Beiträge von Karibou

    aktuell bin ich im zweiten Lehrjahr in einer recht kleinen Bücherei in Ausbildung.

    Aber wenn du aktuell schon im 2. Jahr bist hast du ja jetzt quasi schon über die Hälfte deiner Ausbildungszeit in Vollzeit absolviert. Also da verstehe ich nicht ganz wieso man dir das "aus organisatorischen Gründen" verweigert. Weil die Grundlagen müsstest du ja mittlerweile alle drauf haben und wenn es eh nur eine kleinere Bib ist, gibt es ja auch kein System aus mehreren großen Abteilungen, die du irgendwie noch durchlaufen müsstest.

    Hört sich für mich ehrlich gesagt eher so an, als ob sie einfach ungerne auf eine (billige) Vollzeitarbeitskraft verzichten möchten...


    Hast du die Absage denn direkt von der Leitung deiner Bib oder deiner Ausbilderin bekommen? Oder kam das von der Stadt-/Gemeindeverwaltung?


    Und hast du das Thema in der Schule schon mal angesprochen (evtl. bei Frau K. ... :) oder Frau V. ist auch sehr hilfsbereit was das "berufliche" angeht)? Vor allem wenn das alles aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr funktioniert bei dir, wäre es ja echt kacke wenn es daran jetzt scheitern würde. :/

    Schon lustig wie unterschiedlich das von Bundesland zu Bundesland ist.

    In Bayern (Berufsschule in München) siehts so aus:


    Sozialkunde

    Englisch

    Medienerschließung

    Medienanalyse

    Kundenservice & Beratung

    Beruf & Branche (nur im 1. Jahr)

    Medienmarketing (ab dem 2. Jahr)

    Sport

    2 wählbare Kurse (entscheidet sich je nach Alter und Schulabschluss, welche man wählen darf/muss. Für die Bib Leute ist ein Literaturkurs Pflicht)


    Einige Fächer finden im geteilten Unterricht statt (ein Teil Bib, der andere Teil alle anderen Fachrichtungen zusammen).

    Also ich habe für meine Matratze so einen extra Matratzenschoner. Also einen dickeren Überzug (eine Art "Decke), die quasi über die Matratze aber unter das Bettlaken gespannt wird. Kann auch super einfach gewaschen werden und schützt die Matratze außerdem vor Schweißabdrücken und Ähnlichem...


    Ansonsten wäre natürlich gut zu wissen, warum sie so schnell schmutzig werden? Also vom Staub oder gibt es eine andere "Schmutzquelle"?

    Aber die übernehmen nach der Ausbildung auch nicht und da eine ÖB meine erste Wahl war, die aber jetzt die schnellsten waren, würde ich definitiv zuschlagen bei einer Zusage und dann in 3 Jahren beten, dass ich eine andere Stelle finde :'D

    Ich mach meine Ausbildung ja auch in einer WB und würde danach aber sehr gerne und unbedingt wieder in eine ÖB wechseln. Für die Ausbildung war bzw ist die WB echt top, kann mich absolut nicht beschweren. Aber allein von den Zielgruppen her ist so eine Stadtbibliothek dann doch eher mein Gebiet.


    Und wie Wirbelwind schon sagt, der Stellenmarkt sieht zur Zeit und wahrscheinlich auch in Zukunft doch recht gut aus. Ich glaube da können wir beide ganz optimistisch sein. :)

    Mir wurden 3 Sätze gegeben, die ich jeweils ins englische oder deutsche übersetzen sollte.

    Ach krass, das wäre jetzt eine Aufgabe mit der ich so gar nicht gerechnet hätte :'D

    Aber gut, ich weiß ja nicht ob es vllt zu der Bibliothek passt, bei der du dich beworben hast, je nach Ausrichtung halt.


    Aber ansonsten schon mal Glückwunsch dass du es überstanden hast und viel Glück und Geduld bei der kommenden Auswahl! :)

    Also ich hatte Vorstellungsgespräch + "Probearbeitstag" Ende 2018 bzw. Anfang 2019.


    Ich musste erst ein bisschen an der Theke helfen, aber wirklich alles ganz entspannt. Mir wurde das Ausleihen und Zurückbuchen gezeigt und ich konnte einige Medien in unser Abholregal für die Benutzer einsortieren (wurde damals noch nach dem Nachnamen der Nutzer sortiert). Mittlerweile haben viele Bibs auch überwiegend Selbstverbucher, aber so etwas kann trotzdem auf dich zukommen. Aber keine Sorge, das wird dir dann gezeigt und sowas ist in der Regel auch nicht sonderlich kompliziert. Nur unsere Bibliotheksprogramme können für den Anfang etwas verwirrend sein. :D

    Daraufhin war ich dann noch mit im Lesesaal. Dort bekam ich einige Bücher zum Einstellen und zum Ausheben. Viele Bibliotheken (vor allem WBs) haben auf ihrer Homepage ihre Aufstellung bzw. die Signatur erklärt. Ich würde dir empfehlen dir das eventuell vorher mal anzuschauen, damit dir die Buchstaben und Zahlen auf den Signaturschildern nicht ganz unbekannt sind und du eventuell weißt, nach welcher Klassifikation dort aufgestellt wird, falls man dich das fragen sollte. Aber ansonsten geht es beim Einstellen oder Ausheben auch meistens nur darum, dass du das Alphabet oder richtig zählen kannst. Und dass du dich bei so einem Probetag noch nicht perfekt im Lesesaal auskennst, wissen die Mitarbeiter ja auch. :)


    Also keine Sorge, das ist auf jeden Fall alles machbar!

    Sollte es für das FSJ noch nicht zu spät sein, vllt auch da mal gezielt in den ÖBs suchen. Dann schlägst du gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: a) etwas Geld verdienen und b) arbeiten in einer Bibliothek. Das machen manche Azubis: erst FSJ und dann FaMI-Ausbildung. Funktioniert natürlich nur, wenn du während der Masterarbeit keine Vorlesungen hast.

    Genau diesen Weg habe ich eingeschlagen und es war definitv die beste Entscheidung. Habe durch das FSJ gesehen, dass der Beruf genau das richtige für mich ist, konnte aber auch erstmal ganz entspannt ein Jahr lang ein paar Eindrücke sammeln, ohne gleich den "Ausbildungsdruck" mit Berufsschule usw. zu haben. Und als FSJler ist man meistens auch noch ein bisschen mehr integriert im Team, wie wenn man "nur" ein Praktikum macht. Weil man einfach länger da ist und meist auch feste Aufgaben bekommt. :)

    Damit das anerkannt wird und du am Ende auch ein Zeugnis bekommst, musst das allerdings mindestens 6 Monate dauern.

    Kann man da einfach Bibliotheken anschreiben und nach einem unbezahlten Praktikum fragen? Gibt es da eine Mindestdauer die empfehlenswert wäre? 3 oder sogar 6 Monate?

    Ja, das kannst du machen. Am besten auch drauf achten, ob es auch anerkannte Ausbildungsbibliotheken sind, dann stehen die Chancen für ein Praktikum evtl. auch etwas besser.


    Und ich würde sagen 3 Monate reichen auf jeden Fall, wenn nicht sogar noch weniger. Das kommt dann auch ein bisschen auf die Bibliotheken an, bei denen du dich bewirbst und wie viel Zeit die für einen Praktikanten haben. Vor allem weil sich dort auch oft einige für Schülerpraktika bewerben. In der ÖB, in der ich zuerst gearbeitet habe, mussten wir sogar ein paar ablehnen, einfach weil kein Platz mehr war im Kalender...

    Also mach lieber kürzere Praktika und dafür evtl. zwei oder drei verschiedene (ÖB und WB), als ein langes. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man relativ schnell merkt, ob der Beruf was für einen ist oder nicht. Und je nach Größe der Einrichtung dauert es auch nicht lange, bis man einen guten Überblick über die dortigen "FaMI-Bereiche" hat. :)

    ich finde das schwierig, weil in unserer Berufsschule wurde gar nichts im Med Dok bereich gemacht. Nur Bibliothek, Archiv und IuD... und ohne Fachkenntnisse ist so ein Wechsel sehr schwierig

    Dem kann ich nur zustimmen. Ich war vor ein paar Wochen im Stadtarchiv im Praktikum und hab da schon gemerkt, dass ich eigentlich absolut keine Ahnung von der Fachrichtung habe, obwohl wir da in der Schule zumindest ab und zu mal drüber gesprochen haben (aber lange nicht so viel wie über Bibliothek).

    Und wenn mich jetzt jemand fragen würde, was man in der Fachrichtung Med. Dok. so macht, könnte ich ehrlich gesagt auch keine Antwort geben...


    Also wenn du das wirklich versuchen willst, nach der Ausbildung zu wechseln, würde ich an deiner Stelle evtl. die IuD Ausbildung machen oder zumindest in eine wissenschaftliche Bibliothek gehen. Aber meiner Meinung nach könnte der Wechsel schon schwierig werden, zumindest wenn gezielt nach einem FaMI für Med. Dok. gesucht wird. Bei mehr oder wenige Quereinsteiger-Stellen hast du vielleicht auch mit einer anderen Fachrichtung oder auch anderen kaufmännischen Ausbildungen eine Chance.

    Ein großer Pluspunkt wäre ein Praktikum in einer Bibliothek. Dann weißt du, was dich erwartet und man hat weniger die Angst als Arbeitgeber, dich zu verlieren weil du dir alles ganz anders vorgestellt hast.

    Das wollte ich auch schreiben! Habe ich auch bei meinen Mitschülern aus der Berufsschule gemerkt, dass da schon einige vorher praktische Erfahrungen in Bibliotheken gemacht haben (mich eingeschlossen) und das hat uns im Bewerbungsverfahren definitiv geholfen.


    Wenn das jetzt bei dir natürlich zeitlich nicht mehr funktoniert, weil du dich jetzt schon für nächstes Jahr bewirbst, dann würde ich an deiner Stelle in den Bewerbungen und in den Gesprächen wirklich versuchen, so genau wie möglich zu beschreiben, warum du jetzt unbedingt FaMI werden möchtest. Und zwar nicht so "Ich will lieber Arbeiten als mich noch durch den Master zu quälen", sondern eher "Ich möchten aus den Gründen x, y, z UNBEDINGT FaMI werden!". Einfach deine Begeisterung für den Beruf zum Ausdruck bringen. Glaube das könnte dann auch ein bisschen von diesem Problem mit der "Überqualifizierung" ablenken.

    habe ich im Bildungs- und Schulsektor gearbeitet

    Also das ist auf jeden Fall schon mal hilfreich, natürlich aber auch je nach dem in welcher Fachrichtung du die Ausbildung machen wollen würdest. Bei IuD vielleicht weniger hilfreich als in einer Bibliothek (vor allem ÖB), aber trotzdem ist ja jede Erfahrung irgendwo und irgendwie nützlich.


    Ist das Alter egal für Azubis?

    Dazu kann ich nur sagen, dass ich in meiner Klasse auch einen 32-jährigen Mitschüler habe, der ebenfalls schon ein abgeschlossenes Studium hat und sich jetzt auf Grund von schlechten Jobaussichten nochmal umorientieren wollte. Und ich denke beim Arbeitgeber kommt es ganz darauf an. Die einen freuen sich über jemanden der schon etwas Ahnung vom Leben hat und nicht frisch aus der Schule kommt und die anderen wollen genau das Gegenteil. Da muss man dann einfach mit der Bewerbung und beim Gespräch überzeugen.

    Ich mach meine Ausbildung gerade in einer WB und wir bilden auch Leute für die Q3 aus (Bibliothekar*in an wissenschaftlichen Bibliotheken).

    Und ich muss sagen, ohne jetzt irgendwie überheblich klingen zu wollen, man merkt schon einen Unterschied zwischen mir und meiner Azubi-Kollegin und den Studenten, die bei uns ihre Praxissemester absolvieren. Es fehlt einfach der Praxisbezug und das wirklich regelmäßige Arbeiten, über drei Jahre hinweg.

    Außerdem habe ich das Gefühl, ist zumindest bei uns so, dass wir FaMIs irgendwie etwas universeller ausgebildet werden. Bei den Bibls wird irgendwie davon ausgegangen, dass sie später mal eine höhere Position bekommen, weswegen sie in manche, eher unspektakuläre und "einfachere" Bereiche teilweise gar keinen Einblick bekommen. Und wenn sie einen Einblick bekommen dann, dadurch dass sie nur diese kurzen Praxissemester haben, einen sehr kurzen.

    Das bisschen mehr an Theorie, was man vielleicht im Studium lernt, lernt ein FaMI eben in der Praxis.


    Es gibt natürlich auch nochmal einen Unterschied zwischen WB und ÖB, vor allem beim Studium.

    Im Endeffekt musst du es selber entscheiden, aber wenn du jetzt schon sagst, dass du endlich gerne anfangen und etwas "tun" möchtest, würde ich dir erstmal zur Ausbildung raten. Und wenn du merkst, dass es dich unterfordert, kannst du ja vielleicht verkürzen.


    Bei der Wahl des Weges (Studium ode rAusbildung) geht es wohl eher darum, später auch in höhere Positionen zu kommen und mehr Gehalt zu bekommen

    Ganz genau. Im Endeffekt können die Bibls und die FaMIs, sobald sie Studium bzw Ausbildung abgeschlossen haben, nicht wirklich mehr oder weniger als der andere. Habe diese Erfahrung schon sowohl in einer ÖB, als auch jetzt in meiner WB gemacht. Am Ende dreht sich alles um die Eingruppierung und die Verantwortung, die man dir überträgt. Ich persönlich habe im Moment kein großes Bedürfnis mal "Chefin" zu werden und Geld ist für mich auch nicht alles, deswegen reicht mir die Ausbildung vollkommen.


    Wie ich das bis jetzt verstanden habe, sind die Berufsaussichten, egal, welchen Abschluss man hat, nicht rosig.

    Das würde ich gar nicht mal so sagen. Jetzt und vor allem in den nächsten Jahren findet quasi der große Generationenwechsel statt, weswegen viele Stellen neu besetzt werden müssen. Vor ca. 10 Jahren hatte man es als FaMI auf jeden Fall schwerer als jetzt. Und die Übernahmechancen sind meistens auch relativ gut, da viele Bibliotheken auch für sich selbst ausbilden.

    gab es dafür wenigstens eine höhergruppierung?

    Puuh, das weiß ich nicht genau, kann es mir aber ehrlich gesagt nicht vorstellen.

    Also eine E7 ist sie im Moment auf jeden Fall, wenn ich richtig liege könnte sie sogar eine E8 Stelle haben., da bin ich mir aber nicht komplett sicher.

    Damals hat sie allerdings auch Vollzeit gearbeitet, mittlerweile, weil Kind, "nur" noch 30 Stunden.

    Also eine ehemalige Kollegin von mir hat auch mal, als längere Vertretung, die Leitung einer kleinen Stadtteilbibliothek übernommen.

    Natürlich dann auch immer in enger Rücksprache mit den anderen Leitungen und sie hatte auch selbst keine große Personalverwaltung, aber trotzdem hat sie den Laden für mehr als ein Jahr komplett alleine geschmissen.

    War am Anfang skeptisch, aber hab dann ganz schnell gemerkt, dass die Teile echt super sind!

    Dadurch, dass es so süße kleine Figuren sind, sind die, mit der richtigen Präsentation, für Kinder natürlich gleich nochmal viel cooler als normale Hör-CDs. :)

    Würde es auch viel zu teuer finden, die alle selbst zu kaufen, deswegen ist es einfach unfassbar praktisch, dass die Toniebox auch so leicht zu bedienen ist und man die Dinger auf beliebig vielen und verschiedenen Geräten abspielen und dadurch eben ausleihen kann.


    Bin sehr gespannt wie lange der Trend sind hält.

    aber habe auch schon von famis gehört, dass die von der leitung heimgeschickt wurden zum umziehen..

    eine kollegin sagte irgendwann mal zu mir, die vorherige leitung hätte mich jetzt zum umziehen heim geschickt

    Was zum ...? Das ist ja mal der größte Kindergarten den ich je zu dem Thema gehört habe.

    Dass sowas vielleicht in den 60ern/70ern passiert, ok. Aber im 21. Jahrhundert? Lächerlich.

    Da würde ich mich dann zu Hause nicht nur umziehen, sondern auch gleich meine Kündigung mitbringen. :)


    Zum Glück findet gerade der große Generationenwechsel statt. Damit können wir sowas hoffentlich ein für alle mal unterbinden.

    aber sollen die lachen, ich weiss was mir gefällt und was nicht und die Phase wo ich mich für schäme, ist Jahre vorbei.

    Ja man, das denke ich mir halt auch. Wenn ihr keine anderen Probleme habt, als über den Kleidungsstil oder die Shirtmotive eurer Kollegen zu lästern, dann kann ich euch halt auch nicht mehr helfen.


    Und ganz ehrlich, in Bibliotheken, wo mir vorgeschrieben wird, was ich anzuziehen habe, will ich gar nicht erst arbeiten. Wir leben im 21. Jahrhundert, guten Morgen.

    Und mal anders herum betrachtet: wenn ich jetzt so 13-17 Jahre alt wäre und müsste in der Bib entscheiden ob ich zu der klischee Bibliothekarin gehe mit Bleistiftrock, hochgesteckten Haaren und grimmigen Gesicht oder der jugen Mitarbeiterin die lässig gekleidet ist, wo werde ich wohl hingehen?

    Ganz genau so sehe ich das auch!


    In meiner UB gibt es definitv unter einigen Kollegen (natürlich vorwiegend ältere vs. jüngere Generationen) ... Diskussionen um die Kleidung. Passiert meistens leider eher hinter dem Rücken der anderen. Die mutigen (zu welchen ich gehöre), machen aber trotzdem was sie wollen. Wir habe definitiv alles bei uns vertreten. Klischee Bibliothekarinnen, neutraler Kleidungsstil und dann solche wie mich, die sich auch mit Merch auf die Arbeit trauen. Und da bis jetzt noch niemand etwas gesagt hat, werde ich das auch weiter so durchziehen. Wenn ich dort schon 8 Stunden pro Tag verbringe, dann doch wenigstens in, für mich, angenehmen und bequemen Klamotten. Und wenn man dann im Sommer mein Tattoo am Arm sehen wird, ist mir das auch egal. Hab es ja nicht, um es zu verstecken.


    Bei meiner vorherigen Bib (kleineres Team) war das komplett entspannt. Klar sind wir nicht mit Jogginghose rumgelaufen, aber im Sommer doch schon auch mal für kurze Zeit barfuß oder eben mit Flipflops. Tops und leichtere Sommerkleider waren ebenfalls Standard. Sorry, aber bei über 30°C im Bücherbus, hat uns da keiner mehr irgendwas vorzuschreiben, was wir anziehen dürfen und was nicht. Auch die Männer sind mit kurzen Hosen und Sandalen auf die Arbeit gekommen. Und sonst gab es da generell überhaupt keine Probleme was irgendeinen "Dresscode" anging.

    Die Quantität der Aufgaben hat doch aber per se vielmehr mit der innerbetrieblichen Organisation zu tun.

    Ganz genau. In einer kleineren (Teil-)Bibliothek, wo es eher nach dem Prinzip "jeder macht alles" geht, wird man oft mit ganz anderen Aufgaben konfrontiert, als wenn man in einer festen Abteilung ist, in der man seine eigenen festen Aufgaben hat.

    Und das kann sowohl in der ÖB als auch in der WB der Fall sein. Deswegen ist für mich bei so einem generellen Jobwechsel auch nicht ÖB oder WB der entscheidende Faktor, sondern eben ganz konkret die Aufgaben bzw die Aufgabenverteilung innerhalb des Teams. Weil in den Bestand, die Programme, die Nutzer, etc. kann man sich mit Interesse und Wille immer einarbeiten.