Beiträge von Falconian

    Hey,


    - Deutsch

    - Berufsbezogenes Englisch

    - Allgemeine Wirtschaftslehre

    - Organisation

    - Politik

    - Manchmal Religion / Sport

    - Social Media bzw. EDV

    - Fachrichtungsspezifische Fächer, also für Bibliothek, Archiv usw. bei dem die benötigten inhalte vermittelt werden.


    Die Fächer unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland denke ich. Mein Beispiel ist aus NRW.


    Die allgemeine Wirtschaftlehre geht alles wichtige durch, was ein kaufmännischer Beruf an Kompetenzen benötigt. Beispiele: Kaufverträge, etwas BGB/HGB, Unternehmensformen, Rechnungswesen usw.


    Buchhaltung eher nicht.

    Was studierst du denn überhaupt? Gibt es da keine Möglichkeiten was mit dem Bachelor anzufangen?


    Also generell würde ich immer davon ausgehen, dass jemand mit Master Abschluss volle Kanne überqualifiziert ist für den FaMi.

    Wie du sicherlich herausgefunden hast, wird der nicht sonderlich gut bezahlt und hat theoretisch nur den Hauptschulabschluss als Vorraussetzung (auch wenn die Realität anders aussieht). Es gibt aber auch einige Arbeitgeber, die das Potential ihrer Mitarbeiter nutzen. Bei so einem muss man aber erst einmal landen. Das Tätigkeitsfeld variiert auch je nach Arbeitgeber stark zwischen Bücher zurück räumen und Thekendienst bis hin zu spannender Öffentlichkeitsarbeit, Erwerbung und Verwaltungsaufgaben.


    Wenn du mir im Gespräch das so erklärst wie du es hier geschrieben hast, also du nicht vom Studium überzeugt bist und lieber eine Ausbildung beginnen möchtest, würde ich das verstehen. Wenn du dann noch davon überzeugen kannst, warum genau dieser Beruf etwas für dich ist, hast du schon eine Chance. Es ist ein Unterschied, ob ein Bachelor sich bewirbt der seinen Master nicht zuende macht weil er lieber arbeiten möchte, oder sich ein fertiger Master bewirbt. Denn bei dem würde man eher vermuten, dass dieser ganz schnell wieder weg ist, da er sich unterfordert fühlt.


    Ein großer Pluspunkt wäre ein Praktikum in einer Bibliothek. Dann weißt du, was dich erwartet und man hat weniger die Angst als Arbeitgeber, dich zu verlieren weil du dir alles ganz anders vorgestellt hast.

    Habe gehört, dass es auch FaMIs in Führungspositionen gibt. Ist das dann fahrlässig?

    Es gibt auch FaMIs die Archive leiten oder Stellvertreter sind. Aber das sind dann sehr kleine Archive und das passiert nur selten. Ist aber erlaubt. Wie Piper schon sagt, es kommt auf die Stellenbeschreibung an. Schau dir deine an was da steht, wenn da nichts vom Bewerten steht hast du darauf auch keinen "Anspruch". Letztendlich hat der Arbeitgeber sehr viel Spielraum was er dir an Aufgaben überträgt, manche schauen sich die ihre Mitarbeiter genauer an und übertragen auch mal mehr Verantwortung, andere sind eher wie in deinem Fall beschrieben, zurückhaltender.

    Das Zitat ist von hier:


    https://berufenet.arbeitsagent…etigkeitsinhalte&dkz=8348


    Ansonsten muss einem auch bewusst sein, dass die Bewertung einer der verantwortungsvollsten Aufgaben ist, denn du entscheidest was man behält und was kassiert wird. Was weg ist, kann man nicht wieder rückgängig machen. Wenn es um das Verzeichnen oder Erfassen geht, kann man Fehler immer noch korrigieren.


    Edit: Im Ausbildungsrahmenplan steht das übrigens auch.

    Hallo :)


    Das klingt erst mal ziemlich doof. Grundsätzlich steht beim Fami in der Tätigkeit drin:

    Zitat

    Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste der Fachrichtung Archiv sichten, bewerten und archivieren Schriftgut sowie andere Informationsträger und pflegen den Archivbestand. Daneben organisieren und überwachen sie die Benutzung von Archivalien.

    und:

    Zitat

    ältere Schriftgutbestände übernehmen, ordnen, verwalten und erschließen, z.B. Akten, Urkunden, Amtsbücher, Siegel, Karten, Pläne, Zeitungen, Zeitschriften, audiovisuelle Medien sowie elektronische Datenträger


    So wie ich das kenne, geht es eher darum welchen historischen Wert der Bestand hat. Geht es um mittelalterliche Urkunden, oder ähnliches sollte schon ein Archivar den Bestand übernehmen. Geht es um den Nachlass von Opa Jürgens oder einem Vereinsarchiv usw. kann das auch der FaMI machen. Wo hier die Grenze verläuft ist schwer zu sagen, das entscheidet dann tatsächlich dein Chef. Aber pauschal zu sagen es ist nicht die Aufgabe von FaMIs Akten zu bewerten, ist falsch.


    Bei uns bewerte ich auch Bestände, aber wie gesagt, eben keine sehr wertvollen, oder sehr alten. Ein historischer Kommunalbestand aus dem 20 Jh. war bisher das "wichtigste" das ich bewerten durfte denke ich. Wissenschaftliche Texte schreibe ich eigentlich gar nicht, dass ist meiner Meinung nach auch die Aufgabe des Historikers im Archiv, falls vorhanden. Ich mache dann eher kleinere Beiträge in Social Media, Schulprojekte usw.


    Leider ist das Thema aus der Ferne schwer zu beurteilen. Könnte ja auch sein, dass es rein um die Stellenbezeichnung / Stellenbewertung geht. Da gibt es beim Archivar typischerweise immer einen größeren Anteil "Bewertung" als beim FaMI. Vielleicht hast du ja einen Kollegen der einen höheren Abschluss hat und das zukünftig machen soll? Oder wird vielleicht noch einer eingestellt? Wenn die alternative ist, dass die Arbeit jetzt einfach brach liegt fände ich das auch merkwürdig.

    Also ganz klar muss der Ausbilder, oder die von ihm bestimmten Personen, die Ausbildungsinhalte vermitteln. Spricht auf jeden Fall nicht für deinen Ausbildungsbetrieb wenn das nicht von alleine kommt. Aber ansprechen ist die beste Möglichkeit. Der Ausbilder MUSS dafür sorgen, das dir die Inhalte vermittelt werden, sonst verstößt er gegen das Berufsbildungsgesetz § 14.


    Du kannst das auch gerne deiner Personalabteilung, deinem Personalrat (auch JAV), oder der Bezirksregierung melden sollte sich da nicht sofort was ändern. Immerhin geht es jetzt um die Abschlussprüfung und es bleibt nicht mehr viel Zeit.


    Ich kann dich auf jeden Fall insoweit beruhigen, das es nicht deine Schuld ist.

    Bei uns gibt es nur ein paar Testläufe und ein paar Beispielhafte Abteilungen die digital arbeiten und auf Papier fast verzichten können. Die meisten Bereiche sind davon noch Meilen entfernt und sagen auch, dass es noch sehr lange dauern wird, egal welche Vorgaben es gibt. Liegt vielleicht auch an unserem IT-Dienstleister die nicht gerade die schnellsten sind.


    Als Archiv können wir sagen, dass es immer mehr Papier wird, weil alles doppelt und dreifach ausgedruckt und abgegeben wird.


    Achja, was das Recycling Papier betrifft, bin ich kein Fan von. Die Maßnahmen zur Erhaltung dieser Papierqualität sind glaube ich umweltfeindlicher als jetzt richtiges Papier zu kaufen das Archivgerecht ist. Aber das ist nur die Archivsicht ^^

    die leute, die ich kenne, die ihre eigentumswohnungen los geworden sind, haben einen makler damit beauftragt. der nimmt zwar vom verkaufspreis einen gewissen anteil, aber so kann man sicher gehen, dass alles seinen normalen gang geht und man nichts vergisst

    Das würde ich auch empfehlen.

    Huhu,


    für die Abschlussprüfung im Fach Archiv reicht die praktische Archivkunde eigentlich tatsächlich aus. Haben die in meiner Abschlussphase damals durchgeackert und alle gute Noten damit geschrieben (Abschluss 2016 - auch Berufsschule Köln). Wir haben zwar nicht verkürzt aber bis auf das transkribieren von 19jh. / 20Jh. Schriften wurde da nicht mehr viel relevantes unterrichtet hehe.


    Besonders wichtig sind die Kapitel im Abschnitt Archivarische Tätigkeiten und die Hilfswissenschafften (also eigentlich alles außer die Einführung). Die einfach Kapitel für Kapitel durcharbeiten, markieren, zusammenfassen, verstehen. In der Abschlussprüfung kann es sein, dass ihr eine Akte erschließen müsst, einen Text transkribieren müsst und wie immer theoretische Fragen beantworten müsst. Viele der Fragen sind alltag aus dem Betrieb. Wir haben uns damals immer nach jedem Schultag noch im Klassenraum zusammengesetzt und sind ein Kapitel gemeinsam durchgegangen, also es besprochen nachdem man es zuvor alleine durchgearbeitet hat.


    Für die anderen Fächer kann ich leider nichts sagen, da haben wir uns voll auf den Unterricht verlassen und ich weiß nicht mehr genau was da alles dran kam.

    Hallo Leute, hier meine nächste Umfrage. Alle die das Thema betrifft dürfen gerne teilnehmen.


    Es geht um die Verfilmung / digitalisierung von (Tages-)Zeitungen. Bisher haben wir alle Zeitungen die unser Gebiet betreffen archiviert und auf Mikrofilm verfilmt. Nun stellt sich die Frage, ob man zukünftig diese nur noch Scannen lässt und nicht mehr verfilmt. Die Mikrofilme sind zwar lange haltbar, jedoch sind die Lesegeräte Wartungsintensiv und werden mit der Zeit immer seltener zu kaufen sein. Man hat uns bereits geraten das zukünftig umzustellen.


    Wie handhabt ihr das?


    Sollte keine der Antwortmöglichkeiten zutreffen, könnt ihr gerne eure Vorgehensweise in diesem Beitrag beschreiben. Auch alle anderen dürfen gerne ausführlich berichten.


    Danke an alle Teilnehmer!

    Soweit ich weiß sind Verkürzer theoretisch selber in der Pflicht die Informationen zu beschaffen. Aber ich weiß von damals, das Mitschüler die verkürzt haben, die Materialien schon noch rechtzeitig von den Lehrern bekommen haben. Wenn du nach den Sommerferien anfängst sollte das noch locker reichen.


    Ich kann dir zumindest für die Prüfung im Archiv Bereich die "Praktische Archivkunde" ans Herz legen. Haben das komplett durchgeackert als Vorbereitung und hat vollkommen ausgereicht zusammen mit der betrieblichen Erfahrung, sonst haben wir nichts für das Fach benutzt.


    Die Ergebnisse der schriftlichen bekommt ihr ca. 1-2 Wochen danach (wenn das immer noch so ist). Aber auf jeden Fall vor der mündlichen Prüfung. Die Ausbildung ist in dem Moment abgeschlossen, wie Wirbelwind bereits gesagt hat, wenn du die mündliche abgelegt und bestanden hast.

    Super, danke für deine Antwort. Das hat mir sehr weitergeholfen :)


    Das kommt dann denke ich auch ganz auf die Einrichtung an. Habe gehört, dass in größeren Archiven z.B Landesarchiv die Aufgabenteilung sehr klar getrennt ist, während es sich in kleineren Archiven auch mehr vermischt.

    Genau, das ist in der Regel so.

    Das hängt von deiner zukünftigen Stelle ab. Wenn du studiert hast (ich nehme an den Bachelor?) wird man dich auch für höherwertige Tätigkeiten einstellen müssen damit das mit dem Gehalt klappt. Du kannst einen studierten Archivar nicht nur magazinarbeiten machen lassen dafür aber ein höheres Gehalt zahlen als für Famis. Meistens sehen Stellenbeschreibungen so aus, das du mehrere Bereiche bekommst, die Gewichtung aber in manchen Bereichen größer ist als in anderen. je nachdem was für eine Stelle du später einmal bekommen wirst, kann es sein das du z.B. 40% Archivgut bewertest, 5% Magazinarbeiten machst usw...


    Kurzgesagt: Das Berufsbild bleibt eigentlich das gleiche, aber du wirst andere Schwerpunkte bekommen und höherwertigere Aufgaben übernehmen. Teilweise auch Aufgaben die man den Famis nicht zutraut.

    Also bei uns im Archiv sehen wir jede Spende vorher durch und sagen dann ganz klar, ob wir was davon gebrauchen können oder nicht. Wenn wir es gerne hätten dann nur so, dass wir damit auch was anfangen können. Wenn jemand dafür etwas verlangt was wir nicht umsetzen können, oder wollen, sagen wir halt ab. Das ist dann halt Pech für uns / ihn.


    Wenn jemand etwas wie bei dir anbieten würde, aber sagt, er zeigt es uns nur wenn er dies oder jenes dafür bekommt, ist das ja schon fasst Erpressung. Darauf würden wir niemals eingehen.

    Ich glaube nicht, dass du eine Stellenbewertung selber machen kannst ^^ das macht die Personalabteilung/Orga im Normalfall. Man bewertet ja nicht selber wieviel die eigene Stelle wert ist. Meinst du vielleicht eine Stellenbeschreibung?


    Ich bin im Archiv EG 8, die könnte ich irgendwo dafür auftreiben wenn es dir weiterhilft. Für 9a wird es nur sehr wenige geben. Habe schon mal davon gehört das jemand die hat, aber das ist super selten. Eine Stellenbewertung kann ich dir nicht anbieten, darauf hat man keinen zugriff.

    Bei uns ist das fotografieren komplett untersagt. Würde es aber gerne einführen bei Archivalien die unbedenklich sind. Wenn ich für den Benutzer Kopien/Scans anfertige kann er diese theoretisch auch zuhause abfotografieren und ins Internet stellen, da denke ich mir ist das fotografieren an sich weniger das Problem.


    Ich finde die Idee mit dem Antrag super, den habe ich mir direkt mal ausgedruckt. So hat man immer noch die Kontrolle über alles was fotografiert wird.

    Liebe Famis,


    wir überlegen in unserem Archiv, ob wir in manchen Fällen die Fotografie mit dem Smartphone bei Archivalien zulassen. Gerade ältere Akten, die schon bröseln und durch das auflegen auf den Kopierer beschädigt werden könnten, könnten so geschont werden. Über eine Teilnahme an der Umfrage würde ich mich sehr freuen :)


    Falls eure Antwort etwas komplizierter ausfällt, könnt ihr auch gerne einen Kommentar dazu schreiben.