschöpfen möchten, um eine Thesaurussuche, Inhaltsverzeichnisse und Daten zu den Medien, die auch der musealen Beschreibung gerecht werden (Papierquali, Druck Illustrationen mit Tusche usw und so fort, Fadenbindung, Ledereinband...).

    Taugt Koha für diesen Anspruch ???


    Inzwischen habe ich schon einges dazu gelesen und auch in einer FB-Gruppe Hinweise und Kontaktpersonen genannt bekommen, aber ich nehme jede Meinung die ich kriegen kann!

    So wäre ich also dankbar für weitere Infos, Meinungen...

    Meine Vorbereitungszeit für ein Ja oder Nein ist einfach so enorm lang... 5, 6 Tage ;)


    Liebe Grüße

    Tja...

    Den Städten bleibt es ja immer noch frei gestellt, ob sie das dann auch nutzen wollen und wie.


    Hier erst mal ein paar Infos für die Voraussetzungen (ich arbeite in einer Museumsbibliothek, das Museum hat auch Sa, So und Feiertagsauf. Die Bib -noch- nicht.)

    1. Der Personalrat muß für die Wochened-Öffnungszeiten und den Personaleinsatz zustimmen.

    2. Die Bezahlung: Samstags ab 13 Uhr und Sonntags muß die stadt einen Ausgleich schaffen. Finanziell oder in Freizeit, da es nach dem TvÖd dafür pro stunde Zuschläge gibt. Punkt 2 ist auch der Grund, warum das mit Honorarkräften bei einigen Bibliotheken hier gemacht wird, da gelten keine Zuschläge.


    Da viele Städte ihre öffentlichen Bibliotheken personaltechnisch teilweise ja zu Tode gespart haben, glaube ich nicht, dass der Gesetzentwurf, sobald er durch ist, auch schnell umgesetzt wird. Dafür müssen dann ja finanziell und vom Personal her die Voraussetzungen geschaffen werden.

    Ohje!
    Vielleicht ist das ein Plan für dich:
    Sprich erst einmal mit deiner Ausbildungsleiter/in über deine Angst und welche Sachen dich am meisten stressen.
    Such dir Hilfe, übe die Situationen vorher.
    Frag deine Freundin, ob du mit ihr frei sprechen üben kannst.
    Manche Verwaltungen arbeiten auch mit Psychotherapeuten zusammen, um Extremfälle direkt aufzufangen.
    Vielleicht gibt es sowas ja bei euch auch?
    An dieser idee ist nichts peinliches, ich brauchte das auch schonmal.

    Ich habe bei meiner Prüfung vor 30 Jahren ein Black-out bei der mündlichen Prüfung gehabt. Meine Prüfer hatten echtes Mitleid und haben kurzerhand meine (gsd gute) Beteiligung am Unterricht mit eingerechnet. Ich wurde übernommen und heute pfeifft kein Aas mehr danach.
    Laß dir also von Panik den Kopf nicht dicht machen, geh vorher eine runde Sport machen oder sowas. Irgendetwas, das dich entspannt.
    ich drück die daumen!

    Mit diesen befristeten Verträgen wird es leider immer schlimmer :(
    Und es ist ja nicht der Wille der Bibliotheken, das die oft selbst gut ausgebildeten Mitarbeiter/innen nach 2 Jahren gehen (müssen), die Verträge kommen ja vom Träger! Also meistens der Stadt.
    Echt ein Jammer. :(


    Ich selbst war von 1982 bis 2017 in ein und der selben Bibliothek (Stadtbibliothek) , davon 17 Jahre als Katalogisiererin und bin letzten September dann ins Museum gewechselt (auch Stadt, der gleiche Arbeitgeber also) um dort die Museumsbibliothek aufzubauen und aus ihrem Tiefschlaf zu wecken.
    Ich bereue es nicht!
    Tausende wertvolle, nicht inventarisierte, teilweise extrem seltene Bücher und Landkarten und ich darf sie alle anfassen und lieb haben ;) (und die Schwerter im Museums-Depo natürlich auch :D )
    Ab und an vermiße ich zwar den Infodienst und meine alten Kund/innen, aber dieser Schatz, der da in der Museumsbibliothek auf mich lauert hat mich komplett gefangen. Ich habe die komplette Systematik gemacht und systematisiere jetzt alle Medien durch und hoffe, dass die neue Bibliotheklssoftware auch noch in diesem Jahr kommt. Genauso wie weigstens ein Grundbestand an Material, um alles was kaputt ist zur reparieren, es ist ja nichts da! Noch nicht einmal ein Falzbein!
    Ich mache da also einen "all in one-Job" der alle Aufgaben von Bibliothekari/innen und Famis in einem beinhaltet. Lektorat, Bestandsaufbau, Ausscheiden, Systematisieren, katalogisieren & inventarisieren, technische Buchbearbeitung, Auskunft.... wirklich alles.
    Ehrlich gesagt hoffe ich, dass ich dort bleiben kann bis ich in Rente gehe (aber ich mag auch Geschichte und historisches Handwerk, das kommt dazu) und das sie danach wenigstens eine Teilzeit-Fami für die Bibliothek einstellen, damit sie nicht wieder in den Dornröschenschlaf versinkt.

    Hallo, alle miteinander!


    Mich würde einfach mal interessieren wie ist es in eurer Bibliothek, [lexicon]Archiv[/lexicon]... ? Zahlen die Angestellten in eurer Bücherei ... Gebühren? Für den Ausweis? Vormerkungen? Fernleihe? Oder sogar Mahngelder?
    Bei uns wurde da jetzt etwas geändert und ich bin einfach neugierig wie es allgemein gehandhabt wird :)


    So, hoffentlich habe ich alles richtig gemacht, ich bin ja nicht gerade der große foren-Guru, sondern eher ein "DAU" :D


    Liebe Grüße
    Piper

    Hallo :)


    Wir hatten Ende letzten Jahres einen Info-Workshop zu [lexicon]RDA[/lexicon] in Wuppertal, an dem wir Katalogisiererinnen teilnahmen. (mehr zu [lexicon]RDA[/lexicon] wurde uns noch nicht angeboten - ich warte!!!)
    Nun vermuten wir, das wir vielleicht erst einmal nicht mehr über MAB sondern mit MARC im Computer katalogisieren sollten.
    Leider kennen wir keine Bibliothek, die MARC benutzt und mit der wir mal Erfahrungen austauschen oder einholen könnten.
    Wer von euch kann uns helfen? Welche [lexicon]Bib[/lexicon] katalogisiert mit MARC und wäre bereit uns etwas darüber zu erzählen? :)


    Viele Grüße aus Solingen

    Unsere Durchsage: Sehr geehrte Damen und Herren - Ihre Stadtbibliothek schließt in 10 (2. Durchsage: wenigen) Minuten.


    die Durchsage wird von Kolleg/in zu Kolleg/in variiert. Wir wünschen einen guten Heimweg / schönes Wochenende.. usw...
    Ab und zu kann es zu Entgleisungen kommen wie am 20. März diesen Jahres: "Der kleine Frühling will bei den Winterspaß-Büchern abgeholt werden" (draussen war schon seit Stunden ein übles Schneegestöber...)

    ich glaube das war in den 80ern schon so. Um den Test zur Ausbildung zu bestehen brauchte man schon eine ausgesprochen gute Allgemeinbildung, die für Hauptschüler nur zu schaffen war, wenn sie mindestens 2,0 an Notendurchschnitt hatten, obwohl der Beruf ursprünglich ja für Solche ausgelegt war. In meiner Klasse tummelten sich damals schon ausschließlich Abiturienten (ich kam von der Handelsschule) Bei einem Popelsfach wie Deutsch saß ich dann aber mit dem Fremdwörterlexikon da, hatte aber in allen Verwaltungsfächern einen Vorteil. ;)
    Meine damalige Ausbildung im Betrieb ist allerdings nicht im geringsten mit dem Ausbildungsplan von heute zu vergleichen. Der Heutige erscheint mir bedeutend Vielfältiger! Wenn ich dann aber sehe, was die fertigen Azubis danach machen (Ausleihtheke, folieren, Einstellen - mit Zeitvertrag), ist es teilweise eine echte Verschwendung.