Beiträge von falconian

    Ich kann zur Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch die Praktische Archivkunde - Ein Leitfaden für Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste Fachrichtung Archiv - empfehlen. Vorher schauen wie die Stellenbeschreibung ist und diese Tätigkeiten mal nachschlagen und sich informieren. Ist halt das Handbuch für den Job.


    https://www.ardey-verlag.de/sh…te/praktische-archivkunde


    Damit kann man auf jeden Fall beim Gespräch beeindrucken und vielleicht von sich überzeugen.

    Es müsste schon eine Lösung sein die beide Seiten zufrieden stellt ^^ Ich werde da nichts durchboxen. Deswegen meine Frage nach dem Fachwirt, ob sich dort schon etwas getan hat in den letzten Jahren. Da es aber anscheinend nicht so ist, bleibt erst mal nichts übrig.


    Danke für die Antworten!

    Ja das ist wirklich schade. ich hatte gehofft das es vielleicht welche gibt, die anderes berichten können, aber das habe ich mir schon gedacht. Ich denke bei meinem Arbeitgeber könnte ich damit noch etwas höher kommen in der Eingruppierung, weswegen es sich eventuell lohnen könnte. Aber ich möchte natürlich auch, dass es sich fachlich lohnt.


    Hier besteht auf jeden Fall Handlungsbedarf, den Fachwirt sollte man irgendwie mal überarbeiten.

    Hallo an alle,


    gibt es hier jemanden der Erfahrungen gemacht hat was den Fachwirt angeht, speziell in die Richtung Archiv? Ich habe bereits gehört, dass dieser sehr Bibliothekslastig sein soll. Dennoch ist er offiziell ja auch für die Archiv-Leute. Mich würde interessieren was genau vermittelt wird, wie und ob es beruflich weiterhilft, was die Eindrücke waren, wie die Anforderungen, Prüfungen und Dozenten waren usw.. Ein Erfahrungsbericht eines Teilnehmers also :)


    Natürlich können auch gerne Bibliotheks-Fachwirte antworten, falls sie dazu etwas wissen.


    Am liebsten würde ich die Fernweiterbildung im Potsdam machen, aber diese lässt sich wahrscheinlich für mich nicht umsetzen. Deswegen würde ich gerne wissen, ob der Fachwirt inzwischen eine alternative ist.


    Gruß,


    falconian

    Uh toll!


    Und diesmal nicht ganz in Orange hehe. Und der Herausgeber ist nun nicht mehr Norbert Reimann wie es scheint sondern Marcus Stumpf.


    Das bestell ich mir direkt mal, danke für die Info.

    Hallo,


    also es ist schon so, dass es mehr Ausbildungsstellen als Stellen gibt, ist aber in vielen Berufen so. Am besten sollte man natürlich ausschau halten nach einer Ausbildung mit Übernahmechance.


    Wenn man aber hier schaut, in der Jobbörse und auf anderen Portalen findet man schon einige Stellen. Der Ort ist natürlich sehr ausschlaggebend. Da aber jede Stadt/Gemeinde in irgendeiner weise ein Archiv betreiben muss, gibt es viele Anlaufstellen.


    Ich habe bissher nicht die Erfahrung gemacht das Fami-Azubis genommen werden, um damit billige Arbeitskräfte zu haben. Ich habe es hier und da mal gehört, aber noch nicht in der Fachrichtung Archiv.


    Wie überall gibt es dann natürlich noch den demografischen Wandel von dem Wirbelwind gesprochen hat, viele werden gehen und neue müssen her. Es ist schwer das zu verallgemeinern aber generell würde ich sagen es ist möglich Stellen nach der Ausbildung zu finden.


    Gruß Falconian

    Huhu,


    also ich denke deine Auseinandersetzungen mit Archiven usw. solltest du in deinen Bewerbungen auf jeden Fall erwähnen und auch, dass die vorherige Richtung nichts für dich war und du einen strukturierten Arbeitsplatz suchst. Das sind ja alles schon gute Punkte für eine Bewerbung.


    Außerdem würde ich es überall probieren, auch wenn es heißt mit Studium geht nicht, wie du schon sagst, ist es eine andere Richtung.

    Ob es nun eine sinnvolle Idee war die Fachrichtungen einzuführen usw., darüber lässt sich streiten.


    Was ich aber sagen kann ist, dass Fami´s sehr wohl in anderen Fachrichtungen arbeiten können. Ich habe schon viele kennengelernt die genau das machen. Und gerade die Grundlagen der anderen Fachrichtungen sind die Dinge die jeder Fami lernt.


    In der Berufsschule bekommt man die Grundlagen aller Fachbereiche beigebracht. Außerdem absolvieren die meisten Famis 1-2 Praktikas in anderen Fachrichtungen. Was du meinst sind vielleicht die speziellen Themen. Als Fami - Archiv kenn ich mich nicht so gut in einer Bibliothek aus wie der Fami - Biblio, aber ich kenne die Grundlagen und könnte mich dort einarbeiten.


    Wichtig ist, dass man sich vorher gut informiert und etwas Stoff nachholt. So kann man bei der Bewerbung auf eine andere Fachrichtung vielleicht überzeugen.


    Was das Gehalt angeht, ja das ist mit E5 etwas gering, aber wie bereits gesagt ist die Einstufung bis E9a möglich. Was sehr gut ist. Man muss bedenken, dass theoretisch nur ein Hauptschulabschluss Vorraussetzung für die Ausbildung ist. Da aber zunehmend Abiturenten und Studenten diese Ausbildung machen, wäre da eine kleine Reform vielleicht nicht schlecht.

    Ob sich das lohnt kannst nur du wissen. Manche machen sowas, manche nicht.


    Keiner kann dir garantieren das du nach der Ausbildung eine Stelle in der gewünschten Stadt bekommst. Ich würde dahin ziehen wo ich die nächsten Jahre am meisten Zeit verbringe. Ist die Ausbildung in Frankfurt würde ich also nach Frankfurt, oder in die nähe ziehen. Wenn du dann im letzten Jahr der Ausbildung bist kannst du ja erst nach Stellen suchen und erst dann siehst du in welche Stadt es dich als nächstes verschlägt ;)


    Aber deine Annahme, dass es in einer Großstadt mehr Jobs gibt als in kleineren Städten, ist natürlich richtig. Aber ob dir einer davon gefällt, oder ob du einen davon bekommst ist wieder eine andere Sache.


    Darmstadt und Wiesbaden sind aber keine Dörfer. Ich denke da sollte es auch Jobs geben :thumbsup:

    Das klingt für mich nach der falschen Frage. Man sollte alle Fachrichtungen getrennt betrachten. Sie haben alle das gleiche Ziel, Informationen zu erschließen, zu pflegen und jemanden zur Verfügung zu stellen. Aber die Tätigkeiten und die Einrichtungen sind verschieden genug, dass man nicht Pauschal sagen kann, dass eine Fachrichtung die Zukunft ist und die anderen aussterben. Der Fami an sich ist relativ neu und wurde extra eingeführt weil er gebraucht wird.


    - Wie Legit schon sagte, Bibliotheken wird es wahrscheinlich auch weiterhin geben, weshalb die Fachrichtung Bibliothek Zukunft hat.
    - Die Fachrichtung Archiv wird es immer geben, da Archive gesetzlich vorgeschrieben sind. Die können nicht wegfallen.
    - Info u. Dok. sind vor allen in Medien-Einrichtungen zu finden wie TV-Sender, Marketing usw., aber auch bei staatlichen Einrichtungen.


    - Bildagentur und Med Dok. sind für mich auch Exotisch und ich weiß darüber leider zu wenig.


    Was das Gehalt angeht, so kann man als Fami im öffentlichen Dienst je nach Tätigkeit zwischen TvöD E5 und E9a bezahlt werden.
    Im Privaten Sektor kann es auch mehr werden, gerade in der Richtung Info u. Dok.


    Wenn du irgendwas richtung programmieren suchst, solltest du dich vom Fami entfernen. Wir sind Informationsverwalter, Informationspfleger und "Kundenbetreuer".


    Schau dir einfach mal die Beschreibungen usw. auf dieser Seite an: BERUFENET - Berufsinformationen einfach finden

    Eine Freundin sagte mal, Leverkusen ist der Parkplatz von Köln :D


    Willst du das jetzt jedes mal schreiben wenn jemand Leverkusen erwähnt?



    In der Hochschulbibliothek der Technischen Hochschule Köln, Team Benutzungs- und Informationsservice am Campus Leverkusen, wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Vollzeit (39,83 Stunden/Woche) unbefristet eine*n Fachangestellte*n für Medien- und Informationsdienste (FaMI) gesucht.



    Quelle:Stellenausschreibung
    Bewerbungsschluss: 24.07.2018


    Klingt nach einer spannenden Stelle. Die Bezahlung scheint auch gut zu sein.

    Ich habe auch schon Famis kennengelernt die nach der Ausbildung gewechselt haben. Auch Bibilio -> Archiv. Ich denke auch, dass es A auf die Stelle ankommt und B auf den Bewerber. Ich denke wenn man sich zusätzliches Wissen aneignet und vielleicht noch ein Archiv Praktikum macht, könnten sich vielleicht auch die Chancen verbessern.

    Kommt ganz darauf an was drin ist. Rechnungen? Verträge? Deine Frage ist etwas zu allgemein. Da fehlen Details. Im Fristenkatalog wirst du kein Girls & Boys Day finden.


    Also erfragen was drin ist und dann im Katalog suchen. Kulturelle oder Schulische Veranstaltungen gibt es dort zum Beispiel.

    Huhu,


    um einen Job in einem Museum o.ä. zu bekommen musst du schon ziemlich gut sein mit dem Studium. Es gibt sehr viele Geschichtsstudenten und viel zu wenige Jobs für alle. Als Fami könntest du Glück haben wenn du eher einen kleinen Betrieb erwischst. Dort ist die Chance höher auch Projekte übernehmen zu dürfen und andere tolle Dinge zu tun. Generell würde ich sagen umso größer der Betrieb umso eintöniger die Arbeit die du bekommst.


    Was ich dir also raten würde, mach einfach ein paar Praktika in Archiven und Bibliotheken. Das sollte dir bei deiner Entscheidung helfen.

    Der Fami kann "rechtlich" bis E8 eingestuft werden. Für alles darüber brauchst du eine Fortbildung, oder ein Studium. Natürlich ist es vom Arbeitgeber abhängig, ob er es auch macht. Um eine höhere Stufe zu bekommen muss z.B. das Aufgabengebiet erweitert und der Anteil der selbständigen Arbeit erhöht werden. Irgendwo gab es da mal ein offizielles Blatt zu. Leider weiß ich nicht mehr wo :(


    Edit: Ich habe übrigens E6 im Archiv und habe unter anderem als Aufgaben: Betreuung des Zwischenarchivs, einen Sammlungsbestand, erfassen und bearbeiten von Archivbeständen, Medienverwaltung (digitales Bildarchiv), Kassation, Benutzerdienst, Raumplanung und noch ein paar andere Dinge.

    Das Stadtarchiv Leverkusen sucht ab jetzt Bewerber für die Ausbildung zum FaMi die am 01.08.2018 beginnt.


    Weitere Informationen auf der Seite der Stadt Leverkusen:


    Stellenausschreibungen | Stadt Leverkusen