Beiträge von gawlikel

    Sorry, das geht einem einfach in Fleisch und Blut über.


    Also: die einzelnen Fälle (Patient-Krankenhausaufenthalt) müssen über bestimmte Codes für die Erkrankung (ICD 10) und die angewandten Untersuchungs- bzw. Operationstechniken (OPS) abgerechnet werde.


    Dies geschied nach den Dt. Kodierrichtlinie und so ergibt:


    Diagnosen (ICD 10) + Prozeduren (OPS) + Aufenthaltsdauer= G-DRG (Gernan Diagnosis Related Groups) (Schau mal bei DIMDI nach, dann kannst du dir ein ungefähres Bild machen), dann kommt noch das Kostengewicht hinzu und das ergibt das Geld für den jeweiligen Fall von der Krankenkasse.


    MDA´s bzw. FaMI´s sind in der Pflicht, genaustens zu dokumentieren was an Leistung erbracht wurde, und zu differenzieren welche Erkrankungen fallrelevant waren und welche nicht ( wirklicher Aufwand!). Dann erfolgt das Grouping, d.h. die Einordnung in die jeweilige DRG. Im Anschluß die Abrechnung. Wenn noch EQS ( Qualitätssicherung Bundes-o. landesweit läuft , dann schließt sich oft noch Detektivarbeit im 'Fall an, der 18/1 ( Mamachirugie/Brusteingriffe umfasst 9!Seiten genaue Tumoreingaben).


    Hoffe das war jetzt etwas verständlicher. Ach ja: ein OA ist ein Oberarzt, in meinem Falle ein zeichnungsbefugter! ;-))

    Hallo Shalasha Tagesablauf Uniklinik Fachbereiche Gyn/NCH in Stichworten:
    PC-Aufruf/ E-mail-check und Aufnahme-Diagnosenerstellung für die Fachstationen.in SAP; Listenarbeit fehlende Fachdiagnosen,Krankenhausdiagnosen und DRGIII.
    Grouping der Akten in SAP mit Hilfe der krankenhausinternen Subsysteme.
    B.B. Oberarztgespräche bei Unklarheiten (häufig OPS und Diagnose)
    In der Gyn genaue Recherche auch für die EQS ( Mammachirugie 18/1 und gyn. OP 15/1) .
    Nach Unterschrift OA freischalten und Abrechnungstand kontrollieren. teilweise Absprache mit dem hauseigenen MDK. B.B.