Beiträge von Falconian

    Bei uns gibt es nur ein paar Testläufe und ein paar Beispielhafte Abteilungen die digital arbeiten und auf Papier fast verzichten können. Die meisten Bereiche sind davon noch Meilen entfernt und sagen auch, dass es noch sehr lange dauern wird, egal welche Vorgaben es gibt. Liegt vielleicht auch an unserem IT-Dienstleister die nicht gerade die schnellsten sind.


    Als Archiv können wir sagen, dass es immer mehr Papier wird, weil alles doppelt und dreifach ausgedruckt und abgegeben wird.


    Achja, was das Recycling Papier betrifft, bin ich kein Fan von. Die Maßnahmen zur Erhaltung dieser Papierqualität sind glaube ich umweltfeindlicher als jetzt richtiges Papier zu kaufen das Archivgerecht ist. Aber das ist nur die Archivsicht ^^

    die leute, die ich kenne, die ihre eigentumswohnungen los geworden sind, haben einen makler damit beauftragt. der nimmt zwar vom verkaufspreis einen gewissen anteil, aber so kann man sicher gehen, dass alles seinen normalen gang geht und man nichts vergisst

    Das würde ich auch empfehlen.

    Huhu,


    für die Abschlussprüfung im Fach Archiv reicht die praktische Archivkunde eigentlich tatsächlich aus. Haben die in meiner Abschlussphase damals durchgeackert und alle gute Noten damit geschrieben (Abschluss 2016 - auch Berufsschule Köln). Wir haben zwar nicht verkürzt aber bis auf das transkribieren von 19jh. / 20Jh. Schriften wurde da nicht mehr viel relevantes unterrichtet hehe.


    Besonders wichtig sind die Kapitel im Abschnitt Archivarische Tätigkeiten und die Hilfswissenschafften (also eigentlich alles außer die Einführung). Die einfach Kapitel für Kapitel durcharbeiten, markieren, zusammenfassen, verstehen. In der Abschlussprüfung kann es sein, dass ihr eine Akte erschließen müsst, einen Text transkribieren müsst und wie immer theoretische Fragen beantworten müsst. Viele der Fragen sind alltag aus dem Betrieb. Wir haben uns damals immer nach jedem Schultag noch im Klassenraum zusammengesetzt und sind ein Kapitel gemeinsam durchgegangen, also es besprochen nachdem man es zuvor alleine durchgearbeitet hat.


    Für die anderen Fächer kann ich leider nichts sagen, da haben wir uns voll auf den Unterricht verlassen und ich weiß nicht mehr genau was da alles dran kam.

    Ganz ehrlich, ich finde die Bewerbung so wie sie ist Perfekt. Liest sich super und authentisch. Ich denke mehr als eine Seite sollte sie aber nicht haben. Was man da noch kürzen kann musst du selber mal schauen, da tu ich mich schwer was rauszunehmen, ich habe mal versuchsweise ein paar Dinge gestrichen, wichtig ist, dass du es nicht einfach übernimmst, sondern selber überlegst, ob die Streichungen in deinem Sinne sind.



    Sehr geehrte Damen und Herren,


    seit meiner Kindheit pflege ich eine Leidenschaft für Bücher und das geschriebene Wort. Zwischen zahlreichen anderen Interessen und Hobbys, denen ich vor allem in meiner Jugend nachgegangen bin, aber letztendlich doch habe fallen lassen, sind die Literatur und das Sprachenlernen die einzigen Hobbys, bei denen die Begeisterung mit den Jahren nur immer stärker wurde.


    Nachdem ich die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin absolviert habe, war ich als examinierte Fachkraft im Klinikum xy tätig. Auch wenn ich viele Aspekte des Berufes sehr geschätzt habe, habe ich gemerkt, dass es nicht das ist, was ich ein Leben lang machen möchte. Die Wirkung, die viele literarische Werke auf mich hatten und die klare Erkenntnis, wie wichtig die Pflege und Vermittlung von Medien und Informationen für die Gesellschaft ist, haben mich dazu bewegt und überzeugt, dass ich einen beruflichen Wechsel in diese Richtung zu machen und einen Beitrag dazu leisten möchte. Die allgemeine Fachhochschulreife, die ich durch ein Fernlehrgang beim „ILS“ anstrebe, werde ich voraussichtlich im Herbst 2021 erwerben.


    Viele der sozialen und fachlichen Kompetenzen, die ich mir durch meinen beruflichen Werdegang angeeignet bzw. bestärkt habe, überdecken sich mit den Anforderungen des Berufes der Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste. Der tägliche Kontakt und die Beratung von Menschen und das Einhalten von Ordnung, auch unter Zeitdruck, sind essenzielle Bestandteile beider Berufe. Besonders von Vorteil ist zudem, dass ich aufgrund der Digitalisierung im Klinikum xy erfahren im Verwalten von Informationen auf verschiedenen Geräten und Informationssystemen bin.


    Die Leidenschaft für diesen Bereich und die Kompetenzen aus meiner Berufserfahrung möchte ich nun in der Ausbildung zusammenbringen. Auf eine positive Nachricht von Ihnen freue ich mich. Gerne bin ich bereit, Ihnen meine Einsatzbereitschaft im Rahmen eines Probearbeitstages oder Praktikums zu beweisen.


    (Den letzten Teil vielleicht drehen? "Gerne bin ich bereit.... auf eine positive Nachricht....")

    Hallo Leute, hier meine nächste Umfrage. Alle die das Thema betrifft dürfen gerne teilnehmen.


    Es geht um die Verfilmung / digitalisierung von (Tages-)Zeitungen. Bisher haben wir alle Zeitungen die unser Gebiet betreffen archiviert und auf Mikrofilm verfilmt. Nun stellt sich die Frage, ob man zukünftig diese nur noch Scannen lässt und nicht mehr verfilmt. Die Mikrofilme sind zwar lange haltbar, jedoch sind die Lesegeräte Wartungsintensiv und werden mit der Zeit immer seltener zu kaufen sein. Man hat uns bereits geraten das zukünftig umzustellen.


    Wie handhabt ihr das?


    Sollte keine der Antwortmöglichkeiten zutreffen, könnt ihr gerne eure Vorgehensweise in diesem Beitrag beschreiben. Auch alle anderen dürfen gerne ausführlich berichten.


    Danke an alle Teilnehmer!

    Soweit ich weiß sind Verkürzer theoretisch selber in der Pflicht die Informationen zu beschaffen. Aber ich weiß von damals, das Mitschüler die verkürzt haben, die Materialien schon noch rechtzeitig von den Lehrern bekommen haben. Wenn du nach den Sommerferien anfängst sollte das noch locker reichen.


    Ich kann dir zumindest für die Prüfung im Archiv Bereich die "Praktische Archivkunde" ans Herz legen. Haben das komplett durchgeackert als Vorbereitung und hat vollkommen ausgereicht zusammen mit der betrieblichen Erfahrung, sonst haben wir nichts für das Fach benutzt.


    Die Ergebnisse der schriftlichen bekommt ihr ca. 1-2 Wochen danach (wenn das immer noch so ist). Aber auf jeden Fall vor der mündlichen Prüfung. Die Ausbildung ist in dem Moment abgeschlossen, wie Wirbelwind bereits gesagt hat, wenn du die mündliche abgelegt und bestanden hast.

    Super, danke für deine Antwort. Das hat mir sehr weitergeholfen :)


    Das kommt dann denke ich auch ganz auf die Einrichtung an. Habe gehört, dass in größeren Archiven z.B Landesarchiv die Aufgabenteilung sehr klar getrennt ist, während es sich in kleineren Archiven auch mehr vermischt.

    Genau, das ist in der Regel so.

    Das hängt von deiner zukünftigen Stelle ab. Wenn du studiert hast (ich nehme an den Bachelor?) wird man dich auch für höherwertige Tätigkeiten einstellen müssen damit das mit dem Gehalt klappt. Du kannst einen studierten Archivar nicht nur magazinarbeiten machen lassen dafür aber ein höheres Gehalt zahlen als für Famis. Meistens sehen Stellenbeschreibungen so aus, das du mehrere Bereiche bekommst, die Gewichtung aber in manchen Bereichen größer ist als in anderen. je nachdem was für eine Stelle du später einmal bekommen wirst, kann es sein das du z.B. 40% Archivgut bewertest, 5% Magazinarbeiten machst usw...


    Kurzgesagt: Das Berufsbild bleibt eigentlich das gleiche, aber du wirst andere Schwerpunkte bekommen und höherwertigere Aufgaben übernehmen. Teilweise auch Aufgaben die man den Famis nicht zutraut.

    Also bei uns im Archiv sehen wir jede Spende vorher durch und sagen dann ganz klar, ob wir was davon gebrauchen können oder nicht. Wenn wir es gerne hätten dann nur so, dass wir damit auch was anfangen können. Wenn jemand dafür etwas verlangt was wir nicht umsetzen können, oder wollen, sagen wir halt ab. Das ist dann halt Pech für uns / ihn.


    Wenn jemand etwas wie bei dir anbieten würde, aber sagt, er zeigt es uns nur wenn er dies oder jenes dafür bekommt, ist das ja schon fasst Erpressung. Darauf würden wir niemals eingehen.

    Ich glaube nicht, dass du eine Stellenbewertung selber machen kannst ^^ das macht die Personalabteilung/Orga im Normalfall. Man bewertet ja nicht selber wieviel die eigene Stelle wert ist. Meinst du vielleicht eine Stellenbeschreibung?


    Ich bin im Archiv EG 8, die könnte ich irgendwo dafür auftreiben wenn es dir weiterhilft. Für 9a wird es nur sehr wenige geben. Habe schon mal davon gehört das jemand die hat, aber das ist super selten. Eine Stellenbewertung kann ich dir nicht anbieten, darauf hat man keinen zugriff.

    Bei uns ist das fotografieren komplett untersagt. Würde es aber gerne einführen bei Archivalien die unbedenklich sind. Wenn ich für den Benutzer Kopien/Scans anfertige kann er diese theoretisch auch zuhause abfotografieren und ins Internet stellen, da denke ich mir ist das fotografieren an sich weniger das Problem.


    Ich finde die Idee mit dem Antrag super, den habe ich mir direkt mal ausgedruckt. So hat man immer noch die Kontrolle über alles was fotografiert wird.

    Liebe Famis,


    wir überlegen in unserem Archiv, ob wir in manchen Fällen die Fotografie mit dem Smartphone bei Archivalien zulassen. Gerade ältere Akten, die schon bröseln und durch das auflegen auf den Kopierer beschädigt werden könnten, könnten so geschont werden. Über eine Teilnahme an der Umfrage würde ich mich sehr freuen :)


    Falls eure Antwort etwas komplizierter ausfällt, könnt ihr auch gerne einen Kommentar dazu schreiben.

    Ich kann zur Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch die Praktische Archivkunde - Ein Leitfaden für Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste Fachrichtung Archiv - empfehlen. Vorher schauen wie die Stellenbeschreibung ist und diese Tätigkeiten mal nachschlagen und sich informieren. Ist halt das Handbuch für den Job.


    https://www.ardey-verlag.de/sh…te/praktische-archivkunde


    Damit kann man auf jeden Fall beim Gespräch beeindrucken und vielleicht von sich überzeugen.

    Es müsste schon eine Lösung sein die beide Seiten zufrieden stellt ^^ Ich werde da nichts durchboxen. Deswegen meine Frage nach dem Fachwirt, ob sich dort schon etwas getan hat in den letzten Jahren. Da es aber anscheinend nicht so ist, bleibt erst mal nichts übrig.


    Danke für die Antworten!

    Ja das ist wirklich schade. ich hatte gehofft das es vielleicht welche gibt, die anderes berichten können, aber das habe ich mir schon gedacht. Ich denke bei meinem Arbeitgeber könnte ich damit noch etwas höher kommen in der Eingruppierung, weswegen es sich eventuell lohnen könnte. Aber ich möchte natürlich auch, dass es sich fachlich lohnt.


    Hier besteht auf jeden Fall Handlungsbedarf, den Fachwirt sollte man irgendwie mal überarbeiten.