Was lernt ihr so in Englisch?

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    Aufgrund einer Disskusion mit meiner Unterazubine wollte ich euch mal fragen, was ihr eigentlich in Deutschland in jeweiligen Berufsschulen in Englisch lernt?
    Wir hatten mal im ersten Lehrjahr normales Englisch (grammar, listening etc.) und jetzt im dritten Lehrjahr - im zweiten Jahr hatten wir nur Franze - haben wir Fachenglisch, was meiner Meinung absolut sinnlos ist.
    Es besteht aus stupdien Fachwörter zu lernen (SChimmelflecken, Vergilbung bis hin zur Lesesaalaufsicht) die man sich nicht merken kann und sowieso nie gebraucht (war bis jetzt zumindest bei mir so) und wenn nicht Vocs lernen, dann sehen wir uns langweilige alte Filme über die Britsih Library an oder vergleichen irgendwelche Archive miteinander.
    Wie ist das bei euch? Ist es bei euch anders?
    Der Französischunterricht im Übrigen genau gleich aufgebaut...

    • Offizieller Beitrag

    ...ich bin alt! Wir hatten gar keinen Englisch-Unterricht in der Berufsschule, der wurde ja erst im Zuge der Berufszusammenlegung zum FaMI eingeführt, genauso wie die Fachhochschulreife. Einerseits war ich natürlich froh...heute denk ich da doch manchmal anders drüber, erst recht, wenn tatsächlich "berufsbezogen" unterrichtet wird. Könnte man schon ab und zu mal brauchen...

    Und wenn ihr mich sucht: Ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf. Genauer gesagt, auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik. Gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie. Also nur, falls ihr mich sucht....^^



    • Offizieller Beitrag

    Alles was auf Englisch und Französisch berufsbezogen ist versteh ich sowieso nicht, wenn die anfangen mit Fremdwörter rumzuwerfen.
    Und für den Interlibrary loan et Prêt entre bibliothèque reicht es absolut Standartsprache zu sprechen. Auch mit den Umgang mit den Kunden, den komplexeren Wörter kommen dir sowieso nicht ausm Stegreif in den Sinn wenn du jemand auf Englisch bedienen musst/darfst und improvisierst eben.
    Ist sowieso mehr sympa anstatt wie ein Wörterbuch zu sprechen ;)

    • Offizieller Beitrag

    und zur Not gibt es ja auch inzwischen diese tolle Seite!
    Bräuchte meist auch eher Begriffe aus dem Schulbereich, wenn sie wissen wollen in welchem der Gebäudekomplexe jetzt ein bestimmter Raum ist...sind wir Schulsekreteriat ;) ?
    Im Ernst: (Zum Glück) brauch ich es eh fast nie...und mein Chef ist recht sprachbegabt und die Leute werden freundlich weiterverwiesen :D ...und Hände und Füße hab ich ja auch :blume:

    Und wenn ihr mich sucht: Ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf. Genauer gesagt, auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik. Gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie. Also nur, falls ihr mich sucht....^^



  • Englisch??? Was ist das? :verwirrt:
    Ich hatte in der Berufsschule zwar Englisch, dass konnte man aber auch den Hasen geben.
    Ich war in der FH-Klasse, die ich dann abgebrochen habe. Ich bin dann allerdings in der Klasse geblieben und unser Englischlehrer meinte: "Wenn ihr nicht mitmacht, dann bekommt ihr 'ne 2 ins Zeugnis. Wenn ihr mitmacht könnt ihr auch 'ne 1 ins Zeugnis bekommen." Also habe ich 2 Jahre lang nur rumgesessen und blöd aus der Wäsche geschaut, weil dem Lehrer deutlich anzumerken war, dass er nicht bereit ist auch nur eine Stunde von seinem Unterricht mit den "Normalos" zu machen. Im dritten Jahr, nach den FH-Prüfungen hatten wir dann so ein tolles Englisch, dass man das auch vergessen konnte. Wir sollten Geschäftsbriefe übersettzen. Das Problem daran war nur unser Lehrer. Er meinte er müsste fast immer 15 Min. zu spät kommen und auch wieder 15 Min. zu früh gehen. Was soll man in einer viertel Stunde schon großartig an Englisch lernen...

    "Nach diesem Auftritt wollte er sich jetzt definitiv benutzerfreundlich geben."
    (Black Dagger - Mondspur)


    Das Leben ist ein Film. Die Regieanweisung gibt der Kopf.

    • Offizieller Beitrag

    @ Eleonore: Das ist ja echt total mies gelaufen...


    Ja, was haben wir in Englisch gemacht.
    Textzusammenfassungen geschrieben... Vokabeln gelernt... Telefongespräche angehört... Vokabeln gelernt... Hmm... Und Mediation gemacht. Also Translations. o.o
    Aber hört sich jetzt viel und gut an... Wirklich was gelernt hab ich nicht. x__X

  • Hallo!
    Wir hatten in der BS pro Woche (Blockunterricht) 2 Stunden Englisch und es war eine Kombi aus Alltagsenglisch und Fachenglisch. In einer Stabi wird man sowas vllt. nicht brauchen. Aber ich in einer WB musste z.B. Bibliotheksführungen und -einführungen auf Englisch machen, da war das schon sehr gut.

    Es gibt viele schreckliche Anblicke im Multiversum. Doch für eine Seele, die an den subtilen Rhythmus einer Bibliothek gewöhnt ist, existiert kein schrecklicherer Anblick als ein Loch dort, wo sich eigentlich ein Buch befinden sollte.

  • wir haben 1 std in der woche. angefanden haben wir mit zeiten wiederholen, kommentare schreiben. jetzt machen wir fachsprache, geschäftsbriefe, telefongespräche und buchvorstellungen. da wir auch ausländische nutzer in unserer stabi haben, ist das schon ganz gut, das wir übungen wie beratungsgespräche auf englisch auch mal machen.

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat." Helen Hayes

  • Ich habe überhaupt gar kein Englisch in der Schule (bis jetzt jedenfalls noch nicht - bin im ersten Jahr)
    & deshalb werden wir wohl auch keine Fahrt nach England machen, wie zu Beginn der Ausbildung großspurig angekündigt wurde X(




    // habe auch kein Deutsch... \\

    • Offizieller Beitrag

    Wir dürfen keine Führungen geben, wir dürfen ja nicht mal Auskunft machen (dafür suchen sie einen STudenten für die Abendaufsicht, der eigentlich auch sowas wie Auskunft macht)
    Ach, ich reg mich einfach nicht darüber auf....nicht darüber aufregen...blöde Hierarchie! :aergerlich2:


    Naja, vllt lern ich ja in ENglisch auch mal was brauchbares...

  • Hallo,



    also ich in Köln hatte im ersten Lehrjahr Englisch. Der "Lehrer" war ein Student und eigentlich ganz nett. Nur kam der auch ständig zu spät. Wir haben uns einige Filme angesehen und auch Englisch gesprochen. War durchschnittlicher Unterricht. Seltsam war nur, wie unsere Zeugnisnote entstanden ist: Wir bekamen als Hausaufgabe auf nen Text zu formulieren. Dieser wurde dann benote. Das noch mit der mündl. verrechnet und Voila, da war die Zeugnisnote.



    Dieses Jahr ist der Englischunterricht allerdings nur noch grottenschlecht. Letzte Woche war die schriftliche Prüfung vom KMK-Zertifikat und am Donnerstag der mündliche Teil. Grundsätzlich war es nicht schwer, nur wenn man 1 1/2 Jahre kein Englisch mehr spricht oder schreibt, dann "verlernt" man das sehr schnell.


    Unser Lehrer hat am Anfang des Schuljahres mit uns vereinbart, dass wir gezielte Vorbereitung auf das Zertifikat machen ... HAHA, dass ich nicht lache. Wenn er denn mal im Unterricht auftauchte, dann haben wir die Prüfung theoretisch besprochen. Wir haben kein einziges Mal wirklich ne Konversation geübt, klar wir bekamen mal so Dialogkarten (die bekommt man in der prüfung auch), damit wir mal sehen, wie das aussieht. Die schriftliche Übung die wir gemacht haben, wurde nicht mal kontrolliert und und und.



    Fazit: Die Vorbereitung hat niemandem was gebracht und Englisch in Köln kann man sich m.E. schenken!



    Lieben Gruß


    Persephone

  • also bei uns finde ich war das englisch völlig sinnlos. wir hatten zwar 3 std. in der woche, haben da aber leider nur buissines englisch gemacht. es war viel zu allgemein... allgemeine bürotätigkeiten, verträge abschließen, verhandlungen führen, bewerbung schreiben usw... außerdem war ich (wie einige andere auch) etwas überfordert mit dem englisch unterricht, da ich kein abitur habe... ich finde, da hätte man dafür auch einfach was sinnvolles einschieben können...
    wie ich jetz eine benutzerbetreuung mache, wenn ein ausländischer Benutzer kommt, weiß ich immer noch nicht wirklich... es fehlen einfach die fachbegriffe... gott sei dank kommt es nicht allzu oft vor :)

    Vorausgesetzt das Universum ist unendlich und die Zeit ist unbegrenzt, dann ist alles möglich.
    Das bedeutet: Alles ist unvermeidlich, auch das, was unmöglich ist.

    • Offizieller Beitrag

    Das ist schon etwas erschreckend, dass sich da seit ich 2004 die Ausbildung begonnen hatte, nichts am Englisch-Unterricht der Münchener Berufsschule geändert hat! Trotz aller Kritik und obwohl ja mittlerweile durch die steigenden FaMI-Zahlen mehrere Schüler "nur" mittlere Reife haben werden. Und die Lehrkraft ist ja auch nicht gerade die verständnisvollste. :rolleyes:

    «Bibliotheken in Krisenzeiten zu schliessen, ist wie Krankenhäuser während der Pest zu schliessen.»


    (aus spanischen Protestbriefen gegen die Einsparungen im Kulturbereich)



    "Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun,
    werden das Antlitz dieser Welt verändern"
    (Sprichwort der Xhosa)