Beiträge von Falconian

    Hallo Klaus,


    na ich hoffe doch, dass man dich einarbeitet wenn du die Stelle bekommst. So sollten doch dann alle Fragen geklärt werden können. Viele deiner Fragen werden sicherlich unterschiedlich gehandhabt, je nach Arbeitgeber.


    Wir arbeiten z.B. mit Augias ZwA und einem eigenen Aufbewahrungssystem, eigener Formulare und einem eigenen Aktenplan.


    Aber vielleicht weiß jemand anderes, ob es dazu Literatur gibt, wobei ich sowas spezifisches nicht erwarte.

    Okay, danke dir!

    Weißt du etwas darüber, wie "angesehen" diese Weiterbildung im Verhältnis zu den anderen Möglichkeiten der Qualifizierung für den gehobenen Dienst ist, also verglichen mit dem verwaltungsinternen dualen Studium und dem direkten Bachelor-Studium in Potsdam? Also bezogen auf den Arbeitsmarkt, gibt es da Unterschiede bei den Chancen? Wird da irgendetwas klar bevorzugt?

    Was ich bisher von Archivaren gehört habe, ist, dass der Potsdamer Weg inzwischen fast gleichgestellt mit dem Marburger Weg ist. Also man sollte zumindest keine Probleme haben damit eine Stelle zu bekommen. Es kann sein, dass man hier und da vielleicht den anderen vorzieht. Ich denke aber, wie schon patiltwin sagt, der individuelle Faktor ist hier ausschlaggebender. Also wie gut kennst du dich mit der Materie aus, kannst du andere von dir überzeugen, welche Berufserfahrung hast du. In den Stellenausschreibungen wird immerhin nur nach "Diplom Archivar" bzw. "B.A. Archiv" gesucht, und nicht nach "B.A. Archiv aus XY". Mich hat Potsdam auf jeden Fall überzeugt weswegen ich diesen Weg gehe.

    wenn man über das fachabitur oder normale abitur verfügt, fällt soviel ich weiss die pflicht der 2 jahre berufserfahrung weg.

    Das ist eigentlich auch der Hauptgrund gewesen, wieso ich in der Berufsschule das Fachabitur (ok war auf einer anderen schule, aber die stammberufsschule stellte nach vorlage der prüfungsergebnisse einer anderen fachoberschule das zeugnis aus) gleich mitgenommen habe.

    denke kommt dann auch darauf an, wie viele jahre berufserfahrung du hast, wie die vorbildung aussah. denk das wurde immer individuell entschieden.

    Zugangsvoraussetzungen und Auswahlkriterien:

    • eine fachrichtungsbezogene Berufsausbildung
    • die Durchschnittsnote des Berufsabschlusses
    • die Durchschnittsnote der Allgemeinen Hochschulreife bzw. der Fachhochschulreife (sofern vorhanden)
    • mindestens zwei Jahre Berufserfahrung nach Abschluss der Berufsausbildung
    • eine Tätigkeit im Archivbereich im Umfang von mindestens 20 Wochenstunden während der Zeit der Fernweiterbildung

    Quelle: Fernweiterbildung Archiv - Fachbereich Informationswissenschaften (fh-potsdam.de)

    Also der Unterschied besteht auch darin, dass die Weiterbildung bis zum Schluss nicht als Studium zählt und erst am Ende als solches anerkannt wird, wenn man erfolgreich war. Ansonsten denke ich, dass die Inhalte und der Abschluss identisch sind. Und ja, es dauert als Weiterbildung länger, mit allem drum und dran ca. 5 Jahre insgesamt.


    Ob es schwierig ist an einen Platz zu kommen ist schwer zu sagen, ich weiß nicht, ob und wie viele abgelehnt wurden. Mir kommt es jedoch so vor, als wären alle oder viele Bewerber angenommen worden, da man extra für uns den Kurs vergrößert hat.

    Dem kann ich mich nur anschließen. Wir haben die Notfallboxen "groß". Wurde glaube ich auch alles über den LVR organisiert für unser Archiv. Kamen auch schon zwei mal zum Einsatz. Die Inhalte sind sehr sinnvoll. Ansonsten kann man es ja noch selber ergänzen.

    Huhu,


    bei der Fernweiterbildung Archiv handelt es sich um eine berufsbegleitende Weiterbildung für FaMIs Fachrichtung Archiv mit mind. 2 Jahre Berufserfahrung nach der Ausbildung. Am Ende der Weiterbildung hat man die Möglichkeit sich in das Studium Archiv einstufen zu lassen (die Weiterbildung wird dann als Studium anerkannt) und seine Bachelor Arbeit zu schreiben. Zum Schluss hat man dann einen vollwertigen B.A. Archiv womit man im gehobenen Dienst arbeiten kann.

    Hey Lia,


    hmm, ich habe zwar schon Ausbildungspläne geschrieben, aber noch nie für einen Verkürzer. Finde dazu auf anhieb auch nichts. Meine erste Idee wäre, die Inhalte aus dem 3. Jahr sinnvoll in die zu Verfügung stehende Zeit zu stopfen. Damit das passt, müssten manche Abschnitte eben verkürzt werden. Außerdem würde ich bei Bedarf dann die Inhalte weglassen, die nach dem Ausbildungsrahmenplan nicht gefordert werden. Also nur noch das geforderte einbauen.


    Eine Frage die sich mir da stellt, muss der Ausbilder überhaupt den Plan dementsprechend anpassen? Soweit ich weiß muss sich der Verkürzer den schulischen Teil des 3. Jahrs selber aneignen. Vielleicht gilt das auch beim betrieblichen Teil? Im Zweifelsfall beim zuständigen Betreuer für diesen Ausbildungsgang in deinem Bundesland nachfragen, in NRW ist es z.B. die Bezirksregierung Köln: Fachangestellte/Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste (nrw.de)

    Das klingt leider alles sehr ungünstig.


    Machst du denn viel, was nicht in deiner neuen Stellenbeschreibung drin steht? Das könnte man höchstens noch anfragen, warum das nicht mit in die Bewertung einbezogen wurde, sollte dass der Fall sein.


    Bzw. das wäre auch ein Argument für deinen Antrag auf Höhergruppierung. Alle deine Tätigkeiten auflisten, die bisher nicht in deiner Stellenbeschreibung drinstanden.


    Ich würde es aber nochmal beim Personalrat versuchen, ist immerhin deren Aufgabe bei Problemen dieser Art zu beraten.

    Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit, dass man dir eine Zulage zahlt für die Übernahme zusätzlicher Tätigkeiten, bis wieder eine Leitung vorhanden ist. Das mit dem Personalrat ist eigentlich die richtige Lösung, natürlich doof wenn der nicht weiterhilft.


    Kannst du dich nicht an deine Personalabteilung wenden und da mal nachfragen? Ist eigentlich dein gutes Recht, dass man dir für den Zeitraum auch mehr bezahlt.

    Sollen wir auch eine WhatsApp Gruppe aufmachen wie unsere Kollegen aus der Bibliothek?


    Würde aber die Regel aufstellen, nur Gespräche rund ums Thema Weiterbildung. Was ich nicht mag sind Gruppen die dann auf einmal nur noch "lustige" Bildchen senden ;)

    Hallo,


    das kommt auch ein bisschen auf die Stelle an, auf die du dich bewirbst. Du solltest dich inhaltlich auf die genannten Tätigkeiten vorbereiten. Ich empfehle dazu einen Blick in die praktische Archivkunde. Welche Fragen genau gestellt werden, können wir natürlich nicht wissen. Aber je mehr du über die Arbeit in einem Archiv weißt, desto besser wirst du auf die Fragen vorbereitet sein. Die werden schon wissen wollen, was du noch aus dem Archivbereich weißt und ob sich das lohnt.

    Hey,


    - Deutsch

    - Berufsbezogenes Englisch

    - Allgemeine Wirtschaftslehre

    - Organisation

    - Politik

    - Manchmal Religion / Sport

    - Social Media bzw. EDV

    - Fachrichtungsspezifische Fächer, also für Bibliothek, Archiv usw. bei dem die benötigten inhalte vermittelt werden.


    Die Fächer unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland denke ich. Mein Beispiel ist aus NRW.


    Die allgemeine Wirtschaftlehre geht alles wichtige durch, was ein kaufmännischer Beruf an Kompetenzen benötigt. Beispiele: Kaufverträge, etwas BGB/HGB, Unternehmensformen, Rechnungswesen usw.


    Buchhaltung eher nicht.