Beiträge von Moonshine

    Also, um mal aus der Sicht von jemandem zu schreiben, die vor zwei Wochen mit der FaMI Ausbildung begonnen hat:

    Definitiv muss dafür gesorgt werden, dass der Beruf mehr Aufmerksamkeit bekommt. Also ja, nicht nur auf der Buchmesse vorstellen, sondern auch auf normalen Berufsmessen präsent sein. In Sachen Social-Media sind einige Bibs ja schon relativ weit und haben auch richtig gute und attraktive Ideen, also warum dann sowas nicht auch in der „realen Welt“ umsetzen. Mir würden jetzt ganz spontan schon echt einige Ideen für coole Stände einfallen oder wie man den Beruf eventuell vorstellen könnte. Weil nicht alle die sich für Bücher, Medien und eben eventuell dann auch den Job interessieren, haben das Geld oder die Zeit um die Buchmesse zu besuchen. (Und alle anderen wissen schon Bescheid, weil sie eh aus der Branche sind...) An Berufsmessen hingegen nimmt man mit der Schule automatisch teil.

    Wenn ich nicht zufällig ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Stadtteil- und Fahrbibliothek gemacht hätte, wäre ich wahrscheinlich auch nie auf die Idee gekommen, mich für die FaMI Ausbildung zu bewerben. Hatte auch vorher selbst noch nie davon gehört, auch wenn ich schon immer gerne gelesen habe. Und selbst wenn man auch privat Büchereien nutzt, können sich die meisten nur schwer vorstellen, was im Hintergrund alles für Aufgaben und Arbeiten anfallen und nötig sind. Und vor allem, was für mich persönlich einer der Hauptgründe für die Ausbildung war: Wie abwechslungsreich dieser Beruf sein kann. Fängt schon mal bei den unterschiedlichen Bibliotheksarten an, in denen man tätig sein kann, dann dementsprechend auch die verschiedenen Nutzergruppen und Medien. Und dann eben auch der Wechsel zwischen Kundenkontakt, Arbeit im Büro bzw am PC, direkte Arbeit mit den Medien oder Öffentlichkeits- und Veranstaltungsarbeit. Und dass es da noch ein paar andere Fachrichtungen gibt, ist natürlich auch nicht unerheblich!


    Für mich persönlich im Moment der absolute Traumberuf und ich könnte gar nicht dankbarer sein, dass ich durch das FSJ darauf aufmerksam gemacht wurde!

    Und auch die Agenturen für Arbeit stärker in die Berufsvorstellung mit einbinden denn zumindest ab meiner schule war es so das die arge nach Klasse 10 mit uns boot geholt wurde um Berufe vorzustellen.

    In Frankfurt auf der Buchmesse haben die FaMI Azubis der Stauffenberg ja immer einen Stand, aber da kommt ja meist niemand, der nicht eh schon in der Branche arbeitet

    Uns meist sowar es die letzten Jahre ist der Stand nicht gut genug ausgeschildert und soweit vom Schuss das niemand ihn findet.

    Yep, und wenn man das als "neuer" und noch "außenstehender" Kollege dazu kommt, merkt man einfach sofort, wie betriebsblind die meisten einfach sind. Also klar, lässt sich sowas nicht vermeiden wenn man länger irgendwo arbeitet, vor allem dann logischerweise nach der Ausbildung, wenn man (hoffentlich) irgendwo einen unbefristeten Vertrag bekommen hat. Aber da sieht man dann schnell den Unterschied zwischen denen, die eben sonst noch nirgends gearbeitet haben und halt nur die internen Veränderungen mitgemacht haben und denen, die schon überall mal mit reingeschaut haben. Egal ob jetzt in eine ÖB, eine UB, eine Stabi, eine Fahrbibliothek (finde ich persönlich ja sehr wichtig, weil sich das die meisten so gar nicht vorstellen können), ein Archiv, eine Buchhandlung, usw..


    Jede neue Erfahrung bringt einem sowohl für sich selbst, als auch für die Karriere unfassbar viel! Und ich bin sehr froh, dass ich das jetzt durch meine FSJ schon am Anfang meiner Ausbildung weiß und diese Erkenntnis nicht erst in vier Jahren mache. :)


    Aber ja, ich war jetzt auch ein bisschen überrascht, als ich mir den Thread und noch andere Erfahrungsberichte durchgelesen habe, dass ich dann doch so "überdurchschnittlich" viele Praktika habe.

    ist in jedem Bundesland verschieden NRW hat zum Beispiel 6 Stunden Berufsschule und kein Praktika ? Pro Woche bei uns war es Block Unterricht mit zwei Praktika eins Oeb eines Archiv bei mir wb

    ich wäre nach der ausbildung gerne in meiner ausbildungsbibliothek geblieben, aber ging nicht und die maßnahme war dann wie gesagt gut, nicht ermöglichte praktika nachzuholen.

    das einzig gute an der maßnahme

    Ab und zu muss eine Massnahme Vorteile bringen .

    Im Nachhinein bin ich froh das ich bib gewechselt habe

    das ist mehr praktika als in meiner ausbildung.

    Neben der UB durfte ich noch einen Monat Praktikum in einer Stadtteilbibliothek machen und auch in einer Buchhandlung sowie in einer Buchbinderei und sowohl in der Bibliothek des Uniklinikums und der Institutsbibliothek des mathematischen Seminars..

    war alles seine Erfahrung wert. In der Arbeitslosenmaßnahme war sogar ein Praktikum in einem Kirchenarchiv sowie im Comicladen, Verlag und Thalia drinnen. War alles super für neue Eindrücke.

    Kenne auch viele ältere Assistenten, die nur in einer Bibliothek waren und immer noch in der Ausbildungsbibliothek arbeiten. Ich arbeite auch schon angestellt in meiner dritten Bibliothek und habs nicht bereut.

    Dito

    Zum Bücherbus fällt mir noch ein, dass einer der zwei Busse der Stadt Espoo, meiner Meinung nach auch eine Besonderheit hatte: Die Regale konnte man mit wenigen Handgriffen ausbauen, sodass der Bus als Veranstaltungsraum gut und gerne genutzt werden kann

    Ich habe in Koblenz fand ich Klasse gehört und das sind die einzigen die ich kenne die einen Bücherbus habeb der nur für Schulen Fahrt und einen eigenen klappbaren Tisch hat

    Hallo ihr Lieben,


    ich hoffe, ich darf hier mal doof fragen :saint:

    Ich habe eine Ausbildung zum FAMI Fachrichtung Bibliothek gemacht und bin mittlerweile auch ausgelernt. Allerdings habe ich innerhalb der Ausbildung ein Praktikum im Archiv machen können und habe mich in diesen Beruf verliebt.. ein Wechsel der Ausbildung war damals leider von Seiten des Lehrherrn nicht möglich. Aber es ist immer ein bisschen mein Traum geblieben im Archiv zu arbeiten. Hat jemand von euch es schonmal geschafft, eine Stelle zu bekommen in einer anderen Fachrichtung als der, die man ursprünglich gelernt hat? Gibt es Fortbildungen/Externenprüfungen, die man machen könnte, oder irgendetwas anderes, um die Chancen so eine Stelle zu bekommen zu erhöhen? Über Tipps, Tricks und Erfahrungsberichte würde ich mich überaus freuen :)

    Hey

    Ich hatte für ein halbes Jahr Mal eine halbe Stelle in Archiv und die andere in Bibliothek. Hatte auch nur Praktikum in Archiv.

    Ich hatte das Zeugnis vom Praktikum eingereicht mehr nicht.

    Wir hatten in Hessen auch Archivkunde in der schule da könnte ich mich auch dran erinnern.

    Ansonsten leider nicht.

    Ich habe es im Ausland nur in die Stadtbücherei Amsterdam geschafft.. im Urlaub in Rouen wollte ich auch, aber leider hatte die da schon zu, wo ich da war. von außen sah die genauso wie unsere mit Selbstverbuchern aus..


    bei der in Amsterdam hatte die neben einem größeren Bestand auch mehr Deko im Kinder- und Jugendbereich und auch so eine Rolltreppe wie im Kaufhaus.. da war die Atmosphäre ganz anderst

    Kollegin von mir war in Amsterdam die muss Zoll sein sehr modern und sehr nutzerfreundlich