Ausbildung: Angst vor der Probezeit

  • Hallo,


    Meine Ausbildung fängt im August an und ich bin sehr froh, endlich eine Ausbildung gefunden zu haben. Ich habe sehr lange danach gesucht. ...
    Ich freu mich auch schon, wobei ich auch große Angst habe und mir einiges Sorgen macht. :/
    Ich muss für die Ausbildung umziehen, weswegen in nächster Zeit so einige Dinge auf mich zu kommen werden. ...
    Und die ersten 3 Monate der Ausbildung sind ja Probezeit und es kann einem ja jederzeit ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. :l
    Da habe ich Angst, dass man mir schon nach einem Monat oder so kündigt und dann stehe ich da, ohne Ausbildung und mit einer Wohnung in einer fremden Stadt und weiß dann nicht, was ich machen soll. Das wäre ne absolute Katastrophe. ;(


    Wie sind denn da so eure Erfahrungen? Wurde hier jemandem in der Probezeit mal gekündigt? Frag mich, was da so für Sachen ausschlaggebend sind.
    Was ist, wenn man (anfangs) schlecht in der Berufsschule ist? Oder wenn man z.B. zu ruhig ist? Ich bin recht schüchtern, wobei ich echt schon in Praktika vieles gelernt habe, auch im Umgang mit Kunden, aber ich brauche so meine Zeit, um mich einzuleben... Am Anfang ist ja auch alles neu und man muss erstmal gucken, wie das alles funktioniert usw. Nur mir macht das echt Sorgen... Mein Ziel ist natürlich, die Ausbildung zu schaffen, aber... ich habe Angst.


    Vielen Dank, falls mir wer antwortet!

  • Guten Morgen,


    mir ging es vor der Ausbildung ganz ähnlich wie dir. Ich hatte unheimlich Angst davor, die Erwartungen nicht erfüllen zu können, da ich auch ziemlich schüchtern war und mir viel Menschenkontakt wirklich Probleme gemacht hat. War aber letztendlich alles umsonst, man gewöhnt sich in der Regel recht schnell ein und es ist ja auch nicht so, dass du schon gleich am Anfang alles perfekt hinbekommen musst. Dafür machst du doch die Ausbildung. Du bist dort zum Lernen! Und so schnell wirst du auch nicht in der Probezeit gekündigt, da braucht es schon einen guten Grund. Für den Betrieb ist das ja auch alles mit Aufwand verbunden. Und wie du schon selber geschrieben hast - am Anfang braucht es eine Weile, alles ist neu und es sind so viele neue Eindrücke, die man erstmal "verarbeiten" muss. Das weiß dein Betrieb mit Sicherheit auch. Du kannst ja auch mal mit deinen Ausbildern über die Erwartungen sprechen und da evtl. sogar auch über deine Bedenken/Ängste sprechen. Das würde dich dann bestimmt auch etwas beruhigen.


    Wo wirst du deine Ausbildung denn machen? Vielleicht findest du hier ja jemanden, der die gleiche Berufsschule besucht (hat) und so, dann kannst du dich mit demjenigen auch nochmal austauschen. :)


    Ich wünsch dir alles Gute für deine Ausbildung, das wird schon! Immer positiv denken.


    Viele Grüße
    Fiendfyre

  • Vielen lieben Dank! :) Das beruhigt mich etwas.


    Ich bin nur so ein Mensch, der sich generell viele Sorgen macht. Und dann bin ich auch noch sehr perfektionistisch...
    Ich hoffe natürlich, dass alles gut geht, aber man weiß ja nie...


    Ich bin in der Region Hannover. Die Schule ist dann auch die Berufsschule in Hannover.

  • Hallo,


    ich bin da so wie du - ich zerbreche mir über alle möglichen Situationen den Kopf und will alles möglichst fehlerfrei und perfekt machen. Ich kann dir schon jetzt sagen, dass in deiner Ausbildung wahrscheinlich nicht alles immer supertoll laufen wird, aber das ist alles kein Weltuntergang. Auch wenn du in der Probezeit mal einen Fehler machst nicht. Wenn du dich bemühst und interessiert bist, wirst du bestimmt keine Probleme haben, da gut durch zu kommen. Und Berufsschule ist auch nicht sooo schwer, vor allem am Anfang nicht. Das geht einfach los und wenn man da nicht die ganze Zeit Blödsinn macht, klappt das auch gut.


    Ist immer viel leichter gesagt als getan, aber du brauchst wirklich keine Angst zu haben. Und das sage ich, der Angsthase schlechthin. ;)


    Viele Grüße
    Fiendfyre

  • Mir machen meine eigenen Gedanken bzw. Sorgen dazu jetzt echt die Freude kaputt. :(


    Meine Eltern würden es sinnvoller finden, wenn ich erstmal in eine WG/Wohnheim ziehen oder ein möbiliertes Zimmer nehmen würde. Weil da ja die Kündigungsfrist kürzer ist bzw. man nicht die ganzen Möbel schleppen muss usw. ...
    Ich bin aber absolut kein WG-Mensch, Wohnheim für Azubis gibt es anscheinend nicht und ich kann doch nicht in einem fremden Bett schlafen usw. Ich hock dann in einer fremden Stadt, wo ich niemanden kenne, eh total alleine bin usw. und dann habe ich auch noch fremde Möbel um mich rum. ... Da komm ich mir ja vor wie "nur zu Besuch"... :(


    Allerdings ist es natürlich auch scheiße, wenn mir nach einem Monat schon gekündigt wird und dann sitz ich da mit ner Wohnung, die 3 Monate Kündigungsfrist hat und ich habe kein Geld, um die zu bezahlen ...


    Was mach ich denn nur? :( ... Ich kann doch auch nicht nach der Probezeit, wenn die mich behalten, während der Ausbildung ne Wohnung suchen, dass ist ja alles total stressig ... :l

  • Hallo,


    Ich bin jetzt exakt Frischfleisch hier. Konkret heißt das, ich habe mich hier angemeldet um mich hier beteiligen zu können. Man könnte sagen ich treffe deiner Charakterisierung so ziemlich zu. Ich bin schüchtern und in so ziemlich jeden Punkt unsicher. Du bist im Gegenzug zu mir schon einen Schritt weiter ^-^ Ich bin gerade in der Phase, wo ich diesen Beruf sehr interessant finde und überlege, weil meine Schullaufbahn so langsam dem Ende zu geht ein freiwilliges Praktikum in den Sommerferien zu absolvieren.


    Ich hoffe du verzeihst mir meine Einmischung. Aber ich bin gerade dabei sehr viele Sachen zu lesen, die mich halt wirklich unsicher machen. Dass wäre, das der Ausbildungsberuf sehr jung ist. Daraus folgt, wie ich im Berufsnet gelesen habe, dass 2013 gerade mal knapp 300 den Beruf erlernt haben. Ich würde dich gerne fragen und auch andere die aktiv hier sind, wie sich dieses Problem, sollte es überhaupt ein Problem sein abzeichnet? Ist es trotzdem ein sicherer Beruf hat man ersteinmal eine Stelle gefunden?


    Ansonsten möchte mich wirklich ungern von der Idee verabschieden, weil ich glaube, dass das Berufsfeld wirklich zu mir passen könnte.


    Ich entschuldige mich nochmal schrecklich für meine Einmischung, da du ja selbst einige Probleme hast.


    Ps. Ich mag deinen Benutzernamen^-^

  • Hallo Kitsune,


    herzlich Willkommen erstmal im FaMI-Portal und schön, dass du dich für den Beruf interessierst.


    Der Ausbildungsberuf ansich ist nicht jung, sondern wurde 1998 neu geordnet. Die Vorgängerberufe Assistent an Bibliotheken (eigentlich nur Bibliotheksassistent genannt), Archivassistent und Dokumentationsassistent gibt es schon deutlich länger, was alleine die Schulen in Calw und Sonderhausen beweisen. Sonderhausen hat bereits zu DDR-Zeiten die dortigen Bibliotheksassistenten ausgebildet. Du kannst es mit der Neugliederung der Arzthelferinnen vergleichen. Das geschah 2006 oder so und heißt seitdem Medizinische Fachangestellte. Heißt aber nicht, dass der Beruf auch sehr jung ist. Die Gesetzgeber ändern halt immer mal wieder was bei den Ausbildungsberufen, um sie den aktuellen Veränderungen anzupassen (z.B.: Zusammlegung der Büroberufe zum Ausbildungsjahr 2014/2015).


    Die geringen Ausbildungszahlen hängen zum einen damit zusammen, dass wir ein absoluter Exot sind, was sich aber auch in den Stellenausschreibungen abzeichnet. Zum anderen beginnt so langsam aber sicher der demografische Wandel und die damit verbundenen Probleme geeignete Azubis und Arbeitnehmer zu finden. Auch kommt jetzt die erste Schwemme unbefristeter Arbeitsstellen, die sich in den nächsten Jahren (wenn die abzubauenden Stellen abgebaut sind) noch stärker hervor heben wird.


    Wenn du eine Stelle hast, hast du sie sicher. Bei Befristung halt nur einen bestimmten Zeitraum, aber befristet heißt nicht, dass danach Schluss ist. Du hast im öffentlichen Dienst einen besonders sicheren Kündigungsschutz. Zum Beispiel bist du als Ü40 und unbefristet für den Arbeitgeber quasi unkündbar.


    Falls du noch Fragen hast, frag ruhig.


    lg Wirbelwind

    Lesen macht total viel Spaß!!! ;)


    "Gibt es etwas Beglückenderes, als einen Menschen zu kennen mit dem man sprechen kann wie mit sich selbst? Könnte man höchstes Glück und tiefstes Unglück ertragen, hätte man niemanden, der daran teilnimmt? Freundschaft ist vor allem Anteilnahme und Mitgefühl!"
    Marcus Tullius Cicero


    Früher Eve1992 - Ihr könnt mich aber trotzdem weiterhin Eve nennen. ;)

  • Danke Wirbelwind^-^


    dass der Beruf ein Exot ist macht mir gerade ziemlich Angst. Ich bin ein Mensch der unbedingt etwas sicheres zu arbeiten haben möchte. In dieser Hinsicht hast du mich beruhigt. Doch das der Beruf ein Exot ist beunruhigt mich, weil ich selbst etwas abgelegen wohne. In der Nähe von Bielefeld ( Wenn euch das jetzt was sagt), Im Kreis Herford. Konkret besteht die Angst darin, dass ich, weil ich halt so abgelegen wohne schwer eine Ausbildungsstelle bekommen werde oder wenn doch und ausgelernt bin in der Nähe eine Arbeit finden würde.


    In der Hinnsicht passe ich zu Yumina. Ich bin in meiner Heimat sehr verwurzelt und fände es ganz gut, würde ich eine Arbeit finden, die bei mir in der Nähe liegt. Erträume ich mir da zu viel, wenn ich diesen Beruf erlernen möchte? Vielleicht erträume ich mir ja auch in der Hinsicht generell zu viel. Viele Menschen müssen pendeln, wenn es um ihre Arbeitsstelle geht?


    Also, wie ist das? Findet man, wenn man wirklich eine Ausbildungsstelle haben will auch was in der Provins? Und wie bestehen die übernahmechancen bei einer abgeschlosenen Ausbildung in der Provins?


    lg Kitsune

  • Dir muss halt klar sein, dass du eventuell mal weiter zu einer Arbeitsstelle pendeln musst. Ich kann dir nur aus eigener Erfahrung sagen (komme aus einer mittelgroßen Stadt, wo jetzt die Wirtschaft auch nicht rosig aussieht), dass man sich leichter tut, wenn man bereit ist, die Heimat zu verlassen. Aber ich denke, man tut sich schon etwas leichter, wenn man sagt: OK. Ich bin bereit jeden Tag bis zu 4 Stunden mit den Öffentlichen zu pendeln. Alleine das eröffnet einem ja schon einen ganz großen Radius.

    Lesen macht total viel Spaß!!! ;)


    "Gibt es etwas Beglückenderes, als einen Menschen zu kennen mit dem man sprechen kann wie mit sich selbst? Könnte man höchstes Glück und tiefstes Unglück ertragen, hätte man niemanden, der daran teilnimmt? Freundschaft ist vor allem Anteilnahme und Mitgefühl!"
    Marcus Tullius Cicero


    Früher Eve1992 - Ihr könnt mich aber trotzdem weiterhin Eve nennen. ;)

  • Huhu,


    hier werden ja gerade irgendwie zwei Themen parallel besprochen, ich würde jedoch gerne beide beantworten.


    Zuerst also zur Angst bezüglich der Probezeit: Ich bin momentan zwar selbst noch in der Umschulung, habe vorher ja aber schon etwas anderes gemacht und denke, dass die Handhabung der Probezeit so ziemlich überall ähnlich aussehen dürfte: Die Probezeit hat den zweck, Leute auszusortieren, die auf ihren Job grundsätzlich wenig Lust haben bzw. sich noch nicht mal an einfach Regeln halten können.


    Ich habe leider die Erfahrung gemacht, dass es nicht für jeden Menschen selbstverständlich ist, sich beim Arbeitgeber zu melden, wenn man z.B. wegen einer Krankheit nicht zur Arbeit kommen kann oder dass dann schnell mal auch keine ärztliche Krankmeldung nach dem dritten Krankheitstag vorliegt. Genauso gibt es Menschen, die schnell mal patzig werden, wenn ihnen etwas nicht passt, egal von wem die Ansage kommt.


    Genau für solche Menschen gibt es eine Probezeit. Wenn du dich anstrengst, interessiert bist un dich an grundlegende Regeln hält, musst du daher keine Angst haben. Du machst ja extra eine Ausbildung, um zu lernen. Eine Steigerung im Verlauf der Ausbildung ist daher ja quasi zu erwarten und kein Meister ist vom Himmel gefallen. :)


    Zur Frage FaMI und Provinz:


    Ob du eine Ausbildungsstelle bei dir in der Gegend bekommst, hängt unter anderem davon ab, wie viele Betriebe bei dir in der Nähe zum FaMI ausbilden. Ok, irgendwie logisch.... Hast du denn schon mal bei der Jobbörse der Arbeitagentur nachgeschaut, wie groß da das Angebot in dem Umkreis ist, der für dich von deinem Wohnort aus noch erreichbar wäre?


    Allgemein ist meine Meinung zu dem Thema jedoch (bezogen auf den Fall, dass man noch keine eigene Familie hat, die einen natürlich auch an einen Ort bindet): Entweder liebe ich meine Heimat mehr oder den Beruf. Will heißen: Wenn ich mir überhaupt nicht vorstellen kann, wegzuziehen, würde ich mich ausbildungsmäßig breit aufstellen und mich auf möglichst viele passende Ausbildungsstellen in der Region bewerben. Bevor ist - damals vorerst - einen anderen Weg gegangen bin, hatte ich mich nur auf FaMI-Ausbildungsstellen beworben, sondern auch auf welche im Buchhandel und irgendwann teilweise auch im Büro.


    Oder ich will unbedingt diesen einen Beruf - dann muss ich aber grundsätzlich in Erwägung ziehen, den Wohnort zu wechseln. Ich weiß, dass fällt nicht jedem leicht, ich selbst bin da eher eine Ausnahme. Aber wenn es mit der Option "diesen Beruf in dieser Gegend" nicht klappt, muss man sich irgendwann dann doch für eine Option entscheiden. Zumal eine Ausbildungsstelle in Region X leider nicht gleichbedeutend ist mit einem späteren Arbeitsplatz in Region X.

  • @Kitsune
    Sorry, ich will jetzt ja nicht böse klingen, aber wieso machst du denn dafür nicht einen eigenen Thread auf? Das passt jetzt ja hier nicht so rein. … Und ich bin nicht „verwurzelt“.Ich habe kein Problem damit, für eine Ausbildung bzw. einen Beruf umzuziehen. Mir macht halt nur die Probezeit und eine eventuelle Kündigung Sorgen. …


    @Sternenfängerin
    Danke für deine Antwort. Ich würde natürlich auch alles machen, was die sagen, immer pünktlich zur Arbeit kommen usw. Das ist für mich selbstverständlich. Ich habe nur Angst, dass man mir z.B. sagt, dass ich für den Beruf nicht geeignet bin. Weil ich bin ein recht schüchterner Mensch und ich brauch immer etwas Zeit, um mit Leuten warm zu werden.Und so richtigen Kundenkontakt bin ich bisher auch nicht gewohnt. Das lernt man ja nicht in der Schule. Deswegen habe ich Angst, dass man mir nach einem Monat oder so schon sagt, dass ich für die Ausbildung nicht geeignet bin und mir dann kündigt. … :(

  • Nein, also ich denke, da musst du keine Angst haben. Vor ein paar Jahren habe ich auch noch recht lange gebraucht, bis ich aufgetaut bin und mich lockerer verhalten habe. Ich denke, das ist ein Prozess, der bei vielen ähnlich abläuft und das weiß dein Ausbildungsbetrieb sicherlich auch. Und es gibt generell solche und solche. Manche halten eben gerne einen Smalltalk mit Kollegen und Kunden, andere konzentrieren sich lieber auf das Wesentliche.


    Wie gesagt, wenn du dich an die allgemeinen Regeln hältst, aufmerksam bist und dich um Freundlichkeit bemühst, wird es daran nicht scheitern :)

  • Ich möchte dir Yumina nicht Angst machen, allerdings muss ich deiner Mutter Recht geben.
    Mir ist nämlich dasselbe passiert - ich bin aus dem Blauen heraus in meiner zweiten Arbeitsstelle in der Probezeit gekündigt worden. Meiner Ansicht nach habe ich nie was Falsches gemacht, mich an alle Regeln gehalten...trotzdem kam drei Wochen vor Ende Probezeit ein Schreiben. Natürlich ist das nicht der Normalfall, aber es hat mich eines gelernt: du kannst dich nie auf dein Gefühl verlassen. Und ich habe hinterher sehr geflucht, weil ich nämlich anschliessend wieder zurück gezogen bin, weil an meinem damaligen Wohnort für mich so keine Aussichten gab. Gut, das war meine ENtscheidung. Ich hätte da auch bleiben können, aber ich wollte es nicht. Und ich habe wegen dieser Umzieherei viel Geld verloren. Ich an deiner Stelle würde also zuerst ein WG-Zimmer nehmen. Natürlich musst du es nicht und du sagst, du magst keine WGs, was ich auch verstehen kann. Aber du kannst das Ganze auch als Chance sehen, das einfach mal auszuprobieren. Und gerade weil es eine fremde Stadt ist und du niemand kennst, ist doch gut gleich Leute direkt vor Ort zu haben.
    Und ganz ehrlich...Wohnungen suchen ist immer stressig. Ob du jetzt oder in deiner Ausbildung machst, das bleibt dir nicht erspart. Aber wenn man das öfters macht, kriegt man irgendwann sogar Routine rein ;-)

  • @befami


    Das macht mir jetzt aber doch wieder Angst :( Ich hatte jetzt eigentlich mit meinem Vater gesprochen und ihm meine Situation erklärt usw. und er war jetzt auch der Meinung, dass ich mir besser ne Wohnung suchen soll. ... Und jetzt kommst du. ...
    Aber du schreibst "Arbeitsstelle", nicht Ausbildung. Ist das da nicht auch nen bisschen was anderes? ... Ich meine, ich würde dann ja in der Ausbildung meine Ausbilderin immer fragen, wie ich mich denn so mache usw. und wenn was nicht okay ist, dann würde sie mir das doch sagen... oder? Das läuft doch dann nicht so, dass ich denke, ich mach alles gut, mir wird auch gesagt, man sei zufrieden mit mir... und dann werd ich trotzdem gekündigt? Oder? Das wäre doch Mist. ... Außerdem ist das doch für den Betrieb auch doof, wenn die dann keinen Azubi mehr haben oder?

  • Hallo @Yumina


    ich habe selbst letztes Jahr meine Ausbildung abgeschlossen. In meiner Berufsschulklasse gab es ein paar Personen, die nicht gut in der Schule waren, trotzdem wurde ihnen nicht gekündigt. Wenn jemand gekündigt hat, war es in meiner Klasse der Azubi selber, aber nie ein Arbeitgeber. Ich musste jetzt für meine Arbeitsstelle auch umziehen und hatte auch Befürchtungen wegen Probezeit etc.. Bei mir hat aber alles reibungslos geklappt. Du hattest gesagt, dass du hier nach Hannover ziehst, bzw. die Ausbildung anfängst? Dann schau doch mal bei befristeten Mietverträgen bzw. bei Zeitwohnungen. Es gibt hier ein paar Agenturen, die solche Wohnungen vermieten. So hättest du auch keine 3 Monate Kündigungsfrist und könntest dir nach der Probezeit eine schöne Wohnung suchen. Denn hier in Hannover findet man am besten eine Wohnung, wenn man direkt vor Ort ist. So war zumindest meine Erfahrung. :)


    Ich hoffe, das hat dir ein bisschen weitergeholfen :)

  • Das soll dir keine ANgst machen, Yumina.
    Ich hab dir das nur geschrieben, weil ich mir hinterher gewünscht hätte, man hätte mir das vielleicht nochmal vor Augen gehalten, dass man sich nicht auf ein Gefühl verlassen kann. Das war eine Lebenslektion die ich gelernt habe und ich bin nicht undankbar. Aber ums Geld tut es mir schon leid hinterher ;-)
    Es gibt halt viele Gründe warum jemand während der Probezeit gekündigt werden kann...er ist qualitativ nicht gut genug, in der Schule zu schlecht oder er passt einfach nichts ins Team oder ist nicht für den Job geeignet. Oder dann gibt es auch noch den Fall, dass du vielleicht selbst erst nach einigen Wochen merkst, dass es für dich der falsche Beruf oder der falsche Betrieb ist. Wie gesagt, dafür kann es viele Gründe geben. Du kannst dich halt nicht einfach drauf verlassen, dass alles gut laufen wird, das kannst du überings nie im Leben. Wie du dich entscheidest, ist allerdings deine ganz persönliche Sache. Allerdings ist die Idee von Sunshine sicherlich keine Schlechte und auch wenn ich den Hannoveraner Wohnungsmarkt nicht persönlich kenne, dass man vor Ort am besten Wohnungen sucht, das kann ich allerdings so unterschreiben. :-)