Eignungstest

  • Also wenn meine beiden Einstellungstest wie der von TigerLilly gewesen wären,hätte ich mich gleich beerdigen können :D
    Englische Diskussionen?Na dann gute Nacht! :daumen:
    Am Dienstag hab ich schon wieder son Test,langsam hab ich da richtig Übung :DAber er dauert nur eine Stunde :verwirrt:Wie soll ich denn da was zusammenrechnen?! :rolleyes:


    Aber ganz ehrlich: ich würde nicht verraten,was beim Einstellungstest vorgekommen ist,wenn es im gleichen Jahr ist.Ich schaufel mir ja nicht mein eigenes Grab :D

  • Ich habe z. B. im Jahr 2003 mal im Thüringer Landtag einen Einstellungstest mitgemacht.


    In diesem Test mussten wir sogar schon eine Titelaufnahme machen. Was natürlich nicht so ganz einfach war.


    Ansonsten werden die Fachgebiete Deutsch (Aufsatz, Logik, Rechtschreibung), Englisch, Mathe, Konzentration, Allgemeinwissen (Geschichte, Wirtschaft, Ethik, Religion...) abgefragt.

    Es grüßt flashguitar aus Thüringen.


    Und denkt immer daran:
    "Wer den FaMI nicht ehrt, ist als Bibliothekar auch nichts wert."

  • Das ist doch eigentlich der totale Schwachsinn, wenn beim Einstellungstest schon so spezielle Fragen gestellt werden. :verrueckt:
    Schließlich macht man ja die Ausbildung um diese Sachen zu LERNEN. Dann könnte man sich die ganze Ausbildung ja gleich sparen.
    Ich frage mich auch, wie die potenziellen Ausbilder so ein Wissen schon von einem normalen Schulabgänger vorraussetzen können? Woher soll ein Realschüler, der frisch aus der Prüfung kommt, wissen, wie man eine TA erstellt?

    «Bibliotheken in Krisenzeiten zu schliessen, ist wie Krankenhäuser während der Pest zu schliessen.»


    (aus spanischen Protestbriefen gegen die Einsparungen im Kulturbereich)



    "Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun,
    werden das Antlitz dieser Welt verändern"
    (Sprichwort der Xhosa)

  • Ja das sehe ich auch so. Wenn das bei uns drangekommen wäre oh gott...da hätte ich aber total versagt. Abgesehen davon wüsste ich gar nicht was eine Titelaufnahme ist *lach*
    Tja vielleicht schauen die damit auch nur ob man sich schonmal vorbereitet hat oder über den Beruf informiert hat. Obwohl deswegen muss man ja immer noch nicht wissen wie das geht *grübel*
    gar nicht so einfach

  • Vielleicht gibt es ja Ausbilder unter uns, die auch an Auswahlverfahren für Azubis beteiligt sind und zu dem Thema ein Statement abgeben wollen!?
    Würde mich schon mal interessieren, wie diese Personengruppe denkt.(Anscheinend anders als wir :D )

    «Bibliotheken in Krisenzeiten zu schliessen, ist wie Krankenhäuser während der Pest zu schliessen.»


    (aus spanischen Protestbriefen gegen die Einsparungen im Kulturbereich)



    "Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun,
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    (Sprichwort der Xhosa)

  • Hallo :)


    Ich hab einen Eignungstest gemacht, als ich mich bei der Bibliothek an der FH Remagen beworben hab. Da kamen gemischte fragen über das Allgemeinwissen (Politik , Geschichte, literatur) Aber auch sehr außergewöhnliche fragen aus der Sparte Kunst, wie z.B. was ist ein Fresko?, dran. Ein Teil waren recht einfache Rechenaufgaben, und dann musste man eine tabelle, in der Autorennamen + Buchtitel quer durcheinander gemischt waren, alphabetisch ordnen, was in 10 minuten , die man für die aufgabe hatte, theoretisch nicht zu schaffen war.Hab mich mit speziellen Büchern, die übungsaufgaben für eignungstests enthielten, darauf vorbereitet. Hab aber leider ne absage bekommen.
    Dafür mache ich jetzt meine ausbildung in der Bibliothek im Bundesministerium der verteidigung, da wurde direkt zu vorstellungsgesprächen eingeladen- war wahrscheinlich mein glück :)


    LG

  • Also, das hört sich ja echt heftig an. :grosseaugen:
    Da habe ich ja echt Glück gehabt, dass ich zu keinem Eignungstest eingeladen wurde... Ich hatte mehrere Vorstellungsgespräche an verschiedenen Bibliotheken in Hamburg, bis ich dann endlich genommen wurde... Aber einen Eignungstest musste ich nun überhaupt nicht machen...
    Weiß jemand, warum das so unterschiedlich ist?

    Einmal editiert, zuletzt von Bella ()

  • Also mein Einstellungstest hat 7 Std gedauert! Bin in der Stadtbücherei in Hagen und hier müssen das alle machen die bei der Stadt anfangen.


    Bei mir gabs 5 Std einen Psychologischen Teil (wo ich mitlerweile ganz schnell durchrasseln würde weil ich mir nix mehr merken kann)
    Man musste sich ne Menge dinge merken und lustige Rätsel machen a la es sind 10 Fehler im Bild versteckt, suche sie.


    Dann eine Std Mathe, das war auch einfach. Dreisatz, Prozentrechnen und son Kram.


    Ja und dann noch eine Std deutsch Aufsatz. Jeder Abschluss bekam eine andere Aufgabe und man sollte dazu aufschreiben was einem so in den Sinn kommt. Ich habe nen Realschulabschluss, aber das Thema war mir zu langweilig, da habe ich einfach das Thema fürs Gymnasium genommen. Das wird mich wohl gerettet haben!


    Achso ja ich habe mich auch vorbereitet. Auch wenn sich der Psychologische Teil einfach anhört kann man sich nach ner Std schon nicht mehr Konzentrieren. Und die Aufgaben wurden immer schwieriger...


    Alles in allem hats aber Spaß gemacht!

    Du sollst den Tag nicht vor dem Abend loben!

  • Tja, also bei mir gab es sowas net, Gott sei Dank! Hatte meine Ausbildung aber auch schon 4 Tage nach Abschicken der Bewerbung, denen hat ein 20-minütiges Gespräch gereicht. Die wollten aber halt auch schon ältere. War 2003 mal an der sächsischen Verwaltungsschule oder so ähnlich in Meißen zum Test. Das war heftig. Da gab es eine Frage, die lautete "Wie heißt der Dirigent, der letztes Jahr seinen 75. Geburtstag feierte?"

    Es gibt viele schreckliche Anblicke im Multiversum. Doch für eine Seele, die an den subtilen Rhythmus einer Bibliothek gewöhnt ist, existiert kein schrecklicherer Anblick als ein Loch dort, wo sich eigentlich ein Buch befinden sollte.

  • Hallöchen aus Bielefeld, :D


    an meiner jetzigen Arbeitsstelle und ehemals Ausbildungsstätte hatten wir nur ein Vorstellunsgespräch und danach sollten wir noch in einem kurzen Aufsatz beschreiben, warum wir diesen Beruf erlernen wollten. :P


    Bei meinen anderen Azubibewerbungen (bei Städten) musste ich einmal ein Diktat schreiben, Rechenaufgaben im Kopf lösen (Prozente und andere gemeine Sachen),
    Rechtschreibfehler in einer vorgegebenen Zeit herausfinden ... :verwirrt:


    Aber ich habe auch schon einen Test mitgemacht, wo es nur um Bibliotheksfragen ging, der war richtig gut, denn durch Praktika kann man diese Erfahrungen locker sammeln (Z.B wie würden Sie Kinderbücher, Jugendbücher, Sachbücher etc. in den Bestand aufnehemen, was macht man bei "schwierigen Kunden (Lösungen vorschlagen), wie würde man folgenden Standort im OPAC ermitteln, wenn folgendes gegeben ist .....) :yeeh:


    Ich habe "nur" 2 Tests mitgemacht, es gibt bestimmt viele FAMIS, die noch mehr zu diesem Thema sagen können.


    Buecherwurm

  • Zitat

    Original von Pünktchen
    ... "Wie heißt der Dirigent, der letztes Jahr seinen 75. Geburtstag feierte?"


    :grosseaugen: :eek: :rolleyes:


    herbert v. karajan?
    ach ne, der war älter und ist schon länger tot ... ;)


    meine güte, was will man mit so einer frage erfahren?
    das der bewerber auch den kulturteil der Zeitung liest?
    musisch interesiert ist?
    ...

    Statistik: Die einzige Wissenschaft, bei der verschiedene Experten aus denselben Zahlen unterschiedliche Schlüsse ziehen können. – Evan Esar (1899-1995), amerikanischer Humorist


    ... dass diese Furcht zu irren schon der Irrtum selbst ist. - G. W. F. Hegel (Inschrift an der Fassade des Stuttgarter Hauptbahnhofs)


    Der schlimmste Fehler, den man im Leben machen kann, ist ständig zu befürchten, dass man einen macht. – Elbert Hubbard (1856-1915), The Note Book


    »Wir, die guten Willens sind, geführt von Ahnungslosen, versuchen für die Undankbaren das Unmögliche zu vollbringen. Wir haben schon soviel mit sowenig solange versucht, dass wir jetzt qualifiziert sind, fast alles mit nichts zu bewältigen.« (Internetfund)


    Erstaunlich, dass Leute mit wenig Ahnung viel Meinung haben.

  • Hm da mein test noch net lang her ist... :cool:



    also wir waren ungefähr 20 leute die eingeladen wurden, dann gabs ne firmenvortrag und führung und dann eine stunde Allgemeinwissentest und paar pc fragen usw. also ein mix aus vielem


    dann eine stunde einen Mathetest


    joa dann ne woche warten dann gabs ein Gespräch und sie haben mich genommen
    XD


    frag mich heut noch warum



    also was mir bei dem test geholfen hat waren bücher mit übungsaufgaben für bewerbungstests ;)

  • bei uns gabs damals keine test, wozu auch? wichtig ist doch eher das persönliche vorstellungsgespräch, die jeweiligen leistung lassen sich doch problemlos anhand des schulzeugnisses ersehen.

  • hm irgentwie eben net^^



    bei uns waren nur leute eingeladen die durch ne vorauswahl gekommen sind alle abi usw.


    so aber als die ausgewertet wurden meinte meine jetzige chefin nur


    OH MEIN GOTT



    die wussten die einfachsten allgemeinbildungs sachen einfach nicht


    und ich denke wenn das fehlt dann bringt es nix



    hat ja nix mit schule zu tun


    darum halte ich einstellungsgespärche + vorstellungsgespräche durchaus für notwendig

  • Kann mich auch noch gut an den Eignungstest bei uns erinnern. Da kam alles Mögliche dran, von Poltik, Literatur, Logik, Mathe (mit und ohne Taschenrechner), Deutsch und ganz wichtig: Ambition für die Berufswahl. Da der Test von der Uni durchgeführt wurde, nahmen natürlich auch Bewerber von anderen Ausbildungen, wie Bürokommunikation, teil.

    Einmal editiert, zuletzt von santimo000 ()

  • Hallo
    ich hab sogar schon 2 gemacht! zur fami BIB. einen bei der stadtverwaltung erfurt, da kam allgemeinwissen, mathe,rechtschreibung aber auch berühmte bücher und filme dran! dieser wurde am pc durchgeführt und den anderen beim bundesarbeitsgericht dort musste n wir einen aufsatz über das letzte buch das wir gelesen haben bzw über den letzten film den wir geschaut haben schreiben.
    viel spaß beim vorbereiten! mfg snuphie

  • Mein eigener Einstellungstest fürs zweijährige Dokumentationsvolontariat begann mit der Frage, mit welcher Sportart ich Tennis Borussia Berlin assoziieren würde - klar, Fußball, ich hatte um 1978 mal eine stattliche Fußballstickersammlung... Ernsthaftere Fragen waren die nach den letzten fünf Nato-Generalsekretären (dfa musste ich passen), was der Hammelsprung sei, fünf deutsche Literaturnobelpreisträger und noch drei weitere Fragen, die ich allerdings vergessen habe. Sechs von sieben Fragen konnte ich beantworten. Einen guten Kumpel, der drei Tage später ebenfalls dort vorsprach, hatte ich entsprechend instruiert, jedoch waren nur vier Fragen identisch und die anderen drei unbeantwortbar: diesmal waren die UN-Generalsekretäre dran. So ein Quatsch...


    Bei meiner jetzigen Tätigkeit als Leiter einer Berufsfachschule für Medizinische Dokumentationsassistenten veranstalten wir einen Konzentrationstest und einen Sprach- und Logiktest (inkl. Skonto, Prozentrechnung und Dreisatz), zusammen 120 min. Wissenstests sind bei unserer Zielgruppe albern, wichtiger sind die Unterlagen, Engagement, Motivation und wie sich die Bewerberinnen und Bewerber im Vorstellungsgespräch verkaufen, ob sie vorbereitet sind, interessiert sind oder mehr von Papi und Mami geschickt wurden und von Tuten und Blasen keine Ahnung haben.

    Pleasure today. Power tomorrow.

  • Hallo zusammen,


    bei mir steht mal wieder ein Eignugnstest an :D ... Freude, oh Freude! Ist schon witzig wie unterschiedlich weit die einzelnen Bibliotheken bzw. Stadtverwaltungen bei ihrer Auswahl so sind. Aber gut ... ist halt so!


    Zu meiner Frage:
    Allgemeine Eignungstests in unterschiedlicher Art und Weise habe ich jetzt ja schon erlebt. Bei diesem soll es aber zusätzlich noch eine Literaturprüfung geben. Darauf wollte ich nochmal tiefer eingehen. Hier im Thread wurde bei einem Beitrag nur kurz geschrieben, dass man nach Bestsellern ggf gefragt wird oder nach bekannten Autoren. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das der ganze Inhalt einer Literaturprüfung sein soll. Hat von Euch vielleicht schon jemand so einen ausgeprägteren Literaturteil mitgemacht bzw. weiß wie dieser Teil des Tests ablaufen könnte?


    Spontan kam mir noch in den Sinn vielleicht die letzten fünf Bücher aufzuzählen, die man gelesen hat oder vielleicht bekannte Zitate vorgesetzt zu bekommen und man muss entscheiden aus welchem Werk das vielleicht ist. Der Teil macht mir da doch etwas Bauchschmerzen, zumal der Test ja von einer beauftragten Firma durchgeführt wird und vorzugsweise standardisiert sein sollte, wobei ich mich dann wiederum frage inwieweit diese dann selbst überhaupt das Wissen haben um diese Literaturfragen (wie ich sie mir vorstelle) zu bewerten bzw. meine Antworten :verwirrt:

  • Die Frage nach der Literaturprüfung stelle ich mir ehrlich gesagt auch. Habe dazu auch im Netz nichts gefunden.
    Bei dem Einstellungstest der HU Berlin waren auch ein paar "Literatur"-Fragen, dort waren Titel/Autoren genannt und man sollte zuordnen, da das aber als "Prüfung" angekündigt wird, bei dem Test der DGP (von der kommt das bei mir), kann ich mir kaum vorstellen, dass es mit fünf Fragen oder so getan ist.
    Die Vermutungen die du zu solchen Fragen anstellst kommen dem allerdings nahe, was ich so in der Lage bin mir vorzustellen. Mehr fällt mir auch nicht ein. Ich habe auch bei meinem letzten Test ein paar "Mitgetestete" gefragt, ob sie diesen Test schonmal machen "durften", kannten sie allerdings auch nicht.

  • @ Laena: Danke dir! Sind wir beide also genauso schlau wie vorher ;) ... Drücke Dir die Daumen für deinen Test. UMeiner wird übrigens auch von der DGP sein :D


    Vielleicht hat ja noch wer anderes irgendwelche Informationen bzw. Erfahrungen :)