FaMI-Artikel auf "Spiegel online"

  • Yup. So wird es wohl gewesen sein. Aber solche Fehler nerven mich dennoch. -.-
    Es wissen ohnehin verdammt wenige, dass in Bibliotheken nicht nur Bibliothekare arbeiten bzw. dass FaMIs keine Bibliothekare sind.
    Dieser Artikel rückt deren Bild doch nur noch mehr an die Oberfläche. Dadurch wird das falsche Bild immer bekannter.
    Und gerade DAS regt mich auf.
    (Das andere auch. Dass sie angeblich keine Bücher mehr in die Hand nimmt... Aber sie kann sich auch auf Web 2.0 spezialisiert haben. Das gibt es bei uns auch.)

  • genau, es gibt so viele möglichkeiten. es kann ja wirklich für sie alles stimmen, nur hätte vielleicht erwähnt werden sollen, dass es aber oft anders ist und eventuell zusätzlich noch ein gegenteiliges bespiel gebracht werden können...


    dann wäre bestimmt mehr von uns zufrieden mit dem artikel, denn an und für sich ist es ja gut, dass in einer so verbreiteten zeitschrift mal über die entwicklung in die moderne von bibliotheken berichtet wird.

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat." Helen Hayes

  • Ich schließe mich den bisher geäußerten Meinungen an und finde die Idee mit dem Leserbrief gut! Am liebsten würde ich all denen, die von diesen Klischees ausgehen, erklären wollen, was der Beruf ist und wie wichtig er heutzutage für die Gesellschaft ist. Aber das wird leider schwierig... dann könnten wir doch wenigstens dafür sorgen, dass der Leserbrief irgendwas bewirkt und den Lesern die Augen öffnet! :rolleyes:

    When all else fails
    Remember
    Always
    The open road

    (Patrick Wolf)

  • wollt ihr wirklich einen Leserbrief schreiben!? gegen diese ganzen Vorurteile kommt man doch eh nicht an ... und es wird uns wohl unser ganzes Leben - wenn wir Famis bleiben - begleiten ... " du sitzt da doch nur rum und liest, oder?"

    des Lebensweltenwasserlauf geht mehr bergab, als bergauf ...

  • Zitat

    Zitat von Maria: wollt ihr wirklich einen Leserbrief schreiben!? gegen diese ganzen Vorurteile kommt man doch eh nicht an


    Natürlich werden wir nicht mit einem Leserbrief ganz Deutschland davon überzeugen, dass der FaMI ganz anders als sein Ruf ist. Aber vielleicht zumindest ein paar Leute. Wenn wir die Hände in den Schoß legen mit dem Argument: "Das bringt doch alles eh nichts" wird sich das öffentliche Bild des FaMI nie ändern. Das ist mit allem im Leben so: Wenn man nur aktiv etwas tut, kann man immer zumindest ein ganz kleines bisschen was bewegen.


    Ich finde die Idee auf jeden Fall spitze! Aber wer schreibt den Leserbrief? Das müsste ja möglichst bald passieren. Am besten wäre meiner Meinung nach jemand, der auch in einer [lexicon]WB[/lexicon] arbeitet so wie die FaMI aus dem Artikel.

    «Bibliotheken in Krisenzeiten zu schliessen, ist wie Krankenhäuser während der Pest zu schliessen.»


    (aus spanischen Protestbriefen gegen die Einsparungen im Kulturbereich)



    "Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun,
    werden das Antlitz dieser Welt verändern"
    (Sprichwort der Xhosa)

  • werd ich von dem Schreiben des Leserbriefes ausgeschlossen, weil ich in einer [lexicon]ÖB[/lexicon] arbeite?! wir haben doch noch weniger mit Web2.0 zu tun ...

    des Lebensweltenwasserlauf geht mehr bergab, als bergauf ...

  • Das mit [lexicon]WB[/lexicon] war nur ein Vorschlag. Ich dachte halt dass die Leser des Spiegels dann einen direkten Vergleich haben. Nicht das jemand denkt: "[lexicon]WB[/lexicon] und [lexicon]ÖB[/lexicon] kann man ja nicht miteinander vergleichen. Wahrscheinlich ist das in allen WBs so wie in dem Artikel und bei den ÖBs halt anders." Aber ihr habt recht! Das ist eigentlich Quatsch! :verrueckt: Vergesst den [lexicon]WB[/lexicon]-Vorschlag.


    Das mit dem gemeinsam schreiben ist gar keine so schlechte Idee. Dann könnte jeder in einem kurzen Abschnitt seine Schwerpunkte darstellen und das ganze wäre repräsentativer.

    «Bibliotheken in Krisenzeiten zu schliessen, ist wie Krankenhäuser während der Pest zu schliessen.»


    (aus spanischen Protestbriefen gegen die Einsparungen im Kulturbereich)



    "Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun,
    werden das Antlitz dieser Welt verändern"
    (Sprichwort der Xhosa)

  • ich würde vorschlagen per Post oder vielleicht auch noch zusätzlich per Net. den die Post MÜSSEN die ja aufmachen ... denk ich. quasi, den würde keine andere Wahl bleiben, als unser Schreiben zu lesen ...

    des Lebensweltenwasserlauf geht mehr bergab, als bergauf ...

  • Ich hab praktisch nix mit Web 2.0 zu tun.
    Wir gestalten auch unsere Homepage nicht - dürfen wir nichit - auch wenn wir es theoreitsch gelernt haben in einem Kurs (und der ist so ziemlich für nix da)
    Also, ich weiss nicht als was jetzt die Gute da arbeitet, aber für mich klingt dass wie nen Fernleihebetrieb (von wegen Artikel nachhause schicken) als ne Bibliothek.
    Und ich bin froh, wenn ich nicht den gesamten Tag in die Glotze starren muss...(wenn ich in der Ausleihe arbeite zumindest nicht)
    Vor allem: was liest die für Tweets? Wer gebraucht schon ernsthafterweise Twitter für seine Bibliothek?

  • @ Maria: Wie kommst du darauf, dass die Post, die Briefe aufmachen muss? Meinst du damit die Deutsche Post AG? Oder die Poststelle vom Spiegel?
    *etwas verwirrt drein schau*


    @ befami: Ich weiß nicht, wie das aktuell mit Twitter aussieht... Aber viele Bibliotheken haben einen eigenen Blog.
    Obwohl ich dazu sagen muss: Ich hab mir Twitter mal angeschaut und irgendwie kann ich mich nicht wirklich damit anfreunden. Es hat mich eher verwirrt. ^^°