Beiträge von Falconian

    Hallo Leute, hier meine nächste Umfrage. Alle die das Thema betrifft dürfen gerne teilnehmen.


    Es geht um die Verfilmung / digitalisierung von (Tages-)Zeitungen. Bisher haben wir alle Zeitungen die unser Gebiet betreffen archiviert und auf Mikrofilm verfilmt. Nun stellt sich die Frage, ob man zukünftig diese nur noch Scannen lässt und nicht mehr verfilmt. Die Mikrofilme sind zwar lange haltbar, jedoch sind die Lesegeräte Wartungsintensiv und werden mit der Zeit immer seltener zu kaufen sein. Man hat uns bereits geraten das zukünftig umzustellen.


    Wie handhabt ihr das?


    Sollte keine der Antwortmöglichkeiten zutreffen, könnt ihr gerne eure Vorgehensweise in diesem Beitrag beschreiben. Auch alle anderen dürfen gerne ausführlich berichten.


    Danke an alle Teilnehmer!

    Soweit ich weiß sind Verkürzer theoretisch selber in der Pflicht die Informationen zu beschaffen. Aber ich weiß von damals, das Mitschüler die verkürzt haben, die Materialien schon noch rechtzeitig von den Lehrern bekommen haben. Wenn du nach den Sommerferien anfängst sollte das noch locker reichen.


    Ich kann dir zumindest für die Prüfung im Archiv Bereich die "Praktische Archivkunde" ans Herz legen. Haben das komplett durchgeackert als Vorbereitung und hat vollkommen ausgereicht zusammen mit der betrieblichen Erfahrung, sonst haben wir nichts für das Fach benutzt.


    Die Ergebnisse der schriftlichen bekommt ihr ca. 1-2 Wochen danach (wenn das immer noch so ist). Aber auf jeden Fall vor der mündlichen Prüfung. Die Ausbildung ist in dem Moment abgeschlossen, wie Wirbelwind bereits gesagt hat, wenn du die mündliche abgelegt und bestanden hast.

    Super, danke für deine Antwort. Das hat mir sehr weitergeholfen :)


    Das kommt dann denke ich auch ganz auf die Einrichtung an. Habe gehört, dass in größeren Archiven z.B Landesarchiv die Aufgabenteilung sehr klar getrennt ist, während es sich in kleineren Archiven auch mehr vermischt.

    Genau, das ist in der Regel so.

    Das hängt von deiner zukünftigen Stelle ab. Wenn du studiert hast (ich nehme an den Bachelor?) wird man dich auch für höherwertige Tätigkeiten einstellen müssen damit das mit dem Gehalt klappt. Du kannst einen studierten Archivar nicht nur magazinarbeiten machen lassen dafür aber ein höheres Gehalt zahlen als für Famis. Meistens sehen Stellenbeschreibungen so aus, das du mehrere Bereiche bekommst, die Gewichtung aber in manchen Bereichen größer ist als in anderen. je nachdem was für eine Stelle du später einmal bekommen wirst, kann es sein das du z.B. 40% Archivgut bewertest, 5% Magazinarbeiten machst usw...


    Kurzgesagt: Das Berufsbild bleibt eigentlich das gleiche, aber du wirst andere Schwerpunkte bekommen und höherwertigere Aufgaben übernehmen. Teilweise auch Aufgaben die man den Famis nicht zutraut.

    Also bei uns im Archiv sehen wir jede Spende vorher durch und sagen dann ganz klar, ob wir was davon gebrauchen können oder nicht. Wenn wir es gerne hätten dann nur so, dass wir damit auch was anfangen können. Wenn jemand dafür etwas verlangt was wir nicht umsetzen können, oder wollen, sagen wir halt ab. Das ist dann halt Pech für uns / ihn.


    Wenn jemand etwas wie bei dir anbieten würde, aber sagt, er zeigt es uns nur wenn er dies oder jenes dafür bekommt, ist das ja schon fasst Erpressung. Darauf würden wir niemals eingehen.

    Ich glaube nicht, dass du eine Stellenbewertung selber machen kannst ^^ das macht die Personalabteilung/Orga im Normalfall. Man bewertet ja nicht selber wieviel die eigene Stelle wert ist. Meinst du vielleicht eine Stellenbeschreibung?


    Ich bin im Archiv EG 8, die könnte ich irgendwo dafür auftreiben wenn es dir weiterhilft. Für 9a wird es nur sehr wenige geben. Habe schon mal davon gehört das jemand die hat, aber das ist super selten. Eine Stellenbewertung kann ich dir nicht anbieten, darauf hat man keinen zugriff.

    Bei uns ist das fotografieren komplett untersagt. Würde es aber gerne einführen bei Archivalien die unbedenklich sind. Wenn ich für den Benutzer Kopien/Scans anfertige kann er diese theoretisch auch zuhause abfotografieren und ins Internet stellen, da denke ich mir ist das fotografieren an sich weniger das Problem.


    Ich finde die Idee mit dem Antrag super, den habe ich mir direkt mal ausgedruckt. So hat man immer noch die Kontrolle über alles was fotografiert wird.

    Liebe Famis,


    wir überlegen in unserem Archiv, ob wir in manchen Fällen die Fotografie mit dem Smartphone bei Archivalien zulassen. Gerade ältere Akten, die schon bröseln und durch das auflegen auf den Kopierer beschädigt werden könnten, könnten so geschont werden. Über eine Teilnahme an der Umfrage würde ich mich sehr freuen :)


    Falls eure Antwort etwas komplizierter ausfällt, könnt ihr auch gerne einen Kommentar dazu schreiben.

    Ich kann zur Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch die Praktische Archivkunde - Ein Leitfaden für Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste Fachrichtung Archiv - empfehlen. Vorher schauen wie die Stellenbeschreibung ist und diese Tätigkeiten mal nachschlagen und sich informieren. Ist halt das Handbuch für den Job.


    https://www.ardey-verlag.de/sh…te/praktische-archivkunde


    Damit kann man auf jeden Fall beim Gespräch beeindrucken und vielleicht von sich überzeugen.

    Es müsste schon eine Lösung sein die beide Seiten zufrieden stellt ^^ Ich werde da nichts durchboxen. Deswegen meine Frage nach dem Fachwirt, ob sich dort schon etwas getan hat in den letzten Jahren. Da es aber anscheinend nicht so ist, bleibt erst mal nichts übrig.


    Danke für die Antworten!

    Ja das ist wirklich schade. ich hatte gehofft das es vielleicht welche gibt, die anderes berichten können, aber das habe ich mir schon gedacht. Ich denke bei meinem Arbeitgeber könnte ich damit noch etwas höher kommen in der Eingruppierung, weswegen es sich eventuell lohnen könnte. Aber ich möchte natürlich auch, dass es sich fachlich lohnt.


    Hier besteht auf jeden Fall Handlungsbedarf, den Fachwirt sollte man irgendwie mal überarbeiten.

    Hallo an alle,


    gibt es hier jemanden der Erfahrungen gemacht hat was den Fachwirt angeht, speziell in die Richtung Archiv? Ich habe bereits gehört, dass dieser sehr Bibliothekslastig sein soll. Dennoch ist er offiziell ja auch für die Archiv-Leute. Mich würde interessieren was genau vermittelt wird, wie und ob es beruflich weiterhilft, was die Eindrücke waren, wie die Anforderungen, Prüfungen und Dozenten waren usw.. Ein Erfahrungsbericht eines Teilnehmers also :)


    Natürlich können auch gerne Bibliotheks-Fachwirte antworten, falls sie dazu etwas wissen.


    Am liebsten würde ich die Fernweiterbildung im Potsdam machen, aber diese lässt sich wahrscheinlich für mich nicht umsetzen. Deswegen würde ich gerne wissen, ob der Fachwirt inzwischen eine alternative ist.


    Gruß,


    falconian

    Uh toll!


    Und diesmal nicht ganz in Orange hehe. Und der Herausgeber ist nun nicht mehr Norbert Reimann wie es scheint sondern Marcus Stumpf.


    Das bestell ich mir direkt mal, danke für die Info.

    Hallo,


    also es ist schon so, dass es mehr Ausbildungsstellen als Stellen gibt, ist aber in vielen Berufen so. Am besten sollte man natürlich ausschau halten nach einer Ausbildung mit Übernahmechance.


    Wenn man aber hier schaut, in der Jobbörse und auf anderen Portalen findet man schon einige Stellen. Der Ort ist natürlich sehr ausschlaggebend. Da aber jede Stadt/Gemeinde in irgendeiner weise ein Archiv betreiben muss, gibt es viele Anlaufstellen.


    Ich habe bissher nicht die Erfahrung gemacht das Fami-Azubis genommen werden, um damit billige Arbeitskräfte zu haben. Ich habe es hier und da mal gehört, aber noch nicht in der Fachrichtung Archiv.


    Wie überall gibt es dann natürlich noch den demografischen Wandel von dem Wirbelwind gesprochen hat, viele werden gehen und neue müssen her. Es ist schwer das zu verallgemeinern aber generell würde ich sagen es ist möglich Stellen nach der Ausbildung zu finden.


    Gruß Falconian

    Huhu,


    also ich denke deine Auseinandersetzungen mit Archiven usw. solltest du in deinen Bewerbungen auf jeden Fall erwähnen und auch, dass die vorherige Richtung nichts für dich war und du einen strukturierten Arbeitsplatz suchst. Das sind ja alles schon gute Punkte für eine Bewerbung.


    Außerdem würde ich es überall probieren, auch wenn es heißt mit Studium geht nicht, wie du schon sagst, ist es eine andere Richtung.