Beiträge von Karibou

    habe ich im Bildungs- und Schulsektor gearbeitet

    Also das ist auf jeden Fall schon mal hilfreich, natürlich aber auch je nach dem in welcher Fachrichtung du die Ausbildung machen wollen würdest. Bei IuD vielleicht weniger hilfreich als in einer Bibliothek (vor allem ÖB), aber trotzdem ist ja jede Erfahrung irgendwo und irgendwie nützlich.


    Ist das Alter egal für Azubis?

    Dazu kann ich nur sagen, dass ich in meiner Klasse auch einen 32-jährigen Mitschüler habe, der ebenfalls schon ein abgeschlossenes Studium hat und sich jetzt auf Grund von schlechten Jobaussichten nochmal umorientieren wollte. Und ich denke beim Arbeitgeber kommt es ganz darauf an. Die einen freuen sich über jemanden der schon etwas Ahnung vom Leben hat und nicht frisch aus der Schule kommt und die anderen wollen genau das Gegenteil. Da muss man dann einfach mit der Bewerbung und beim Gespräch überzeugen.

    Ich mach meine Ausbildung gerade in einer WB und wir bilden auch Leute für die Q3 aus (Bibliothekar*in an wissenschaftlichen Bibliotheken).

    Und ich muss sagen, ohne jetzt irgendwie überheblich klingen zu wollen, man merkt schon einen Unterschied zwischen mir und meiner Azubi-Kollegin und den Studenten, die bei uns ihre Praxissemester absolvieren. Es fehlt einfach der Praxisbezug und das wirklich regelmäßige Arbeiten, über drei Jahre hinweg.

    Außerdem habe ich das Gefühl, ist zumindest bei uns so, dass wir FaMIs irgendwie etwas universeller ausgebildet werden. Bei den Bibls wird irgendwie davon ausgegangen, dass sie später mal eine höhere Position bekommen, weswegen sie in manche, eher unspektakuläre und "einfachere" Bereiche teilweise gar keinen Einblick bekommen. Und wenn sie einen Einblick bekommen dann, dadurch dass sie nur diese kurzen Praxissemester haben, einen sehr kurzen.

    Das bisschen mehr an Theorie, was man vielleicht im Studium lernt, lernt ein FaMI eben in der Praxis.


    Es gibt natürlich auch nochmal einen Unterschied zwischen WB und ÖB, vor allem beim Studium.

    Im Endeffekt musst du es selber entscheiden, aber wenn du jetzt schon sagst, dass du endlich gerne anfangen und etwas "tun" möchtest, würde ich dir erstmal zur Ausbildung raten. Und wenn du merkst, dass es dich unterfordert, kannst du ja vielleicht verkürzen.


    Bei der Wahl des Weges (Studium ode rAusbildung) geht es wohl eher darum, später auch in höhere Positionen zu kommen und mehr Gehalt zu bekommen

    Ganz genau. Im Endeffekt können die Bibls und die FaMIs, sobald sie Studium bzw Ausbildung abgeschlossen haben, nicht wirklich mehr oder weniger als der andere. Habe diese Erfahrung schon sowohl in einer ÖB, als auch jetzt in meiner WB gemacht. Am Ende dreht sich alles um die Eingruppierung und die Verantwortung, die man dir überträgt. Ich persönlich habe im Moment kein großes Bedürfnis mal "Chefin" zu werden und Geld ist für mich auch nicht alles, deswegen reicht mir die Ausbildung vollkommen.


    Wie ich das bis jetzt verstanden habe, sind die Berufsaussichten, egal, welchen Abschluss man hat, nicht rosig.

    Das würde ich gar nicht mal so sagen. Jetzt und vor allem in den nächsten Jahren findet quasi der große Generationenwechsel statt, weswegen viele Stellen neu besetzt werden müssen. Vor ca. 10 Jahren hatte man es als FaMI auf jeden Fall schwerer als jetzt. Und die Übernahmechancen sind meistens auch relativ gut, da viele Bibliotheken auch für sich selbst ausbilden.

    Hallo :)


    also erstmal schön dass du dich für diesen Beruf entscheiden willst!


    Zur Bewerbung: Mir fehlt auf jeden Fall auch noch etwas. Und zwar, je nachdem wo du dich bewerben willst, der "persönliche" Bezug zu dieser Stelle. Warum willst du dich an Bibliothek XY bewerben? Was reizt dich genau an dieser Einrichtung? Wenn WB: warum? Wenn ÖB: warum?, usw...

    Ist jetzt natürlich blöd, weil du eigentlich nur etwas kürzen wolltest und ich komm jetzt noch hiermit. :D Aber ansonsten hört sich das halt nach einer Bewerbung an, die du genau so zu 3495 verschiedenen Stellen schicken könntest, wenn du verstehst was ich meine.


    Meine Bewerbung letztes Jahr war minimal länger als eine Seite (Schlusssatz und Grußformel standen auf der zweiten Seite) und war thematisch so aufgebaut:


    Erster Absatz: Wie ich auf den Beruf gekommen bin.

    Zweiter Absatz: Meine bisherigen Erfahrungen (hatte vorher schon in einer Bib gearbeitet, deswegen konne ich das ganz gut aufgreifen).

    Dritter Absatz: Überleitung von meinen Erfahrungen, hinzu warum ich jetzt in dieser Bib die Ausbildung machen möchte.

    gab es dafür wenigstens eine höhergruppierung?

    Puuh, das weiß ich nicht genau, kann es mir aber ehrlich gesagt nicht vorstellen.

    Also eine E7 ist sie im Moment auf jeden Fall, wenn ich richtig liege könnte sie sogar eine E8 Stelle haben., da bin ich mir aber nicht komplett sicher.

    Damals hat sie allerdings auch Vollzeit gearbeitet, mittlerweile, weil Kind, "nur" noch 30 Stunden.

    Also eine ehemalige Kollegin von mir hat auch mal, als längere Vertretung, die Leitung einer kleinen Stadtteilbibliothek übernommen.

    Natürlich dann auch immer in enger Rücksprache mit den anderen Leitungen und sie hatte auch selbst keine große Personalverwaltung, aber trotzdem hat sie den Laden für mehr als ein Jahr komplett alleine geschmissen.

    War am Anfang skeptisch, aber hab dann ganz schnell gemerkt, dass die Teile echt super sind!

    Dadurch, dass es so süße kleine Figuren sind, sind die, mit der richtigen Präsentation, für Kinder natürlich gleich nochmal viel cooler als normale Hör-CDs. :)

    Würde es auch viel zu teuer finden, die alle selbst zu kaufen, deswegen ist es einfach unfassbar praktisch, dass die Toniebox auch so leicht zu bedienen ist und man die Dinger auf beliebig vielen und verschiedenen Geräten abspielen und dadurch eben ausleihen kann.


    Bin sehr gespannt wie lange der Trend sind hält.

    aber habe auch schon von famis gehört, dass die von der leitung heimgeschickt wurden zum umziehen..

    eine kollegin sagte irgendwann mal zu mir, die vorherige leitung hätte mich jetzt zum umziehen heim geschickt

    Was zum ...? Das ist ja mal der größte Kindergarten den ich je zu dem Thema gehört habe.

    Dass sowas vielleicht in den 60ern/70ern passiert, ok. Aber im 21. Jahrhundert? Lächerlich.

    Da würde ich mich dann zu Hause nicht nur umziehen, sondern auch gleich meine Kündigung mitbringen. :)


    Zum Glück findet gerade der große Generationenwechsel statt. Damit können wir sowas hoffentlich ein für alle mal unterbinden.

    aber sollen die lachen, ich weiss was mir gefällt und was nicht und die Phase wo ich mich für schäme, ist Jahre vorbei.

    Ja man, das denke ich mir halt auch. Wenn ihr keine anderen Probleme habt, als über den Kleidungsstil oder die Shirtmotive eurer Kollegen zu lästern, dann kann ich euch halt auch nicht mehr helfen.


    Und ganz ehrlich, in Bibliotheken, wo mir vorgeschrieben wird, was ich anzuziehen habe, will ich gar nicht erst arbeiten. Wir leben im 21. Jahrhundert, guten Morgen.

    Und mal anders herum betrachtet: wenn ich jetzt so 13-17 Jahre alt wäre und müsste in der Bib entscheiden ob ich zu der klischee Bibliothekarin gehe mit Bleistiftrock, hochgesteckten Haaren und grimmigen Gesicht oder der jugen Mitarbeiterin die lässig gekleidet ist, wo werde ich wohl hingehen?

    Ganz genau so sehe ich das auch!


    In meiner UB gibt es definitv unter einigen Kollegen (natürlich vorwiegend ältere vs. jüngere Generationen) ... Diskussionen um die Kleidung. Passiert meistens leider eher hinter dem Rücken der anderen. Die mutigen (zu welchen ich gehöre), machen aber trotzdem was sie wollen. Wir habe definitiv alles bei uns vertreten. Klischee Bibliothekarinnen, neutraler Kleidungsstil und dann solche wie mich, die sich auch mit Merch auf die Arbeit trauen. Und da bis jetzt noch niemand etwas gesagt hat, werde ich das auch weiter so durchziehen. Wenn ich dort schon 8 Stunden pro Tag verbringe, dann doch wenigstens in, für mich, angenehmen und bequemen Klamotten. Und wenn man dann im Sommer mein Tattoo am Arm sehen wird, ist mir das auch egal. Hab es ja nicht, um es zu verstecken.


    Bei meiner vorherigen Bib (kleineres Team, da Stadtteil- und Fahrbibliothek) war das komplett entspannt. Klar sind wir nicht mit Jogginghose rumgelaufen, aber im Sommer doch schon auch mal für kurze Zeit barfuß oder eben mit Flipflops. Tops und leichtere Sommerkleider waren ebenfalls Standard. Sorry, aber bei über 30°C im Bücherbus, hat uns da keiner mehr irgendwas vorzuschreiben, was wir anziehen dürfen und was nicht. Auch die Männer sind mit kurzen Hosen und Sandalen auf die Arbeit gekommen. Und sonst gab es da generell überhaupt keine Probleme was irgendeinen "Dresscode" anging.

    Die Quantität der Aufgaben hat doch aber per se vielmehr mit der innerbetrieblichen Organisation zu tun.

    Ganz genau. In einer kleineren (Teil-)Bibliothek, wo es eher nach dem Prinzip "jeder macht alles" geht, wird man oft mit ganz anderen Aufgaben konfrontiert, als wenn man in einer festen Abteilung ist, in der man seine eigenen festen Aufgaben hat.

    Und das kann sowohl in der ÖB als auch in der WB der Fall sein. Deswegen ist für mich bei so einem generellen Jobwechsel auch nicht ÖB oder WB der entscheidende Faktor, sondern eben ganz konkret die Aufgaben bzw die Aufgabenverteilung innerhalb des Teams. Weil in den Bestand, die Programme, die Nutzer, etc. kann man sich mit Interesse und Wille immer einarbeiten.

    Ich hatte das Glück und durfte ganz viele Praktika machen: ÖB, WB, Abteilung Militärarchiv des Bundesarchivs (habe die Ausbildung selbst in einem mittleren Kommunalarchiv gemacht), IuD und Krebsregister für den MedDok-Bereich. Fand ich sehr abwechslungsreich und auch hilfreich für die Ausbildung, weil die anderen Fachrichtungen dadurch nicht mehr nur Theorie waren.

    Das ist echt richtig cool, wenn einem da vom Ausbildungsbetrieb so viele Möglichkeiten geboten werden!

    Wie lange waren die Praktika dann immer?

    Ausland Praktikum wäre super oder

    Muss ich mir mal noch überlegen. Im Moment wäre es mir tatsächlich lieber stattdessen hier in Dtl. noch ein Praktikum zu machen, welches ich mir selbst aussuchen darf. Weil bei dem Auslandspraktikum ist halt nicht gesichert, dass man überhaupt in eine Bib kommt, sondern vllt nur in andere kulturelle Einrichtungen. Klar, generell kommt ein Praktikum im Ausland nie schlecht, aber für mich persönlich, die auch nicht unbedingt vor hat im Ausland zu arbeiten, würden sich da noch mehr Erfahrungen die ich hier sammeln kann, mehr lohnen.

    Also ich kann ja nochmal ein kleines Update geben, wie es bei mir abläuft:

    Praktikum in ÖB und Archiv dürfen wir uns selbst aussuchen, wo wir das machen wollen. Mir wurde durch mein vorheriges FSJ sogar angeboten, das ÖB Praktikum ausfallen lassen zu dürfen, was ich natürlich abgelehnt habe. Wiegesagt, je mehr Praktika, desto besser. :D

    Das Auslandspraktikum ist logischerweise nicht Plficht, wir dürfen dann entweder ganz normal arbeiten oder eben woanders (nach unserer Wahl) ein Prakikum (oder mehrere) machen. Und generell, wenn wir noch irgendwelche Wünsche für etwas außerplanmäßiges haben, dürfen wir das auf jeden Fall auch gerne anbringen und dann wird geschaut, ob das möglich ist.


    Also ich muss schon sagen, was das angeht ist meine Ausbildungsbib echt ganz cool drauf. :)

    Dem stimme ich ebenfalls zu.

    Vor allem da ja bis jetzt doch schon sehr viele Gemeinden, Städte oder auch Unis/Hochschulen mit "Familienfreundlichkeit und Flexibilität für Arbeitnehmer" werben (also zumindest hier in Bayern, aber in NRW bestimmt auch :D). Und das wird halt dann nicht mehr so einfach umzusetzen sein, wenn "wir" auch noch gezwungen werden am Sonntag zu arbeiten, selbst wenn es nur für eine verkürzte Öffnungszeit wäre.


    Sehr schwieriges Thema. Hoffe dass uns das in Bayern nicht allzu schnell ereilt.

    Wiegesagt, ist ja an sich ein ganz schöner Gedanke (zwecks "Dritter Ort", etc.) und wird wahrscheinlich auch bei den Lesern überwiegend gut angenommen und "benutzt" werden, aaaaber ... wie das dann alles personell und generell organisatorisch gestemmt werden soll kann ich mir im Moment noch nicht vorstellen.


    Unsere UB hat zwar auch am Sonntag geöffnet, allerdings ohne Stammpersonal und nur mit Hilfskräften.

    bin zwar nicht im bewerbungsauswahlverfahren dabei, aber habe gehört, dass viele bewerber ein griff ins klo sind und nicht mal die einfachsten fragen beantworten können

    Also ich weiß, dass es auf meine Ausbildungsstelle (UB) wirklich relativ viele Bewerber gab. Hat anscheinend mehrere Wochen gedauert, bis da alle mit den Probearbeitstagen durch waren usw.. Was mich natürlich um so stolzer macht, dann eine von zwei zu sein, die genommen wurde :D

    Bei meiner FSJ-Bibliothek (ÖB) hingegen habe ich so mitbekommen, dass die mit den Bewerbern an sich und auch mit der Bewerberanzahl überhaupt nicht zufrieden waren. Haben aber jetzt letztendlich natürlich auch zwei neue Azubis.

    Also halten wir schon mal fest: Wir müssen uns darum kümmern, dass der Ausbildungsberuf an sich bekannter wird. Zu wenige Menschen wissen darüber Bescheid, weswegen sich logischerweise auch zu wenige Menschen bewerben. Generell, wie ich das jetzt auch durch das Ausbildungsbib Thema hier mitbekommen habe, sind die meisten nur durch zwei Gründe auf den Beruf gestoßen:


    1. Irgendwie schon vorher in die Branche reingerutscht (Praktikum, FSJ, etc.) und sich dann wegen der dort gemachten Erfahrungen dafür entschieden

    2. Durch Zufall


    Heißt: Quasi niemandem wurde dieser Beruf gezielt gezeigt oder vorgeschlagen, auf Grund der eigenen Interessen oder Fähigkeiten. Bei allen war es halt eher so „Ja, und irgendwie bin ich dann hier gelandet…“. Und das ist halt schon ein bisschen… naja. Nicht so gut


    Und dann natürlich noch die allgemeine Stellensituation, an der „wir“ jetzt natürlich so einfach erstmal nichts ändern können. Aber wie wird es in den nächsten Monaten und Jahren aussehen, wenn die Masse an den Leuten, die bald in den Ruhestand gehen, noch größer wird? Wie einfach oder eben schwer wird es sich gestalten, dass dort FaMIs „nachrücken“ können? Und das natürlich im besten Fall auf unbefristete Stellen.

    Alles schön und gut, wenn man eine Ausbildung bekommt und absolviert. Was ist aber danach? Wird man übernommen? Das ist glaube selten. Und andere Fami-Stellen sind oft nur 20 Wochenstunden. Ich glaube da sollte mal angesetzt werden. Das Azubis übernommen werden und auch andere Stellen, Vollzeitstellen sind. Dann ist der Beruf auch attraktiv für eine Ausbildung.

    Also ich werde von meiner Ausbildungbib auch auf jeden Fall übernommen. Und die Leute werden in den nächsten Jahren auch gebraucht werden. Es entwickelt sich ja sowieso schon seit einiger Zeit in Richtung "mehr" als "weniger" offene Stellen. Und ich schätze das wird auch in Zukunft so weiter gehen, da die Gesellschaft nun mal nicht jünger wird.

    bei WB und ÖB ist leider der nachteil, dass viele noch die trennung im kopf haben.

    Habe ich selbst erlebt. Eine Leiterin einer ÖB sagte, wir stellen lieber in ÖB gelernte ein, weil die Ausbildung in einer WB ganz anderst wäre.. war entsetzt über die AUssage.

    Jaaa, das hab ich jetzt in meiner UB auch gemerkt. Viele, die dort schon "ihr Leben lang arbeiten" haben mich teilweise ganz komische Fragen zu meinr ÖB gestellt, wo ich mir dann nur so dachte: "Leute, lebt ihr noch in den 90ern?". Der größte Unterschied sind halt die Medien an sich und zB die in der WB fehlenden Kinder. Alles andere ist im Prinzip the same, bzw. da gibt es ja dann auch zwischen ÖBs und WBs unter sich auch nochmal Unterschiede (Software, Workflows, etc.). Aber das hat ja dann nichts mit der Richtung zu tun.


    Egal wo man neu hinkommt un wo man vorher war, man muss überall erstmal eingearbeitet werden. Und in der Berufsschule wird man ja auch allgemein auf beides vorbereitet und nicht nur auf ÖB oder auf WB. Wäre ja bescheuert.

    Viel Erfolg ^-^

    WB oder ÖB?

    Die Ausbildung mache ich jetzt in einer WB :)


    Mal schauen ob ich danach hier bleibe (übernommen werde ich auf jeden Fall) oder ob es mich wieder in eine ÖB verschlägt. Ich sehe ja die Unterschiede und Gemeinsamkeiten jetzt zum Glück relativ gut.


    ________


    Und ja, uuuuunbedingt die Agentur für Arbeit da mehr einbinden. Bzw einfach mal aufklären? Bei mir in der Realschule war unsere Betreuerin auch so unfassbar planlos und keine große Hilfe leider... Ich finde es einfach unfassbar, dass der FaMI eigentlich ein ganz normaler, dualer Ausbildungsberuf ist und quasi niemand davon weiß? Weil noch nicht mal von der Bezeichnung „FaMI“ gehört zu haben, ist schon ein bisschen erschreckend und traurig für jemanden, der beim Arbeitsamt arbeitet. (Vor allem haben ja lustigerweise viele größere Arbeitsagenturen ihre eigenen internen Bibliotheken oder Archive und bilden sogar manchmal auch FaMIs aus!)


    Da werden viele dann bestimmt einfach in irgendwelche Verwaltungsberufe beim Amt gesteckt, obwohl der FaMI vielleicht viel besser zu ihnen passen würde. Und das nur wegen der Unbekanntheit. :(