Beiträge von Leah_Rivers

    Hallo!


    Hoffe hier hatten alle eine schöne Weihnachtszeit und sind gut ins neue Jahr gerutscht.


    Vielen Dank für die Tipps und Hinweise, das hat mir sehr geholfen, die Bewerbung konkreter zu formulieren und mich auch schon mal mit dem potenziellen Bewerbungsgespräch näher zu beschäftigen. Auch wenn ich das Gefühl habe mich da besser „präsentieren“ zu können, ist es immer gut, die ungefähre Richtung zu kennen, die das Gespräch nehmen könnte. Hier im Forum ist ja auch einiges an Literatur aufgelistet, in die ich mich schon mal fleißig reinlesen werde. :)


    Herzlichen Dank nochmal!


    LG

    Leah

    Hallo liebe Fami-Community J


    Wie man sieht, bin ich noch ganz neu hier und falle trotzdem schon mit der Tür ins Haus, ich hoffe das ist ok.


    Zurzeit bereite ich meine Bewerbungen für einen Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste vor, jedoch bringe ich einen etwas ungewöhnlichen Werdegang mit, der es erschwert, überhaupt als passender Kandidat wahrgenommen zu werden, daher wollte ich mich bei den erfahrenen Famis/Auszubildenen/Ausbildern einmal erkundigen, welche Aspekte in das Bewerbungsschreiben kommen bzw. wie man diese am besten thematisiert, damit die Bewerbung nicht gleich auf dem „Absagenstapel“ landet.


    Kurz zu mir: ich bin schon Anfang 30 und habe bereits den Studiengang Ethnologie und Medienwissenschaft (Nebenfach) mit dem B.A abgeschlossen, dann den Studiengang gewechselt und (auch durch die Corona spezifischen Einschränkungen im Studienalltag) gemerkt, dass ein Studium mich nicht richtig ans berufliche Ziel bringt. Allerdings haben in meiner Familie alle studiert und mir wurde auch immer vermittelt, dass für mich nur ein Studium in Frage kommt. Daher hat es auch so lange gebraucht, bis ich mir eingestehen konnte, dass das nicht der richtige Weg für mich ist (Pflege der Mutter kam auch noch hinzu, während dieser Zeit wäre es absolut nicht möglich gewesen, mich schon umzuorientieren).

    Trotzdem habe ich während dieser Zeit Stück für Stück gemerkt, was ich gerne machen möchte: in einer Bibliothek arbeiten. In diesem Jahr habe ich mich ausführlich mit der Ausbildung und den verschiedenen Arbeitsbereichen beschäftigt, das hat mich weiterhin darin bestärkt.


    Praktische Erfahrungen bringe ich leider nicht in dem Umfang mit, den man aufgrund meines Alters erwarten könnte: als studentische Hilfskraft habe ich verschiedene Rechercheaufgaben (sowohl offline als auch Online) übernommen und konnte auch in einem dokumentarischen Filmarchive aushelfen.


    Formal habe ich mit der Bewerbung keine Probleme, jedoch fehlt mir die praktische Erfahrung und ich bin unsicher, wie ich diese Aspekte in dem Schreiben glaubhaft und nachvollziehbar unterbringe. Parallel kümmere ich mich auch um einen Studienfachwechsel zu „Bibliotheks- und Informationsmanagement“, dies würde ich aber aufgrund meiner finanziellen Situation und der bisherigen Studienerfahrungen einer Ausbildung nicht vorziehen wollen.


    So erst einmal vielen, vielen Dank an alle, die sich auch in der stressigen Vorweihnachtszeit diese Textwand durchgelesen haben und Tipps und Antworten haben. Wenn ich könnte würde ich ein schmackhaftes Heißgetränk und Plätzchen durch den Bildschirm reichen – als Dankeschön! <3


    Mit bestem Gruß,


    Leah